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9. November 2016

"Nur noch dumm"

Eine gestern eingereichte Motion der SVP-Fraktion im Grossen Rat dürfte in den kommenden Wochen – besonders in der Weihnachts- und Neujahrszeit – bei Lehrern, Schülern und Eltern für viel Gesprächsstoff sorgen. Die Fraktion will den 2005 beschlossenen Abbau von Schulstunden durch eine zweite Weihnachtsferienwoche rückgängig machen. Sprecher und Fraktionschef Jean-Pierre Gallati begründet die Forderung so: 2005 sei die zweite Weihnachtsferienwoche auf Druck der Lehrerschaft bei gleichem Lohn eingeführt worden. Er schreibt mit Blick auf die Demonstration vor dem Grossratsgebäude:«Die Lehrpersonen beklagen sich über angeblichen Bildungsabbau. Deshalb solldiese Massnahme rückgängig gemacht werden.» 
Gegenreaktion: Die Aargauer SVP will Lehrern eine Ferienwoche über Weihnachten wegnehmen, Aargauer Zeitung, 8.11. von Mathias Küng

8. März 2016

Graubünden erhöht mit Lehrplaneinführung die Zahl der Schulwochen

In den Schuljahren 2018/19 bis 2020/21 wird die 39. Schulwoche für die Lehrpersonen eingeführt und für die obligatorische Weiterbildung eingesetzt.

Ab Schuljahr 2021/22 umfasst ein reguläres Schuljahr auch für die Schüler 39 Wochen.
Bericht des EKUD zu Handen Grosser Rat Einführung Lehrplan 21 GR, Februar 2016

21. Oktober 2015

Thurgauer haben neu 13 Wochen Ferien

Thurgauer Schüler haben künftig 13 Wochen Schulferien pro Jahr. Ausserdem dürfen sie zweimal jährlich einen Jokertag einziehen.











Nun auch im Thurgau: Jokertage.
Schule schwänzen wird im Thurgau amtlich bewilligt, SRF Regional, 21.10.

22. Dezember 2013

Zu lange Ferien im Thurgau?

Im Kanton Thurgau gehen die Schüler zu wenig lang in die Schule. So widersprächen die zwei Wochen Weihnachtsferien dem geltenden Schulgesetz, das 40 Schulwochen vorschreibt. Ein FDP-Kantonsrat verlangt deshalb eine korrekte Umsetzung des Schulgesetzes. Regierungsrätin Knill will das Gesetz ändern.




Zu lange Weihnachtsferien? Bild: Reto Martin

Ungesetzlich lange Ferien, Thurgauer Zeitung, 21.12. von Thomas Wunderlin

30. Juni 2013

Wallis am meisten, Luzern am wenigsten

Der Lehrplan 21 könne nur schon wegen der enormen Unterschiede bei der Lektionszahl nicht funktionieren. Im Wallis erhalten die Schüler während der Primarschule so viele Lektionen mehr als im Kanton Luzern, dass dies die Stundenzahl eines ganzen Schuljahres ausmacht. Remo Largo ist grundsätzlich skeptisch gegenüber Reformen von oben. Wenn sich im Bildungssystem etwas ändern solle, dann müsse dies von unten geschehen. 


Im Wallis haben die Schüler 1200 Lektionen mehr als in Luzern, Bild: Sonntagszeitung

Krasse Klassenunterschiede, Sonntagszeitung, 30.6. von Seraina Kobler

5. Februar 2013

Kindergartenstart ab Februar

2016 müssen alle Luzerner Gemeinden ein freiwilliges zweites Kindergartenjahr anbieten. Ebenfalls müssen zwei Eintrittsdaten angeboten werden: im August und im Februar. So kommt es, dass nun in der Stadt Luzern  erstmals Kinder im Februar in den Kindergarten eintreten. 
In Luzern können Kinder im Februar neu in den Kindergarten, SRF Regional, 5.2.

6. Mai 2012

Gian, Giachen und die Schule

Ziel der Revision des Bündner Schulgesetzes war die Anpassung der Löhne und Arbeitsbedingungen an die anderen Kantone. Die Debatte dazu fand im März statt, doch die Protokolle wurden erst gestern veröffentlicht. Hier die wichtigsten Punkte:
  1. Die Schulzeit wird von 38 auf 39 Schulwochen erhöht.
  2. Die Pflichtlektionenzahl (Primar und Sek) wird um eine Lektion von 30 auf 29 gesenkt. Klassenlehrer erhalten eine zusätzliche Lektion Entlastung.
  3. Die Altersentlastung bei Vollpensen ab 55 und 60 Jahren wird von jetzt 2 (55) und 3 (60) auf 1, respektiv 2 Lektionen abgebaut. Für Teilpensen gibt es keine Altersentlastung.
Soviel zum Thema Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Bei den Löhnen verlangte die Botschaft der Regierung eine Erhöung der Einstiegslöhne, die allerdings mit einer Reduktion der Endlöhne finanziert werden sollte. Diese Regelung konnte knapp verhindert werden - die Endlöhne bleiben bei 154% der Einstiegslöhne.
Die gesetzlich geregelten Löhne sind Mindestlöhne. Erziehungschef Martin Jäger (SP) verteidigte das System der Mindestlöhne mit dem Argument, dass die Lebenshaltungskosten im Kanton ungleich verteilt seien. So könne jede Gemeinde selbst bestimmen, wie viel Lohn sie zahlen wolle. Ich überlasse es der Leserin / dem Leser sich Gedanken zu den Auswirkungen dieser Idee zu machen.
Unter dem Schlussstrich ist nicht erkennbar, wie Graubünden mit diesen Massnahmen erfolgreich Lehrer aus anderen Kantonen anlocken will. Im Moment ist noch unklar, wann das neue Gesetz in Kraft tritt.
"Weit und breit keine neuen Lehrer in Sicht", Bild: graubuenden.ch
Quelle: Protokoll des Grossen Rates, Kanton Graubünden 

26. Juli 2011

Verbesserungen für Bündner Lehrpersonen in Sicht

Die Regierung schlägt dem Bündner Grossen Rat folgende Änderungen im Schulgesetz vor:

  • Lohn gemäss ostschweizerischem Mittel (ohne ZH)
  • Reduktion der Pflichtlektionen/Woche von 30 auf 29
  • Klassenlehrer-Entlastung von 1 Lektion/Woche
  • Modell C wird nicht mehr subventioniert
Die Pille, die dabei zu schlucken ist: Anstatt 38 Schulwochen sollen neu 39 Schulwochen unterrichtet werden.

6. Juni 2011

Anzahl Schulwochen

Die Auseinandersetzung in Basel-Land um die Ferienzeitregelung bringt mich auf die Idee hier einen Vergleich der Schulwochen einzufügen. Dabei gilt es aber noch unterschiedliche Feiertage zu berücksichtigen. Ebenfalls unterschiedlich ist die Handhabung von Sport- und Projektwochen.
Stark unterschiedlich ist auch die Wochenlektionszahl für Schüler. Diese ist hier ersichtlich.
Keine Übersicht habe ich zu den Lehrerpensen. In Graubünden, wo ich arbeite, beträgt ein Vollpensum an der Volksschule 30 Lektionen pro Woche. Je nach Schulgemeinde (!) existieren verschiedene Regelungen zu Entlastungen für spezielle Funktionen.
Für einen einigermassen korrekten Vergleich der Arbeitszeit zwischen verschiedenen Kantonen müssten auch Faktoren wie die Klassengrösse, Präsenzzeit, Teamarbeit, Elternarbeit, etc. verglichen werden. Das ist praktisch nicht zu schaffen, weshalb man sich grundsätzlich einreden sollte, dass der momentane Arbeitsort der Beste von allen ist :-)