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19. Oktober 2019

Gewalt an Genfer Schule


Nach Angriffen von Schülern auf zwei Lehrpersonen an einer Sekundarschule in Genf hat Staatsrätin Anne Emery-Torracinta (SP) Massnahmen angekündigt. Zwei Schüler der betroffenen Schule in Vernier würden versetzt. Zudem will die Bildungsdirektorin eine Task Force einsetzen.
Genfer Staatsrätin ergreift nach Angriffen auf Lehrer Massnahmen, NZZ, 19.10.

18. Juni 2019

Basler Politikerinnen fordern Selbstverteidigungskurse für Mädchen


Es war eine erschreckende Erkenntnis: Jede fünfte Frau in der Schweiz, die älter als 16 Jahre ist, hat bereits einen sexuellen Übergriff erlebt. So das Resultat einer Studie, welche Amnesty International Mitte Mai veröffentlicht hat. 4500 Frauen wurden für die repräsentative Umfrage befragt. Mehr als jede Zehnte berichtete, vergewaltigt geworden zu sein. Seither bewegt das Thema die Schweiz. Das zeigte auch die grosse Resonanz des Frauenstreiks: Am vergangenen Freitag nahmen allein in Basel 40 000 Personen an der Demonstration teil, um auf Missstände zwischen den Geschlechtern aufmerksam zu machen. 
Mädchen sollen kämpfen lernen, Basellandschaftliche Zeitung, 18.6. von Mélanie Honegger

9. Dezember 2017

Lehrer als Überwacher?

Eine Frage beschäftigt Karsten Jung noch immer: «Hätte ich es verhindern können?» Vor vier Jahren unterrichtete der Religionspädagoge an einem beruflichen Gymnasium in Süddeutschland einen jungen Mann namens Nadim. Ein gläubiger Muslim aus akademischem Elternhaus mit guten Noten. «Nadim war freundlich, interessiert und fragte oft nach», sagt Jung. Doch eines Tages war er plötzlich weg. Was erst ein Verdacht war, erhärtete sich kurz danach: Nadim, noch nicht volljährig, zog nach Syrien in den Dschihad.
Für den Deutschen Karsten Jung war das ein Schockerlebnis. «Es gab Hinweise, doch ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte.» Er suchte nach Büchern und Ratgebern, wollte erfahren, was er hätte anders machen können. Gefunden hat er ... nichts. Also schrieb er selber ein Buch, das anderen Lehrern helfen soll. «Schüler radikalisieren sich nicht von heute auf morgen», sagt er. Das sei ein langwieriger Prozess, der bis zu 18 Monate dauern könne.
Terror-Kontrolle an Schulen? Südostschweiz, 9.12. von Yannick Nock

13. November 2017

Gewalt per Handy

Kinder gehen heutzutage schon im Primarschulalter virtuos mit ihren Smartphones um. Blitzschnell tippen sie Nachrichten an die Eltern, chatten mit Klassenkameraden und spielen Online-Games. Daniele Lenzo, Leiter der Fachstelle für Gewaltprävention der Stadt Zürich, beobachtet, dass Handys vor allem ab der Mittelstufe verbreitet sind. «Fast alle Fünft- oder Sechstklässler haben ein Smartphone zur Verfügung», sagt er. «Nicht alle besitzen ein eigenes Gerät, einige teilen es mit anderen Familienmitgliedern.»
Sicherer Umgang mit dem Handy, NZZ, 13.11.

24. August 2016

Bildung braucht Beziehung

Allen Reformen zum Trotz: Die Lehrer-Schüler-Beziehung bleibt die unhintergehbare Bedingung für gute Lebensperspektiven der Schüler.
Bildung braucht Beziehung, www.journal21.ch, 24.8. von Carl Bossard

18. August 2016

Positive Auswirkungen einer guten Lehrer-Schüler-Beziehung

Forscher untersuchen seit 2004, wie sich das Verhalten von 1400 Zürcher Schulkindern entwickelt. Dabei zeigte sich, dass Schüler, die eine gute Beziehung zur Lehrperson haben, sich rücksichtsvoller, mitfühlender und weniger aggressiv verhalten.
Weniger aggressiv dank guter Beziehung zum Lehrer, Aargauer Zeitung, 10.8. von Matthias Scharrer

3. März 2016

Aargau schafft Schularzt ab

Die Schuldienste im Aargau werden nach 30 Jahren neu organisiert. Der traditionelle Schularzt wird gestrichen. Die Eltern sind jedoch verpflichtet, ihren Nachwuchs im Kindergartenalter zu einer ärztlichen Eintrittsuntersuchung zu schicken. Das hat der Grosse Rat am Dienstag beschlossen.
Kanton Aargau schafft den Schularzt ab, Aargauer Zeitung, 3.3.

4. Oktober 2015

Ernährungsprävention: Alles für die Katz?

Trotz aufwendiger Präventionskampagnen, Ernährungscamps und Sportplausch an den Schulen sind eine erschreckend hohe Zahl von Kindern zu dick. Die Quote der dicken Oberstufensschüler stieg gegenüber 2006 um 3 Prozent.



















Je mehr Familien mit tiefer Bildung und Einkommen, desto mehr Gewicht, Bild: Sonntagszeitung
10 Jahre alt, 160 Kilo schwer, Sonntagszeitung, 4.10. von Nadja Pastega

13. März 2015

Schulärzte wieder an Mittelstufe

Der Zürcher Regierungsrat hat die Volksschulverordnung geändert und die schulärztliche Untersuchung auf der Mittelstufe wieder eingeführt. Jene im Kindergarten hat er dagegen wieder gestrichen.



Bei Verdacht auf Misshandlung kann der Schularzt ein Kind auch gegen den Willen der Eltern untersuchen, Bild: Keystone

Schulärzte untersuchen wieder Zürcher Fünftklässler, SRF Regional, 13.3.


7. März 2015

Islamunterricht gegen Radikalisierung

Um den Extremismus zu stoppen, schlägt ein Politiker Islamunterricht an der Volksschule vor.




Koran-Verteilaktion in Zürich 2013, Bild: SRF

Ostschweizer Kinder sollen Islamunterricht erhalten, 20 Minuten, 5.3. 

4. Januar 2015

Schüler brauchen klare Leitfiguren

Psychologe Allan Guggenbühl kritisiert die aktuellen Schulreformen.Man gehe von einem Idealbild der Schüler aus, das nicht der Realität entspreche. Er schlägt andere Mittel im Unterricht vor.



Schüler beim Klassenunterricht, Bild: Christian Beutler



"Nicht alle Kinder fügen sich brav ein", Neue Luzerner Zeitung, 3.1. Interview mit Allan Guggenbühl von Lukas Scharpf

13. März 2014

Kinder-Cash

Pro Juventute kann kostenlos für 25 Mittelstufenklassen ein komplettes Kinder-Cash-Set mit einem Sparschwein für alle Schüler abgeben. Mit dem Lehrmittel "Pro Juventute Kinder-Cash" wird das Thema "Umgang mit Geld und Konsum" flexibel in den Unterricht integriert. Kinder lernen in der Schule und zu Hause einen bewussten Umgang mit Geld und Konsum und entwickeln eine Finanzkompetenz.





Kinder-Cash richtet sich an Jugendliche zwischen 10 und 13 Jahren, Bild: Pro Juventute

Kinder-Cash, Pro Juventute

16. Januar 2014

Alarmsystem abgelehnt

Die Stadt Zürich verzichtet auf ein Alarmsystem, dass im Falle eines Amoklaufes alle 104 Schulen der Stadt an ein elektronisches Alarmsystem angeschlossen hätte. Die Kosten waren mit 5,2 Millionen Franken veranschlagt worden.
Kein Amokalarm für Stadtzürcher Schulen, NZZ, 16.1. von Jan Hudec

6. September 2013

LCH politisiert jenseits der Schule

Zum zweiten Bildungstag mit dem Thema Bildung und Wirtschaft greift der LCH die Themen Berufsbildung und Prävention auf. Ebenfalls unterstützt der Dachverband der Schweizer Lehrer die Volksinitiative "AHV plus". 
Die Lehrer mischen sich ein, NZZ, 6.9. von Michael Schoenenberger

17. April 2013

Gewaltprävention in St. Gallen


Erziehungsrat und Bildungsdepartement des Kantons St.Gallen haben ein umfassendes Gewaltpräventionsprogramm für die Volksschulen entwickelt. Es legt Schwerpunkte bei der Beziehungsgestaltung im Unterrichtsalltag, beim Training von sozialem Verhalten, bei konstruktivem Umgang mit Konflikten und konsequentem, vernetztem Intervenieren, wenn Kinder oder Jugendliche aggressives Verhalten zeigen und Gewalt ausüben. Mit verschiedenen Programm-Modulen werden die Schulen bei der Umsetzung ihres Auftrags in Gewaltprävention unterstützt.





Regionale Veranstaltungen sollen den Erfahrungsaustausch in der Prävention fördern, Bild: Liliput.ch

14. April 2013

40 Jahre Intensivweiterbildung Aargau

Jeder Aargauer Lehrer hat nach acht und nach 20 Jahren Berufsausübung ein halbes Jahr zugut, während dem er sich der persönlichen und beruflichen Weiterbildung widmen kann. Über 2000 Lehrer profitierten schon von dieser Burnout-Prävention.

Festakt an der PHNW in Windisch für 40 Jahre Intensivweiterbildung, Bild: Aline Wüst

Burnout-Prävention: Mehr als 1000 Jahre Auszeit für Lehrer, Aargauer Zeitung, 13.4. von Aline Wüst

Ritalin: Ärzte fordern strengere Regeln

Der Ritalinverbrauch steigt weiter an. Nun fordern auch Ärzte, die von der Diagnose ADHS profitieren, strengere Regeln.

Jetzt wird es immer häufiger auch Ärzten, die das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ADHS behandeln, unheimlich. Am 2. Mai widmen die Mitglieder der Schweizerischen Fachgesellschaft ADHS ihre Jahrestagung dem, wie sie schreiben, «deutlichen Handlungsbedarf» bei der medizinischen Fortbildung und Qualitätssicherung. Konkret baut die Fachgesellschaft im Moment ein umfassendes freiwilliges Fortbildungsprogramm auf für Kollegen, welche mit ADHS zu tun haben.
Einige Mitglieder des Vorstands fordern gar Einschränkungen bei der Verschreibung von Medikamenten wie Ritalin gegen ADHS sowie verbindliche Regeln für die ärztliche Fortbildung. In der neusten Ausgabe der «Schweizerischen Ärztezeitung» schreibt etwa Vorstandsmitglied Hans Rudolf Stricker: Um dem «Wildwuchs» von oberflächlich gestellten ADHS-Diagnosen und der «unkritischen, zu grosszügigen» Verschreibung von Stimulanzien entgegenzuwirken, seien Qualitätskriterien für Ärzte notwendig.
Konkret hält Stricker etwa die häufige Diagnose «Verdacht auf ADHS» für fraglich. «Bei genauerem Hinschauen würden sich viele dieser Verdachtsdiagnosen als Fehldiagnosen herausstellen», schreibt er. Hintergrund der Initiative ist die Tatsache, dass der Konsum von Medikamenten gegen ADHS weiterhin zunimmt (siehe Grafik). Seit 2007 verschreiben die Ärzte laut Zahlen des Schweizerischen Heilmittelinstituts Swissmedic durchschnittlich jedes Jahr 15 Prozent mehr Medikamente wie Ritalin. Buben werden die Mittel vier- bis fünfmal häufiger verabreicht als Mädchen. Betroffen von ADHS sind vier bis acht Prozent der Kinder und zwei bis fünf Prozent der Erwachsenen. Aber längst nehmen nicht nur Personen, welche sich schlecht konzentrieren können und zappelig sind, die Medikamente. Manager, Mittelschüler und Studierende schlucken sie ebenfalls, allerdings nicht gegen ADHS, sondern als Wachmacher und für mehr Konzentration. Die Substanzen können süchtig machen. Zudem ist nicht bewiesen, dass sie bei Menschen ohne ADHS die Konzentration fördern.
Seit Jahren interessiert sich auch die Politik für ADHS und Ritalin. So forderte die Gesundheitskommission des Nationalrats unlängst einstimmig strengere Regeln für die Therapie von ADHS. Doch einige Ärzte wollen die nun auch von ihnen selbst erkannten Probleme allein in den Griff bekommen und der Politik zuvorkommen. «Keinesfalls möchte ich einer Überreglementierung Vorschub leisten, sondern durch Qualitätskriterien zu rigiden Vorschriften zuvorkommen», schreibt Stricker.
Seine Idee: Psychiater, Kinder- und zum Beispiel auch Allgemeinärzte müssen ADHS-spezifische Fortbildungen absolvieren. Für Psychiater und Kinderärzte, die heute schon als qualifiziert für Diagnose und Therapie der Störung gelten, soll der Aufwand dafür laut Stricker gering sein. Zudem wünscht sich der auf ADHS spezialisierte Allgemeinmediziner, dass nicht wie heute nur Psychiater und Kinderärzte Medikamente gegen die Krankheit verschreiben dürfen, sondern dass dies alle auf ADHS spezialisierten Ärzte tun können - aber eben nur nach entsprechender Fortbildung. «Einige Psychiater zum Beispiel wissen heute nicht genug über ADHS. Trotzdem verschreiben sie diese Medikamente», sagt er. Stricker will sich nun bei Kollegen und Politikern dafür einsetzen, dass «konstruktiv» über seine Vorschläge diskutiert wird.
Die ADHS-Fortbildung müssten die Ärzte selbst für obligatorisch erklären. Psychiater und Kinderärzte dürften sich allerdings nicht so leicht überzeugen lassen. So sagt etwa Roland Kägi, Kinderarzt und selbst im Vorstand der Fachgesellschaft ADHS: «Die obligatorische Fortbildung wäre zwar sinnvoll, aber wir können nicht für jede Kompetenz einen Kurs machen und unsere Praxis vorübergehend schliessen.»
Der Forderung nach neuen Regeln bei der Medikamentenabgabe wiederum müssten die Gesundheitsbehörden beim Bund nachkommen. Beim Bundesamt für Gesundheit heisst es, im Moment seien keine Anpassungen geplant. Der politische Druck und die Offensive der Ärzte dürften aber zumindest für Diskussionen sorgen.
Quelle: Kampf dem Ritalin-Missbrauch, NZZaS, 14.4. von Sarah Nowotny

25. März 2013

Vorbereitung auf den Ernstfall

Der Kanton Basel-Stadt lässt Alarmsysteme gegen Amokläufe installieren und ist damit schweizweit führend. Das Baselbiet hinkt derweil hinterher.






Probe für den Ernstfall, Bild: Bettina Matthiessen

Schulen rüsten auf gegen Amokläufe, Basler Zeitung, 25.3. von Silvana Guanziroli und Boris Gygax

Schweizer Schulen wappnen sich für Amoklauf

Viele Schweizer Schulen installieren Alarmanlagen oder neue Schlösser - fast unbemerkt von der Öffentlichkeit. Aber bringen diese Sicherheitsmassnahmen etwas?






Schweizer Schulen bisher verschont, Bild: tz-online.de

Schweizer Schulen wappnen sich für Amoklauf, Info 3, 23.3.

21. März 2013

Zehn goldene Medienregeln

Das nationale Programm zur Förderung von Medienkompetenzen hat einen Flyer mit den wichtigsten Tipps zum sicheren Umgang mit digitalen Medien für Eltern und alle, die mit Kids zu tun haben, entwickelt. 
Die wichtigsten Tipps für den sicheren Umgang mit digitalen Medien, Jugend und Medien, Bundesamt für Sozialversicherungen