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10. Dezember 2019

Die Schwächeren sollen zufrieden sein

Schon als man begann,die Kleinklassen und Hilfsschulen abzuschaffen, sagte ich,dass dieses Rad wieder zurückgedreht wird. Erziehungswissenschaftler, die oft schon lange nicht mehr oder gar nie eine Volksschulklasse geführt haben, meinen zu wissen, wie man Schule macht.In der BaZ kommt Heinz Rhyn, Rektor der PädagogischenHochschule Zürich, also einer dieser Erziehungswissenschaftler, zu Wort.Thema ist das schlechte Abschneiden der Schweiz im Leseverständnis bei Pisa. Er sagt: «Der Leistungsabfall fand bei den sehr schwachen Schülerinnen und Schülern statt. Die starken Jugendlichen erreichten gleiche Werte wie früher.» Ein Stück weiter unten wird er gefragt: «Also Rolle rückwärts beim Integrationsprinzip?» Seine Antwort: «Auf keinen Fall! Wir sehen ja, bei den starken Schülerinnen und Schülern gibt es keinen Leistungseinbruch,und die Schwächeren profitieren insgesamt von der Integration,da sie sich nicht ausgegrenzt fühlen.»
Die Dummen sollen zufrieden sein, Basler Zeitung, 10.12. von Jean-Pierre Marquis

8. Dezember 2019

PH-Rektor preist den Wert des Übens


Herr Rhyn, die Resultate der neuen Pisa-Studie schockieren, die Schweiz liegt beim Lesen auf Platz27–unter dem Durchschnitt und klar hinter Nachbar Deutschland. Wieso?
Ich möchte vorausschicken, dass ich die Pisa-Tests für ein relevantes Instrument halte, an dem man festhalten sollte.Trotzdem darf man die Ergebnisse nicht mit Schlussfolgerungen überladen. Man bedenke: Es sind schweizerische Durchschnittswerte, die Kantone sind aber sehr unterschiedlich unterwegs. Zudem kam es auch in anderen Ländern zu schlechteren Resultaten; allerdings nicht in allen. Vielleicht waren die Aufgaben 2018 schwieriger. Jedenfalls war der Test erstmals nur computerbasiert, was womöglich manchen Schülerinnen und Schülern Probleme bereitete.
"Die Ablehnung des Drills war unheilvoll", Basler Zeitung, 7.12. von Alexandra Kedves

18. August 2019

Lernen nach dem Lustprinzip


Die Sommerferien sind vorbei, die Schule fängt wieder an. Die Kinder erhalten einen neuen Stundenplan. Doch darauf steht: nichts. Weder Mathematik noch Deutsch, nicht einmal Geografie. Die Felder sind alle leer, der Schulunterricht ein weisses Blatt.
Das ist kein Irrtum, das ist ein Blick in die Zukunft. Denn Schulrevolutionäre wollen die Schule umkrempeln. Dieses Mal geht es nicht um zusätzlichen Lernstoff oder einen überarbeiteten Lehrplan, es geht um nicht weniger als die Frage, wie unsere Kinder unterrichtet werden sollen.
Revolution in der Schule: Lernen nach dem Lustprinzip, NZZaS, 18.8. von Anja Burri

27. Januar 2019

Heilpädagogische Zusatzausbildung für Volksschullehrer


Jeden Frühling präsentiert das Volksschulamt des Kantons Zürich die Zahl der offenen Lehrerstellen, jedes Mal geht sie in die Hunderte. Auch dieses Jahr wird es nicht anderes sein. Und in vielen anderen Kantonen sieht die Situation ähnlich aus: Vor allem der Mangel an Heilpädagogen ist eklatant – jenen Fachkräften also, die sich um verhaltensauffällige, lernschwache, behinderte Kinder oder Hochbegabte kümmern. Das liegt zum einen daran, dass zu wenig ausgebildet werden, es liegt aber auch daran, dass die Zahl der integrierten Sonderschüler stetig wächst.
Lehrer sollen zu "Heilpädagogen light" werden, NZZaS, 27.1. von René Donzé

22. Juli 2018

Rhyn: "Schüler sollen das erworbene Wissen anwenden können"

Was sind Ihrer Meinung nach die einschneidendsten Änderungen, die mit dem Lehrplan einhergehen?
Heinz Rhyn: Die grundsätzliche Neuerung, die der Lehrplan 21 mit sich bringt, ist, dass es nicht ausreicht, ein Thema im Unterricht nur zu behandeln. Der Lehrplan 21 setzt zum Ziel, dass das, was unterrichtet wurde, auch verstanden worden ist und dass die Schüler das erworbene Wissen anwenden können. Im Kanton Zürich beginnt zudem der Englischunterricht erst in der 3. Klasse und Medien und Informatik wird zu einem wichtigen und neuen Unterrichtsbereich. Zusätzlich wird in der zweiten Sekundarstufe die berufliche Orientierung gestärkt. Der Lehrplan 21 schafft ausserdem einen gewissen Abgleich zwischen den Lehrplänen der Kantone.
"Vorbehalte gibt es dort, wo Missverständnisse vorliegen", Zürichsee Zeitung, 10.7. von Philippa Schmidt

7. Dezember 2017

Entwicklungen der digitalen Transformation in positive Bahnen lenken

Die Digitalisierung hat dazu geführt, dass Faktenwissen jederzeit weltweit fast allen Menschen zugänglich ist. Der unbeschränkte Zugang zu Informationen gehört zu den grossen gesellschaftlichen Umbrüchen des 21. Jahrhunderts. Google, Wikipedia, Facebook begleiten und informieren uns täglich. Aber sind wir Menschen deshalb wissender, klüger, gebildeter geworden?
Wahres Wissen ist human, Tages Anzeiger, 4.12. von Heinz Rhyn

17. August 2017

Stellenbesetzungen nur mit Kompromissen möglich

Keine Klasse steht ohne Lehrer da. Das melden zu Beginn des Schuljahresdie meisten Kantone. Vielerorts sind in der Volksschule offiziell nur noch eine Handvoll Teilzeitpensen unbesetzt. Ist der jahrelang beklagte Lehrermangel also behoben? Mitnichten, wie sich auf den zweiten Blick zeigt. Auf allen Stufen sind Stellenbesetzungen teilweise nur mit Kompromissen möglich.
Lehrermangel wird sich zuspitzen, Tages Anzeiger, 15.8. von Raphaela Birrer

12. März 2017

Was ist ein guter Lehrer?

Wenn John Hattie spricht, hat er oft die Hemdsärmel hochgekrempelt. Das passt zum Pädagogikprofessor der University of Melbourne. Nach 15 Jahren wissenschaftlicher Knochenarbeit hat er 2008 ein Buch veröffentlicht, das Lehrer, Politiker und Forscher gleichermassen in Aufregung versetzt hat. Hatties Werk «Lernprozesse sichtbar machen» macht ihn zu einem der einflussreichsten Bildungsexperten. Denn Hattie tat, was vor ihm noch nie jemand versucht hatte: Er analysierte Studien über insgesamt rund 80 Millionen Schüler. Seine Resultate sind Zündstoff. Guter Unterricht, sagt Hattie, hänge vor allem vom Können der Lehrerin oder des Lehrers ab. Was Kinder lernten, bestimme der Pädagoge. Die Debatten über die äusseren Strukturen von Schule und Unterricht hält er für überschätzt.
Mangelnde Aufstiegschancen sind für viele ein Grund für den Ausstieg aus dem Lehrerberuf, Bild: Rahel Nicole Eisenring
Die perfekte Lehrerin, NZZaS, 12.3. von Anja Burri

2. Februar 2017

PHZH stärkt Verwaltung

An der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZH) stehen nach dem Antritt des neuen Rektors Heinz Rhyn, der Anfang 2016 Walter Bircher ersetzt hat, weitere personelle Veränderungen an. Rhyn stehen derzeit zwei Prorektoren zur Seite, die ihre Position ad interim ausführen: Andrea Widmer Graf und Alois Suter. Diese Übergangslösung wurde nach zwei Abgängen gefunden. Die vormalige Prorektorin Sabina Larcher wurde im September 2015 Direktorin der Fachhochschule Nordwestschweiz. Und Barbara Fäh, von Herbst 2014 bis Sommer 2016 Prorektorin, wechselte als Rektorin zur Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik.
Der neue Campus ist für 2500 Studenten gebaut, nun sind es 3500, Bild: Dominique Meienberg
Personenkarussell in der Lehrerschmiede, Tages Anzeiger, 2.2. von Pascal Unternährer

9. Juli 2015

Heinz Rhyn neuer PHZH-Rektor

Heinz Rhyn heisst der neue Rektor der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZH). Er wird Walter Bircher ablösen, der Ende Jahr aus Altersgründen zurücktritt. Wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst, ist Rhyn auf Antrag der vom Fachhochschulrateingesetzten Findungskommission gewählt worden


Der neue Rektor der PH Zürich, Bild: NZZ


Der Mann aus Bern setzt sich durch, NZZ, 9.7. von Walter Bernet