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29. Januar 2020

Basel ergreift Massnahmen gegen Elterntaxis


Der Kanton Basel-Stadt will die Sicherheit auf den Schulwegen verbessern. 350'000 Franken will er für bessere Signalisation und eine wirkungsvollere Verkehrsberuhigung im Umkreis von Primarschulen und Kindergärten ausgeben. In den Fokus rücken auch die Eltern, die ihre Kinder mit den Autos in die Schule fahren und damit andere Kinder gefährden. Angedacht seien «Massnahmen zur Minimierung verkehrlicher Risiken von Elterntaxis», wie dem Ausgabenbericht der Regierung zu entnehmen ist.
Fertig Elterntaxi: Basel-Stadt will sicherere Schulwege, BZ Basel, 29.1. von Leif Simonsen

26. Januar 2020

Elterntaxis sind kontraproduktiv


Vier Zürcher Goldküstengemeinden machen erstmals gemeinsame Sache im Kampf gegen «Elterntaxis». Das ist zu begrüssen – doch das Phänomen ist keinesfalls nur auf Helikoptereltern und Expats beschränkt.
Elterntaxis: Schulweg ist mehr als eine Strecke von A nach B - auch deshalb erweisen Eltern ihren Kinder mit einem Fahrservice keinen Dienst, NZZ, 25.1. von Lena Schenkel

11. November 2019

Soziale Durchmischung per Computer?


Als ich in die erste Klasse kam, war die Sache mit der Zuteilung ziemlich simpel. Ich wuchs in einem Dorf auf und es war von vornherein klar, in welchem Schulhaus ich landen würde, denn es gab nur eines. Die einzige Frage war also, auf welche Lehrperson ich treffen würde. Heute wohne ich mit meinen Kindern in einem grösseren Ort mit mehreren Kindergärten und zwei Schulhäusern in der näheren Umgebung. Alle sind von der Distanz her gut machbar. Doch während man den einen Kindergarten nach einem Spaziergang durchs Quartier erreicht, gelangt man nur über einen steilen Waldweg zum anderen. Grund genug, dass die Eltern aus unserer Nachbarschaft sehr erpicht darauf sind, dass ihre Kinder im erstgenannten Kindsgi landen. Auch ich habe bei Tochter und Sohn jeweils vor dem Kindergartenstart ein Gesuch an die Schulleitung geschrieben und wurde glücklicherweise erhört.
Soll der Computer festlegen, wo das Kind zur Schule geht? Der Bund, 11.11. von Jeanette Kuster

15. März 2019

Streit um Schulweg


Ein Ehepaar aus Eptingen akzeptierte die Einschulung ihrer Tochter in Sissach nicht und behielt sie zu Hause. Das hat nun Folgen.
Keine Schule statt falsche Schule: Eltern bestraft, Basellandschaftliche Zeitung, 14.3. von Patrick Rudin

16. Dezember 2018

Eltern klagen wegen langem Schulweg

Ihre Tochter brauche für den Schulweg über 40 Minuten, beklagte sich ein Elternpaar aus dem Kanton Zürich. Sie wollten deshalb, dass die Sechsjährige eine näher gelegene Primarklasse besuchen kann. Doch das Verwaltungsgericht sieht es anders.
Weshalb die Eltern einer Erstklässlerin wegen eines Schulwegs von einem Kilometer vor Gericht zogen, NZZ, 15.12. von Fabian Baumgartner

22. Oktober 2017

Gerichtsurteile zum Schulweg

Mehrmals haben Gerichte und Behörden bereits über die Zumutbarkeit von Schulwegen urteilen müssen. Vor allem Distanzen, Strassenübergänge und Verkehrsfrequenzen wurden thematisiert. Dagegen fehlt ein Entscheid, der das Risiko eines Übergriffs auf dem Schulweg bewertet. BLICK hat die wichtigsten Urteile zusammengefasst.
So urteilen die Gericht, Blick, 21.10.

Wann ist ein Schulweg zumutbar?

Schulen stellen sich häufig auf den Standpunkt, dass die Eltern für den Schulweg ihres Kindes zuständig seien. «Das stimmt aber nicht immer», sagt Schulweg-Experte Pascal Regli vom Fachverband Fussverkehr Schweiz. «Dieser Grundsatz bezieht sich einzig und alleine auf zumutbare Schulwege.»
Wann ist ein Schulweg zumutbar? Blick, 21.10.

6. Oktober 2017

Zu Fuss zur Schule

In der Schweiz gehen 75% der Kinder zu Fuss zur Schule. Dieser Anteil ist doppelt so hoch wie in Grossbritannien oder den USA. Doch eine Studie zeigt, dass sich dies ändern könnte.
Noch gehen die meisten Kinder in der Schweiz zu Fuss zur Schule, Swissinfo, 4.10. von Isobel Leybold-Johnson

9. September 2015

Vom Heissen der Häuser

Häuser haben Strassennamen mit einer Nummer dran. Unser Haus hatte einen richtigen Namen, bevor es eine Strassenhausnummer bekam. Vater gab ihm den Namen „Turmblick", und so war es an der Haustüre angeschrieben. Auffälllig viele Türme sieht man vom Turmblick aus. Und ‚blicken' heisse ‚luege', sagte er. Da wohnte ich also mit Vati, Mueti und zwei Brüdern. Den Turmblick gibt es noch, er sieht jetzt einfach ganz anders aus.


"Nach wieder einem Jahr kam ich in die richtige Schule", Kapuzinerturm: Bild: Andy Busslinger
Vom Heissen der Häuser, Schulinfo Zug, Max Huwyler, 9.9.

10. August 2015

Schülertransport und die Unterschiede zwischen den Landesteilen

Schülertransporte werden durch die Zentralisierung von Schulstandorten immer bedeutender. Zunehmend sind sie eine zusätzliche Stütze für den öffentlichen Linienverkehr.




Andernorts nationale Ikonen, hier eher diskret: Schulbusse, Bild: Postauto

Je lateinischer die Region, desto verbreiteter ist der Schulbus, NZZ, 10.8. von Paul Schneeberger

10. Dezember 2014

Beginnt die Schule zu früh?

Im Kanton St. Gallen beginnt der Unterricht an vielen Oberstufen bereits um 7.30 Uhr (oder noch früher). Das sei nicht jugendgerecht, findet Kantonsrat und Sekundarlehrer Richard Ammann und fordert deshalb einen Schulbeginn um 8 Uhr. 



In aller Frühe sind die Schüler unterwegs in die Schule, Bild: Gaetan Bally

Schulbeginn erst um acht, St. Galler Tagblatt, 9.12. von Regula Weik

16. Januar 2014

Problem Elterntaxi

Wenn Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren und wieder abholen, ist das gut gemeint, doch es bringt auch Probleme mit sich. Die Autos schränken die Übersicht auf dem Schulhof ein und gefährden dadurch Kinder. Schulen im Thurgau versuchen nun Herr der Lage zu werden.




Elterntaxis gefährden Kinder, Bild: Kapo Solothurn

Schulen kämpfen gegen Elterntaxis, St. Galler Tagblatt, 16.1. von Rahel Haag


6. Januar 2014

18 Prozent mit dem Velo

Vor allem Schulkinder auf dem Land und solche in der Oberstufe nutzen das Velo für den Schulweg. Dies zeigt eine Umfrage des Zürcher Amts für Verkehr. Dieses möchte, dass möglichst viele Kinder den Schulweg mit dem Velo zurücklegen.




Je schlechter das ÖV-Angebot, desto mehr Kinder nutzen das Velo, Bild: Colourbox

Rund 18 Prozent der Zürcher Kinder fahren mit dem Velo zur Schule, SRF Regional, 6.1.

4. Dezember 2013

17 Prozent mit dem Velo

Im Kanton Zürich fahren 17 Prozent der Schüler mit dem Velo in die Schule. Zahlreiche Schulen verbieten das Velo noch immer. Doch gemäss Volksschulverordnung liegt die Verantwortung für die Schüler auf dem Schulweg bei den Eltern.

Zwei Drittel der Primarschulen schränken den Gebrauch des Velos auf dem Schulweg ein, Bild: Heinz-Peter Bader

Nur wenige Schüler fahren Velo, NZZ, 4.12. von Stefan Hotz

28. August 2013

Vorsicht Elterntaxi

Die «Mami-Papi-Taxis» machen Urs Mettler, parteiloser Gemeindepräsident von Uetikon am See, wütend. Am Sonntag hat er auf Facebook seinen Frust der Woche - Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren - kundgetan.
Zum Schulstart vergangene Woche fuhren Väter und Mütter der Abc-Schützen reihenweise mit dem Auto zur Schule. Offroader-Stossstange an Offroader-Stossstange vor den Schulhäusern Riedwies und Rossweid. «Auf keinen Fall zu spät kommen», dachte sich wohl eine Mutter, die gleich mit 49 Kilometern pro Stunde durch die 30er-Zone fuhr. Damit war sie die schnellste, aber nicht die einzige Fahrerin, die es auf dem Schulweg pressant hatte. Gleich ein knappes Dutzend Eltern erwischte die Gemeindepolizei an diesem Morgen bei ihren Geschwindigkeitskontrollen an der Bergstrasse in der Seegemeinde. Urs Mettler fordert daher: «Lasst eure Kinder zu Fuss in die Schule gehen.» Die grösste Gefahr gehe für die Schüler von Eltern aus, die mit überhöhter Geschwindigkeit zur Schule führen.
Ob das Kind obenerwähnter Mutter pünktlich zur Schule kam, ist nicht bekannt. Auf jeden Fall nahm die Frau es zehn Minuten später auf dem Heimweg - immer noch in der 30er-Zone - etwas gemütlicher. Die Gemeindepolizei hat bloss noch 47 Kilometer pro Stunde gemessen. Fährt sie weiterhin so schnell zur Schule, wird sie ihr Kind wohl bald zu Fuss begleiten müssen.




Eltern als grösste Gefahr für Kinder, Bild: www.faz.net


Quelle: NZZ, 28.8. von Corsin Zander

12. Januar 2013

Keine bündnerisch-italienische Zusammenarbeit

Die geplante Kooperation zwischen dem Bergell und Chiavenna kommt nicht zustande. Dies obwohl das Projekt bereits vorgängig von italienischer Seite und vom Kanton Graubünden bewilligt worden war.Die Bergeller Stimmberechtigten lehnten den vierjährigen Schulversuch ab. Geplant war, dass italienische Oberstufenschüler die Bergeller Klassen auffüllen und im Gegenzug bereits Dreijährige den Kindergarten in Italien besuchen können. 
Quelle: Südostschweiz, 12.1.

19. November 2012

Fürs Leben lernen

"Manchmal ist der Schulweg das Einzige, was Erwachsenen aus ihrer Schulzeit in Erinnerung geblieben ist". Dies sagt der Erziehungswissenschafter Marco Hüttenmoser. Im Zusammenhang mit der Baselbieter Abstimmung über sogenannte Zwangsverschiebungen von Schülern erhält dieser Satz eine neue Aktualität. 









Ein Schulweg zum Träumen: Abfahrt zur Dorfschule im Avers GR (1942). Bild: Photopress-Archiv Walter Studer

Mutproben, Abenteuer, Liebesgefühle, Tageswoche, 2.11. von Monika Zech

14. September 2012

Italienische Schüler fürs Bergell

Einzigartiges geschieht im Bergell, dem Bündner Südtal. Um die leeren Schulzimmer aufzufüllen, buhlt man um Schüler aus dem nahegelegenen Italien. Allerdings beruht der Plan auf Gegenseitigkeit - die Bergeller Eltern könnten dann ihre Kleinsten, die 3-Jährigen, in den Kindergarten schicken.
Bereits im nächsten Schuljahr könnte das Projekt gestartet werden.
Italienische Schüler fürs Bergell, Regionaljournal DRS, 14.9. von Silvio Liechti

13. Mai 2012

Ärger wegen Zwangsverschiebungen

In Baselland werden Schüler neu auf die Schulhäuser verteilt. Ziel ist, durch Optimierung der Klassengrösse Kosten zu sparen. Das bringt Ärger in die Familien, Eltern kämpfen um den Schulbesuch in der Nähe. Der Baselbieter Erziehungschef Urs Wüthrich stellt sich in einem Interview den Fragen.
Bildungsdirektor Urs Wüthrich hält «Zwangsverschiebungen» für ein Unwort.
Wüthrich: Zwangsverschiebungen sind ein "Unwort", Bild: Roland Schmid
"Man traut den Kindern zu wenig zu", Basler Zeitung, 13.5. 

2. Februar 2012

Gefährliche Schulwege

"Die Probleme mit der Schulwegsicherheit haben sich in den letzten Jahren verschärft", dies sagt ein Luzerner Anwalt. Grund dafür sind die deutlich jüngeren Kinder, die seit der Vorverlegung des Schuleintritts unterwegs sind. Das Gehirn der Kleinen ist damit überfordert, den Verkehr richtig einzuschätzen. Erst ab acht Jahren könne ein Kind eine stark befahrene Strasse allein überqueren. Und erst ab zehn Jahren könnten Geschwindigkeiten richtig eingeschätzt werden.

Junge Kinder sind im Verkehr überfordert, Bild: Patrick Pleul (Keystone)
Gefährliche Schulwege, Beobachter 3/12 von Alexandra Bröhm