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25. März 2018

Die Transformation des Schulwesens

Beat Kissling von der Gesellschaft für Bildung und Wissen traf den englischen Reformkritiker Stephen Ball zu einem Interviewtermin. Das Gespräch enthält viel Wissenswertes über die umstrittenen Bildungsreformen und was das alles mit Demokratie zu tun hat.
The Transformation of Education and Democracy, Beat Kissling, 19.3.

22. März 2017

Was macht eine gute Schule aus?

Diese grundlegende pädagogische Frage stellen sich Wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen und finden gut begründete Antworten. Letzten Herbst hörte ich innerhalb einer Woche von drei Referenten aus ihrem je unterschiedlichen Blickwinkel überzeugende Antworten. Theoretisch wäre die Frage also geklärt. Doch fragt man sich einigermassen irritiert, warum sich die Schulentwicklung im 21. Jahrhundert nicht nach diesen klaren pädagogischen und erziehungswissenschaftlichen Erkenntnissen richtet, sondern Kinder als Humankapital betrachtet, das in der globalisierten Welt funktionieren soll.
Was macht eine gute Schule aus? 22.3. von Elisabeth Calcagnini

1. Februar 2017

Missglückte linke Debatte

Zu einer Debatte zum Thema «Linke Bildungspolitik im Zeitalter von Pisa, Bologna, Harmos und Lehrplan 21» hatten die Vereine «Denknetz» und «Einspruch» am Montagabend in einen Hörsaal der Uni Basel eingeladen. Doch der Anspruch der beiden Vereine Denknetz und Einspruch, eine hochstehende innerlinke Debatte zu führen, ist grandios gescheitert. Eine Mutter nahm nach der Veranstaltung kein Blatt vor den Mund: «Mehr als die Hälfte der Anwesenden ist von den Klappstühlen aufgestanden, mit lautem Getöse aufgestanden – ein symbolisches Bild für den verlorenen Sensor für die Aussenwelt.»
Viel Gutes gerät in Vergessenheit, Basler Zeitung, 1.2. von Alain Pichard

23. November 2016

Der Lehrplan 21 und das Gymnasium

Was kommt mit dem Lehrplan 21 auf die Gymnasien zu? Wird der Wissensstand von Volksschulabsolventen kompatibel mit den Mittelschulen sein? Über dieses brisante Thema diskutierten Bildungsfachleute im Rahmen eines Podiums an der Kantonsschule Zürich Nord.
Lehrplan 21: Auch Zürcher Gymnasien sind betroffen, Lokalinfo, 23.11.

3. November 2016

Lehrplan 21 im Kreuzverhör

Das Komitee für eine gute Thurgauer Volksschule lud am 1. November zu einer kontroversen Diskussion rund um die Folgen des Lehrplans 21 im Thurgauerhof, Weinfelden ein. Nach dem Anlass ist noch klarer, dass es bei der Abstimmung vom 27. November Ja heissen muss.
Lehrplan 21 im Kreuzverhör  – Podiumsdiskussion in Weinfelden, Medienmitteilung IG für eine gute Schule Thurgau, 2.11.

21. April 2016

Offene Diskussion und Nachdenken gefordert

Alain Pichard und Beat Kissling, die Herausgeber der lehrplankritischen Broschüre „Einspruch“ referierten in Chur über den Lehrplan 21. Ganz zu Beginn war auch Erziehungschef Martin Jäger da. Allerdings nur, um die Referenten zu begrüssen, danach begab er sich an eine Gesangsprobe.


Das Komitee "Gute Schule Graubünden" organisierte einen Vortragsabend, Bild: Gute Schule Graubünden
Offene Diskussion und Nachdenken gefordert, Urs Kalberer, 20.4.

7. Februar 2016

Erweiterte 4. Auflage von "Einspruch"

Der Erfolg der lehrplankritischen Broschüre „Einspruch“ übertrifft alle Erwartungen. Seit einer Woche ist nun auch die 3. Auflage restlos ausverkauft. In Zahlen ausgedrückt heisst dies, dass in den vergangenen zwei Monaten über 5'200 Exemplare in die ganze Schweiz verkauft wurden. Dazu wurden noch 300 Stück an Presse, Bildungsfachleute und Behörden geschickt. Insgesamt sind aber schon wieder 1'500 Bestellungen eingegangen, die nicht bedient werden können.
Einspruch geht in die 4. Runde, Mitteilung von Alain Pichard, 7.2.

29. Januar 2016

Misstrauen von unten und von oben

Sprechen überhaupt alle vom gleichen Text? Diese Frage stellt sich immer wieder, wenn vom Lehrplan   21 die Rede ist. So verschieden wird dieser erste Versuch eines einheitlichen Deutschschweizer Volksschullehrplans interpretiert. Zeugt er von einem «zutiefst demokratischen Verständnis von Schule», wie Christine Flitner von der Gewerkschaft VPOD schreibt? Oder soll mit ihm «alles, was in der Schule gelernt wird, mess- und vergleichbar gemacht werden», wie die Lehrer Alain Pichard und Beat Kissling befürchten? Ist er eine rigide Anleitung oder eine offene Anregung? Bestimmt haben schon die Pädagoginnen und Fachdidaktiker, die den Lehrplan   21 im Auftrag der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) ausarbeiteten, nicht alle das Gleiche darunter verstanden. Genauso wird der Lehrplan bei der Umsetzung sehr verschieden interpretiert werden.
Das Misstrauen der LehrerInnen, Wochenzeitung, 28.1. von Bettina Dyttrich

15. Januar 2016

Breite öffentliche Diskussion gefordert

Übrigens ...


… forderten kürzlich Lehrer im Oberwallis vom Erziehungsdirektor die sofortige Inkraftsetzung des neuen Lehrplans 21 (LP 21). Im Diskurs wurde kaum beachtet, dass gegen LP 21 in 13 der deutschschweizerischen Kantone Initiativen laufen oder in Vorbereitung sind, nämlich in AG, AI, BE, BL, GR, LU, SG, SO, SZ, TG, ZG, ZH. Die Gründe für diese Opposition gegen das nach Bologna und Harmos nun dritte am grünen Tisch von Bildungstechnokraten entworfene Reformprojekt LP 21 sind schwerwiegend. 
Übrigens, Kolumne Walliser Bote, 15.1. von Alois Grichting

3. Januar 2016

Management-Regime der Schule

Technokratische Reformen gefährden die hohe Qualität des Schweizer Bildungssystems.
Management-Regime der Schule, Reform. vpod Bildungspolitik 194, von Beat Kissling und Alain Pichard

29. Dezember 2015

Reissender Absatz der lehrplankritischen Broschüre "Einspruch"

Am Montag, den 28. Dezember kam die 2. Auflage derBroschüre "Einspruch" von 2'500 Exemplaren aus der Druckerei, heute Dienstag, den 29. Dezember, ist bereits die ganze Auflage vergriffen. Und die Bestellungen gehen ungebrochen weiter. Deshalb planen die Redakteure eine 3. (ev. erweiterte Auflage). Bestellungen können also weiterhin unter folgender Adresse getätigt werden:
arkadi@bluemail.ch 

22. Dezember 2015

Demokratische Aufklärungsarbeit

In ihrem Artikel Als wäre die Schule eine Maschine (ZEIT Nr. 49/15)http://schuleschweiz.blogspot.ch/2015/12/die-maschinensturmer.html unterstellt Sarah Jäggi den Autoren von Einspruch – Kritische Gedanken zu Bologna, HarmoS und Lehrplan 21, sie würden mit ihrer Schrift eine "düstere Zukunftsvision" des Schweizer Bildungswesens vorlegen. Diese Interpretation verfehlt Sinn und Gehalt unserer Publikation völlig. Uns Autoren, namhaften linken und linksliberalen Persönlichkeiten aus dem Schweizer Bildungswesen, die auf allen Stufen unterrichten, geht es mit dieser Schrift darum, der Öffentlichkeit bekannt zu machen, dass nicht nur konservative Kreise die aktuelle Schweizer Bildungspolitik kritisieren, zurzeit insbesondere den Lehrplan 21.
Stoppt die Reformitis! Die Zeit, 17.12. von Beat Kissling

19. Dezember 2015

"Einspruch" in 2. Auflage

Die Initianten der Streitschrift"Einspruch" sind von einer regelrechten Bestelllawine überrascht worden.Trotz den zum Teil anspruchsvollen Beiträgen ist die Nachfrage nach der Lektüre riesig. Ebenso sind die Rückmeldungen über Qualität und Inhalt ausserordentlich positiv. Die erste Auflage ist restlos ausverkauft. 

Deshalb haben die Redaktoren beschlossen,  eine 2. Auflage in Auftrag zu geben. Sie ist ab dem 29. Dezember verfügbar und kann ab dem 4. Januar in den Briefkästen sein. Einzelbestellungen kosten weiterhin 5 Fr. (plus Versandkosten), bei Massenbestellungen über 25 sinkt der Preis auf 3 Fr. Bestellungen können über die Mailadresse arkadi@bluemail.ch getätigt werden.

29. November 2015

Linke Streitschrift gegen Lehrplan 21

Nach der Kritik aus konservativen Kreisen kommt jetzt die Kampfansage der Linken: Für sie ist der Lehrplan 21 praxisfern, viel zu teuer und politisch nicht legitimiert.










Jetzt wird der Lehrplan 21 auch von links unter Beschuss genommen, Bild: Armin Müller
Diese Rechnung geht nicht auf, Sonntagszeitung, 29.11. von Nadia Pastega

27. September 2015

Was ist los mit der NZZ?

Haben Sie sich auch gewundert über den seltsamen Artikel von Walter Bernet, inwelchem er den Kritikern des LP21 verborgene Agenden vorwirft und sie generellin die Ecke der Ewiggestrigen stellt? Nun, Beat Kissling, Psychologe, Erziehungswissenschaftler und Beirat der renommierten Gesellschaft für Bildung und Wissen, kontert den tendenziösen Kommentar mit einem in seiner Eindrücklichkeit einzigartigen Text. Darin geht es neben einer Textanalyse notgedrungen auch um die journalistische Redlichkeit einer angesehenen Publikation wie der Neuen Zürcher Zeitung. Als Korrektiv zum zweckgefärbten Kommentar von Bernet verdient Kisslings Leserbrief weite Verbreitung. (uk)
Ein Ausrutscher der NZZ? Leserbrief an die NZZ zum Artikel "Die Schlacht um die Volksschule" (NZZ, 18.9.) 27.9. von Beat Kissling

10. August 2015

Adorno und der Lehrplan 21

Sommer ist Bücherzeit. Fräulein gehört bei mir ebenso dazu wie Philipp Thers Buch über die neoliberale Ordnung des europäischen Kontinents. Letzteres hab ich für ein österreichisches Magazin mit «Titten aus Zement», mit einem Essay über Frauen im Neoliberalismus, ergänzt. Dabei fiel mir wieder Adornos «Minima Moralia» in die Hand–ein poetisch ­philosophisches Must für alle Menschen, die sich in der Politik umtreiben. Auf Seite 223 beispielsweise steht meine Randnotiz: «Kritik Adornos an Bologna». Nun muss man wissen, dass «Bologna» für Adorno damals einfach eine Stadt in Norditalien war. 
Minima Moralia heute, Basler Zeitung, 21.7. von Regula Stämpfli

24. April 2015

Vom Ausmisten unserer Traditionen

Früher war bei passender Gelegenheit zu hören: «Jede Gesellschaft hat die Schule, die sie verdient.» Der damalige gesellschaftliche Konsens über menschliche und staatliche Grundwerte erlaubte diese Aussage ohne Hemmungen. Der versteckte Drohfinger machte Sinn. Doch die Bildungseinrichtungen stehen heute unter dem Druck, den vielfältigen Ansprüchen und Erwartungen einer heterogenen Gesellschaft gerecht zu werden. Was ist zu tun angesichts des allgegenwärtigen Wertezerfalls und dem Abbau von Gemeinsinn? Gerade die Volksschule dümpelt kläglich in der Wirrnis extremer Orientierungslosigkeit.
Wer macht die "Volksschule von morgen" - und was wird sie uns bringen? Blog Südostschweiz, 22.4. von Fritz Tschudi

7. März 2015

Schön falsch ist auch schön

Im ersten Teil seiner Trilogie zu Schule und Reformen befasst sich Fritz Tschudi mit der Rolle der Lehrerverbände. Diese missbrauchten ihre wichtige Rolle als Informations- und Debattierplattform, indem sie immer stärker zur Disziplinierung der eigenen Basis beitrügen. 




Lehrerverbände - Back to the Roots! Fritz Tschudi

30. November 2014

Schweizer Schule - quo vadis?

Beat Kissling macht sich Gedanken zur Schweizer Schule und zum Lehrplan 21. Dabei interessiert ihn die Vorgeschichte mit den von Hans Zbinden und Ernst Buschor eingeleiteten Veränderungen wie auch die zu erwartenden Auswirkungen von PISA und den Schulrankings. 
Lehrplan 21 und die Frage: Schweizer Schule - quo vadis? lvb inform, 2014/15-02 von Beat Kissling