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4. März 2021

"Rechtschreibung ist nicht so wichtig, aber man muss sie können"

Bis in die 1970er-Jahre galt in der Schweiz das Erlernen der korrekten Rechtschreibung als eines der wichtigsten Ziele des Deutschunterrichts. Dann kam Hans Glinz. Die Beherrschung der Rechtschreibung wird seither unter einem neuen Blickwinkel betrachtet, an Bedeutung verloren hat sie nicht. Dies zeigen auch die Aussagen von Zuger Lehrpersonen.

Gedanken zur deutschen Orthografie, Schulinfo Zug, 18.2., von Knut Stirnemann

5. November 2020

Was Lehrer zur Rechtschreibung sagen

Das Redaktionsteam der Schulinfo wollte von Lehrpersonen aller Schulstufen ihre Meinung zum Thema Rechtschreibung in der Schule erfahren. Diese Fragen haben wir gestellt:

  1. Welche Bedeutung hat die Rechtschreibung heute - in der Schule und in der Gesellschaft?
  2. Wie fördern Sie Rechtschreibung im Unterricht?
  3. Wann verlangen Sie fehlerfreies Schreiben und wann lassen Sie Fehler stehen?
  4. Welches Gewicht hat Rechtschreibung innerhalb der Deutschnote im Zeugnis?
  5. Wie steen Sie persöhnlich zu korecktem und Felervreiem schreiben?

27. Februar 2020

Zuger Bildungsdirektor will Gymi-Zugang erschweren


Der SVP-Politiker Stephan Schleiss hat bereits eine lange politische Karriere hinter sich. Zurzeit ist er im Kanton Zug für die Direktion Bildung und Kultur zuständig. Daher haben wir mit ihm über eines der wichtigsten Themen überhaupt gesprochen: Die Bildung.
Schleiss möchte aus Gründen der Chancengerechtigkeit den Zugang zur Kantonsschule erschweren, Bild: Bruno Rubatscher
"Die anständigen Schüler sind zu oft die Dummen", Zuger Woche, 26.2. von Deborah Wengl

17. Februar 2020

Zuger Schulleiter auf Klassenbesuch


Für die Schülerinnen und Schüler im Kanton Zug beginnt heute wieder der Unterricht. Zuständig für sie sind die Lehrpersonen, doch auch Schulleiter sind im Klassenzimmer inzwischen präsenter als noch vor zehn Jahren. So führen die Schulleiter regelmässig Gespräche mit den Lehrpersonen und besuchen den Unterricht. Bis 2009 übernahm das Schulinspektorat diese Aufsichtsfunktion, seither fällt diese Aufgabe den Schulleitern zu. «So haben wir einen direkten Alltagsbezug zu den Lehrerinnen und Lehrern und lernen die Klassen kennen», erklärt Adrian Estermann. Er ist Schulleiter der Baarer Schulen Marktgasse und Sennweid sowie Präsident des Verbandes der Schulleiterinnen und Schulleiter Zug.
Zwei Zuger Schulleiter erzählen: Es gibt immer mehr Kompromisse im Klassenzimmer, Luzerner Zeitung, 16.2. von Laura Sibold

7. November 2019

Zug verzichtet auf ÜGK

Landammann Stephan Schleiss hat der Präsidentin EDK den Verzicht auf die Teilnahme an der ÜGK 2020 und 2022 mitgeteilt. Die ÜGK (Überprüfung der Grundkompetenzen) bringen in der Verwaltung und an den Schulen einen erheblichen Aufwand mit sich, während bezüglich tatsächlichem Steuerungswissen, das für die Kantone verwertbar ist, eine grosse Unsicherheit besteht. Für HarmoS-Kantone ist die Teilnahme an der ÜGK zwingend, die Nicht-HarmoS-Kantone werden von der EDK jeweils zur Teilnahme eingeladen. Der Kanton Zug bleibt offen für künftige Teilnahmen, wenn neue Erkenntnisse zum Steuerungswissen bzw. zur Datennutzung vorliegen.
Quelle: Schulinfo Zug, 6.11.

25. September 2019

World Education Leadership Symposium


In diesen Tagen kommen in Zug 850 Bildungsexperten aus 70 Ländern zusammen. Denn von heute bis zum 27. September findet Europas grösste internationale Bildungskonferenz, das World Education Leadership Symposium statt. Sie wird alle zwei Jahre veranstaltet und Zug ist bereits zum sechsten Mal Gastgeber. Stephan Huber von der PH Zug organisiert das Symposium.
Stefan Huber von der PHZ: "Die Schule von morgen muss sich weiterentwickeln", Luzerner Zeitung, 25.9. von Andrea Muff

22. September 2019

Asylbewerben gehören grundsätzlich in die Grundschule


In den Bündner Asylzentren gibt es spezielle Schulen nur für Kinder von Asylbewerbern. Wie das «Regionaljournal Graubünden» berichtete, besuchen sie diese teilweise jahrelang. Dies kritisieren Bildungsexperten und Politiker.
Brisant in diesem Zusammenhang sind zwei Bundesgerichtsentscheide zu zwei jugendlichen Asylbewerbern im Kanton Zug. Das Bundesgericht hielt im Mai fest: «Asylbewerber sind grundsätzlich in die Regelschule zu integrieren». Dies erleichtere den Kontakt zu anderen Gleichaltrigen, «was einer gesellschaftlichen Eingliederung zuträglich ist». Eine spezielle Schule sei zwar sinnvoll, um Sprachkenntnisse zu vermitteln, müsse aber «so rasch wie möglich durch die Beschulung in der Regelschule abgelöst werden».
In Graubünden besuchen aktuell rund 80 Kinder und Jugendliche eine interne Schule in einem Asylzentrum, davon mehr als die Hälfte länger als zwei Jahre. Haben die Bundesgerichtsurteile Auswirkungen auf Graubünden und wieso stellt sich das höchste Gericht auf diesen Standpunkt? Dazu die Einschätzungen von Johannes Reich, Rechtsprofessor an der Universität Zürich.
Kinder von Asylbewerbern haben ein Recht auf Volksschule, SRF Regional, 20.9. von Stefanie Hablützel

25. August 2019

Zug soll nur noch Tagesschulen haben


Die gemeindlichen Schulen sollen im ganzen Kanton Zug zu Tagesschulen werden. Dies fordert die CVP des Kantons Zug in einem Vorstoss im Kantonsparlament. «Wir finden, Betreuung und Schule müsste aus einem Guss gemacht sein», erklärt Thomas Meierhans für seine Partei. Das Beispiel Baar zeige, dass dies nötig sei. «Dort muss die schulergänzende Betreuung bis im Juni auf die Stundenpläne der Schule warten, bis sie selber planen kann.» 
Tagesschule soll im Kanton Zug zur Regel werden, Luzerner Zeitung, 24.8. von Zoe Gwerder

26. Juni 2019

Neue Strategie an der PH Zug


Mit Einbezug von Studierenden, Mitarbeitenden sowie externen Partnern aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Bildung hat die PH Zug ein neues Leitbild sowie die Strategie 2019 bis 2026 festgelegt, wie die Hochschule in einer Medienmitteilung schreibt. «Mit der neuen Strategie legen wir ein gutes Fundament, damit die PH Zug auch in den nächsten acht Jahren bestens aufgestellt ist», wird Hochschulratspräsident und Bildungsdirektor Stephan Schleiss zitiert.
Digitalisierung wird wichtig an der Pädagogischen Hochschule Zug, Luzerner Zeitung, 24.6.

24. Januar 2019

Beurteilen mit dem Lehrplan 21


Wenn Sie eine herkömmliche Schule durchlaufen haben, denken Sie jetzt vermutlich an Noten. Haben Sie eine Rudolf Steiner Schule besucht, dann erinnern Sie sich allenfalls an umfassende, sehr wohlwollend geschriebene Lernberichte. Sie waren in einer Montessori Schule? Dann haben Sie vermutlich mit Kompetenzrastern gearbeitet. In jedem Fall sind Sie ein Kind Ihrer Erfahrungen und wenn Sie den folgenden Text nun lesen, wird es Ihnen nicht leicht fallen, sich von dem, was Sie erlebt haben, zu lösen.

Wo im Schulfeld vom Lehrplan 21 die Rede ist, werden wir Mitarbeitende der Abteilung Schulentwicklung immer auch mit zahlreichen Fragen zur Beurteilung konfrontiert. Schulleitende sammeln auftauchende Fragen von Lehrpersonen und stellen sie der Abteilung Schulentwicklung zu. Uns erstaunen diese Fragen nicht, wir haben sie selber auch. Die Fragenkataloge freuen uns. Sie sind ein Zeichen der aktiven Auseinandersetzung mit der bestehenden Handhabung der Beurteilungspraxis und bieten Gelegenheit, bestehende Routinen zu hinterfragen und nötigenfalls anzupassen. Das Thema Beurteilen ist immer virulent bei Lehrpersonen. Der neue Lehrplan bietet jedoch eine weitere Chance, sich vertiefter mit Aspekten des Beurteilens auseinanderzusetzen.
Beurteilen - Woran denken Sie dabei? Schulinfo Zug, 22.1. von Martina Krieg

26. Juni 2018

Schleiss: "Lehrer sind mehr als Coaches"

In seiner Videobotschaft zum Schulschluss äussert sich der Zuger Erziehungsdirektor zu den Themen Chancengerechtigkeit, Leistungsmessungen und Selbstorganisiertes Lernen.
Videobotschaft zum Schuljahresende 2017/18 von Stephan Schleiss, Schulinfo Zug, 11.6. 

16. Mai 2018

Urheberrecht: Regeln für die Schule

Das Schweizer Urheberrecht meint es gut mit den Lehrerinnen und Lehrern. Trotzdem gilt es Regeln zu beachten. Bei Urheberrechtsverletzungen drohen empfindliche Strafen.
Urheberrecht: Regeln für die Schule, Schulinfo Zug, 9.5. von Denise Buxtorf-Otter


13. Mai 2018

Student kritisiert Ausbildung

Severin Hofer vom Künstlerduo Hoffnung+Kiwi schliesst diesen Sommer die Pädagogische Hochschule Zug ab – vielleicht. Denn seine Bachelorarbeit, in der er Kritik am Schulsystem übt, wurde vorerst abgelehnt.
Severin Hofer erhält Gelegenheit, seine Bachelorarbeit zu wiederholen, Bild: Stefan Kaiser
Künftiger Lehrer kritisiert Bildungssystem, Luzerner Zeitung, 13.5. von Wolfgang Meyer

26. April 2018

Geschichte per Smartphone

Die Pädagogische Hochschule Zug lanciert zusammen mit Samsung eine Lern-App für Kinder und Jugendliche. Die App bietet bietet einen spielerischen und interaktiven Zugang zu Lerninhalten.

Quelle: Luzerner Zeitung, 26.4.

24. April 2018

Sollen Gemeinden zum Schwimmunterricht gezwungen werden?

Die Zuger Version des Lehrplans 21 ist unter Dach und Fach. Per 1. August 2019 soll die Reform in Kraft treten. In Bezug auf den Schwimmunterricht hat der Zuger Bildungsrat entschieden, dass «Gemeinden im Bereich Schwimmen eine Lehrplan­reduktion beantragen dürfen, wenn die dafür notwendige Hallenbadzeit erwiesenermassen nicht eingekauft werden kann». Dies ist der Medienmitteilung zum Erlass zu entnehmen.
Kinder im Hallenbad Loreto, Bild: Stefan Kaiser
Wird in Zug zu wenig geschwommen? Luzerner Zeitung, 22.4. von Andrea Muff

15. April 2018

Unklare Übertrittsbedingungen in FMS

Jeweils im Frühjahr stehen für die Seklehrerinnen und -lehrer die Übertrittsgespräche an. Es geht darum abzuklären, ob sich Schüler für eine kantonale Mittelschule – darunter die Fachmittelschule (FMS) – anmelden können. Was den Übertritt an die FMS betrifft, sind zurzeit einige Zuger Oberstufenlehrer verunsichert. Gemäss kantonalen Vorgaben braucht man nämlich für die FMS einen Notenschnitt von 5,0. An den Info-Anlässen wird den Anwärtern allerdings kommuniziert, dass auch eine 4,7 oder eine 4,8 reichen würden. Das bringe Lehrer in schwierige Situationen, heisst es unter Pädagogen.
Ein Schreiben der Fachmittelschule verunsichert Lehrer, Luzerner Zeitung, 13.4. von Rahel Hug

3. April 2018

Zug streicht Musiklektion

Der Bildungsrat hat die Zuger Version des Lehrplan 21 erlassen. Der Lehrplan 21 tritt am 1. August 2019 auf allen Schulstufen gleichzeitig in Kraft. Wie die Direktion für Bildung und Kultur mitteilt, ergeben sich drei spezielle Zuger Anpassungen am Lehrplan 21.

31. März 2018

Zug bleibt bei Frühfranzösisch

Die Zuger Primarschülerinnen und -schüler lernen auch in Zukunft ab der 5. Klasse Französisch. Eine Motion der SVP, welche das ändern wollte, hatte im Kantonsrat keine Chance. Die SVP wollte erreichen, dass künftig in der Primar nur noch Englisch unterrichtet wird. Das Zuger Kantonsparlament erklärte den Vorstoss mit 48:20 Stimmen jedoch für nicht erheblich. Damit bleibt im Kanton Zug alles beim Alten: Die Zuger Schüler lernen ab der 3. Klasse Englisch und ab der 5. Klasse zusätzlich Französisch.
«Englisch ist DIE Fremdsprache»
Zug hält an Frühfranzösisch fest, SRF Regional, 29.3.
Stimmen aus der Ratsdebatte in Zug, Regionaljournal Zentralschweiz, 29.3.

20. März 2018

Hausaufgaben kein Thema in Zug

Die Gemeinde Kriens hat in der Zentralschweiz eine alte Diskussion angestossen: Sie hat die Hausaufgaben als solches abgeschafft – beziehungsweise das Erledigen dieser in die Schulstunden integriert. Damit sollen alle Kinder dieselben Voraussetzungen haben und in ihrer Freizeit entlastet werden.
"Ufzgi" sind in Zug fest verankert, Luzerner Zeitung, 20.3. von Zoe Gwerder

19. Februar 2018

Zuger Regierung gegen Wahlfach Französisch

Beim Sprachunterricht bestehe Handlungsbedarf, so die Zuger Regierung. Denn eine entsprechende Studie kam 2016 zum Schluss, dass die Schüler im Kanton Zug zwar besser Französisch können als ihre Kollegen in der restlichen Zentralschweiz aber trotzdem unter den Anforderungen liegen. Die Bildungsdirektoren-Konferenz Zentralschweiz (BKZ), die die Erhebung in Auftrag gab, hatte sich danach mit möglichen Verbesserungen des Unterrichts befasst. Die Ergebnisse sollen nun auch im Kanton Zug in den Unterricht einfliessen, wie die Regierung in der Antwort einer Interpellation der Oberägerer Kantonsräte Peter Letter (FDP) und Laura Dittli (CVP) sowie der Hünenberger Beat Unternährer (FDP) schreibt.
Die Regierung hält dabei fest, dass mit dem künftigen Lehrplan 21 das Niveau im Französisch sehr hoch gesetzt ist – im Gegensatz zum Englisch. Zudem haben die Schüler zwei Jahre weniger Französisch als Englisch – im Kanton Zug wird seit dem Sommer 2005 Englisch ab der dritten Klasse unterrichtet und Französisch ab der 5. Klasse. «Zwischen den Zielen und der verfügbaren Zeit besteht eine Diskrepanz», so die Regierung. Diese soll voraussichtlich aber 2020 schweizweit überprüft werden.
Motivieren fürs Französisch, Luzerner Zeitung, 19.2. von Zoe Gwerder