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14. Februar 2021

In Baselland soll ignorierter Volksentscheid nun durchgesetzt werden

2017 stimmte der Baselbieter Landrat der Entwicklung von Stofflehrplänen einstimmig zu und 2018 bestätigte das Stimmvolk diesen Entscheid mit einem Ja-Anteil von 84%. Weshalb lancierte nun die «Starke Schule beider Basel» erneut eine Initiative? Rennen Sie da nicht offene Türen ein?

Alina Isler (Vorstandsmitglied Starke Schule beider Basel): Bis heute hat die Bildungsdirektion keine Anstalten unternommen, den Volksentscheid zu akzeptieren, geschweige denn, ihn umzusetzen. Nach wie vor bestehen die Lehrpläne in allen Fächern ausser in Englisch weitgehend aus Kompetenzbeschreibungen, ergänzt mit einzelnen Stoffinhalten ...

Lehrpersonen ignorieren die unbrauchbaren Lehrpläne, Condorcet.ch, 12.2.

24. Juli 2020

Initiative will zurück zum Idiom

Retour zum Idiom, wie es die 2019 eingereichte Volksinitiative will, oder bei Rumantsch Grischun (RG) bleiben? Für die Schule in Surses fällt der Entscheid bereits an der Gemeindeversammlung von morgen; der Abstimmungskampf mit Leserbriefen und auch Inseraten läuft spätestens seit dem Informationsabend von Ende Juni auf Hochtouren. Dem Gemeindevorstand sei bewusst, dass eine Versammlung zu einem derart wichtigen Geschäft während der Ferienzeit und unter den aktuellen Coronabedingungen nicht optimal sei, heisst es in der Botschaft; man habe allerdings dem Druck der Initianten nachgegeben, die möglichst rasch eine Versammlung gewünscht hätten. Der Grund: Der Kanton soll im Fall eines Ja zur Initiative genügend Zeit haben, um auf das Schuljahr 2021/22 hin die Surmiran-Lehrmittel für die erste Klasse bereit zu haben.

Bald wieder Surmiran statt Rumantsch Grischun in Lenz/Lantsch? Bild: Südostschweiz

Albulatal: Schulrat für Idiom-Initiative, Südostschweiz, 23.7. von Jano Felice Pajarola

22. Juni 2020

Gschwind und Starke Schule auf Konfrontationskurs

Die Starke Schule beider Basel hadert mit dem Kurs von Regierungsrätin Monica Gschwind, die unbeirrt an den rund 3500, teilweise diffusen Kompetenzbeschreibungen in den Lehrplänen für die Sekundar- und Primarschulen festhält. Die Kompetenzbeschreibungen bildeten die Grundlage für die schlechten und überteuerten Lehrmittel «Mille feuilles» und «New World», deren didaktischer und pädagogischer Wert in Studien deklassiert worden ist. Die Lehrmittel haben bei Schülern zu verheerenden Resultaten geführt. 

Fehde zwischen Gschwind und Starker Schule, Basler Zeitung, 22.6. von Daniel Wahl

21. Juni 2020

Lehrer ignorieren Kompetenzbeschreibungen

Der Lehrplan Volksschule Baselland besteht seit August 2018 aus zwei Teilen: Teil A trägt den Titel «Stoffinhalte und Themen», Teil B besteht aus 3’536 Kompetenzbeschreibungen, wobei auch Teil A trotz des irreführenden Titels zahlreiche Kompetenzbeschreibungen enthält. In der Zwischenzeit kristallisiert sich jedoch immer stärker heraus, dass der Lehrplanteil B mit seinen 3'536 Kompetenzbeschreibungen von den Lehrpersonen gar nicht beachtet wird.

Bildungsdirektion anerkennt offensichtlich die Irrelevanz der 3'536 Kompetenzbeschreibungen im Lehrplanteil B, Starke Schule beider Basel, 21.6.

13. April 2020

Starke Schule hält trotz Einlenken von Cramer an Initiative fest

Die Starke Schule beider Basel (SSbB) nimmt diegestrige Medienmitteilung des Basler Erziehungsdirektors Conradin Cramer positiv zur Kenntnis. Dass sich das Erziehungsdepartement (ED) in der Lehrmittelfrage bewegen will, ist begrüssenswert. Neu sollen nicht nur in Mathematik, sondern auch in den Fächern Deutsch und Französisch weitere Lehrmittel in die kantonale Lehrmittelliste aufgenommen werden, mit welchen die Lehrpersonen vor allem das heftig umstrittene „Mille feuilles“ ersetzen können.
Die Bildungsagenda von Regierungsrat Cramer ist unklar, Medienmitteilung Starke Schule beider Basel, 7.4.

31. März 2020

FDP mit Starker Schule gegen Eymann und Cramer

Seit zwei Jahrzehnten befinden sich die Schulen in der Hand der LDP. Zuerst war Christoph Eymann Vorsteher des Erziehungsdepartements. Vor drei Jahren übernahm sein Parteikollege Conradin Cramer. Namentlich in der Ära Eymann wurden grosse Schulreformen durchgeführt, die bis jetzt noch nicht völlig abgeschlossen sind.
Nadine Gautschi (FDP) und Katja Christ (GLP) kämpfen zusammen gegen die LDP-Bildungspolitik, Bild: Kenneth Nars
FDP mit Frontalangriff auf die LDP: Eine neue Initiative verlangt freie Lehrmittelwahl, BZ Basel, 31.3. von Jonas Hoskyn

12. Februar 2020

Christ und Cramer kreuzen die Klingen

Katja Christ kämpft mit einer Initiative gegen die «Passepartout»-Lehrmittel. Erziehungsdirektor Conradin Cramer stellt sich ihr erstmals im TV-Streitgespräch.
Eine Initiative bringt plötzlich Bewegung in die Basler Lehrmitteldiskussion, Bild: Screenshot Tele Basel.
Cramer vs. Christ: Streit um Lehrmittel, Telebasel, 11.2.

6. Februar 2020

Volksbegehren setzt Erziehungschef unter Druck


Die Folgen der ungenügenden Passepartout­Lehrmittel–«Mille feuilles», «Clin d’œil» und «New World»–können nach den verheerenden Resultaten und den Ergebnissen von vier unterschiedlichen Studien nicht mehr geleugnet werden: Die Schüler von Basel­Stadt sind die schlechtesten der Schweiz. 60 Prozent von ihnen haben nach wie vor den Französisch­Koller. Obwohl bei der Einführung der Passepartout­Lehrmittel grossmundig das Gegenteil versprochen wurde, und nachdem alleine in die Entwicklung dieser Lehrmittel rund 50 Millionen Franken investiert wurden.
Angriff auf die Passepartout-Ideologie in Basel, Basler Zeitung, 6.2. von Daniel Wahl

5. Februar 2020

Lehrmittel-Vorschlag geht Initianten zu wenig weit


Das Komitee «Starke Schule beider Basel» lanciert in Basel-Stadt eine Volksinitiative für Lehrmittelfreiheit. Die angekündigten Lockerungen des Erziehungsdepartements gehen dem Komitee zu wenig weit.
Neue Volksinitiative fordert Lehrmittelfreiheit in Basel-Stadt, Basler Zeitung, 5.2.

Starke Schule lanciert Initiative für Lehrmittelfreiheit

Die Starke Schule beider Basel lanciert heute ihre erste Bildungsinitiative im Kanton Basel-Stadt mit dem Titel «Lehrpersonen dürfen diejenigen Lehrmittel einsetzen, mit welchen sie die Schüler/-innen am besten fördern können». Angestrebt wird eine «echte» Lehrmittelfreiheit, welche den Lehrpersonen ermöglicht, die Passepartout-Lehrmittel «Mille feuilles», «Clin d’oeil» und «New World» durch bewährte und klar strukturierte Lehrmittel zu ersetzen.

Basel will "Lehrmittelfreiheit" einführen


Das Basler Erziehungsdepartement (ED) reagiert auf die Kritik der Volksschullehrer an den Lehrmitteln. Am Dienstag teilte es mit, dass die Mathelehrer künftig auswählen können; die Lehrmittelfreiheit soll bereits im nächsten Jahr eingeführt werden. In Geduld müssen sich derweil die Französischlehrer üben, obwohl ihr «Mille feuilles» weit umstrittener ist als das Mathelehrmittel. In der Mitteilung heisst es lediglich: «Der Erziehungsrat begrüsst weitere Ausweitungen der Lehrmittelliste. Für die Fächer Deutsch und Französisch wird er in den nächsten Monaten konkrete Entscheide treffen.»
Basel-Stadt führt Lehrmittelfreiheit ein, BZ Basel, 5.2. von Leif Simonsen

24. November 2019

Danke, Baselland!


Danke, Baselland! 84,8 %! Ein wegweisender Entscheid auch für andere Kantone und ein Erfolg für Eltern, Schulkinder und Lehrkräfte. Nun liegt es an den Lehrern, die errungenen methodischen Freiheiten auch sinnvoll zu nutzen. Packen wir’s an! (uk)


15. November 2019

Baselland plant Lehrmittel-Freiheit ab nächstem Schuljahr

Der 24. November steht im Kanton Baselland im Zeichen des zweiten Durchgangs der Ständeratswahlen. Auch die Steuervorlage 17 erhält viel Aufmerksamkeit. Es geht fast unter, dass an jenem Sonntag auch über die Umsetzung der nichtformulierten Volksinitiative «Stopp dem Verheizen von Schüler/-innen: Ausstieg aus dem gescheiterten Passepartout-Fremdsprachenprojekt» abgestimmt wird. Dabei bedeutet das die Chance, einen jahrelangen Streit zu beenden, der das Klima an den Primar- und Sekundarschulen im ganzen Baselbiet vergiftete, die Lehrerinnen und Lehrer viel Kraft kostete und vor allem die Konzentration auf das Wichtigste störte: die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler.
Das Ende des lähmenden Lehrmittelstreits, BZ Basel, 15.11. von Michael Nittnaus

11. November 2019

"Ich trauere 'Bonne Chance' nach"


Nach den eidgenössischen Wahlen, die ganz im Zeichen des Klimawandels gestanden sind, ist es nun Zeit, das Augenmerk vermehrt wieder andern Sachthemen zuzuwenden. In Baselland finden am 24. November die nächsten kantonalen Volksabstimmungen statt (nebst dem zweiten Ständerats-Wahlgang). Es geht um die Steuervorlage 17 und um die Abschaffung des Lehrmittelobligatoriums an unseren Schulen. Diese Abstimmung dürfte weniger hohe Wellen werfen als jene um die Steuerfrage. Dennoch ist sie wichtig und verdient Beachtung.
La Suisse Romande existe! BZ Basel, 11.11. von Thomas Schweizer

Zweimal Ja zu den Baselbieter Bildungsvorlagen


Seit ihrer Einführung wurden die Fremdsprachenlehrmittel «Mille feuilles», «Clin d’oeil» und «New World» sehr kontrovers beurteilt. Auch der LVB brachte sich früh in die Debatte ein und legte dar, was ihn nicht überzeugte.
 Zweimal Ja zu pragmatischen Lösungen, BZ Basel, 11.11. von Michael Weiss und Roger von Wartburg

10. November 2019

Die teuersten Lehrmittel der Geschichte


Die heftig kritisierten Passepartout-Lehrmittel «Mille feuilles», «Clin d’œil» und «NewWorld» sind kaum mehr zu retten.Zu heftig ist der pädagogische und politische Widerstand, zu erdrückend sind die Fakten und Analysen des Instituts für Mehrsprachigkeitsdidaktik der Universität Freiburg (IfM), welches in seinem Schlussbericht betreffend Französischunterricht zum Fazit kommt: Mit «Mille feuilles» erreiche eine Mehrheit der Schülerbis zum Ende der Primarschulzeit die Lernziele nicht.Vernichtender könnte die Analyse für das einst mit Vorschusslorbeeren überhäufte chaotische Lehrmittel kaum sein.
Das Ende von "Mille feuilles", Basler Zeitung, 9.11. von Alina Isler

23. Oktober 2019

Abstimmungen im Baselbiet

Im Kanton Baselland stehen am 24. November zwei bildungspolitische Abstimmungen an. Der Landrat hat sowohl die Umsetzungsvorlage der Initiative der Starken Schule zum Ausstieg aus der Passepartout-Ideologie als auch den Gegenvorschlag zur zurückgezogenen Initiative betreffend niveaugetrennter Unterricht auf der Sekundarstufe 1 einstimmig zugestimmt. Die breite Unterstützung der von der Starken Schule iniziierten Anliegen ist erfreulich. 

Bild: Starke Schule beider Basel
Weitere Informationen zu den beiden Vorlagen

3. Oktober 2019

Baselland kämpft für Lehrmittelfreiheit


Am 24. November stimmt der Kanton Baselland über die Initiative "Ausstieg aus dem Passepartout-Projekt" ab. Gleichzeitig kommt auch die Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in den Promotionsfächern zur Abstimmung. Beide Initiativen wurden von der Starken Schule beider Basel lanciert.
Die Starke Schule engagiert sich für eine freie Lehrmittel-Auswahl. Bild: Starke Schule beider Basel

27. August 2019

Initiative zur Reduktion der Kompetenzbeschreibungen zustande gekommen


Die Baselbieter Landeskanzlei hat es bestätigt: Die formulierte Initiative "Die gigantische und unerfüllbare Anzahl von 3'500 Kompetenzbeschreibungen in den Lehrplänen auf ein vernünftiges Mass reduzieren" ist mit 1'845 gültigen Unterschriften zustande gekommen.
Nun muss die Regierung eine Vorlage ausarbeiten mit einer Empfehlung, ob sie dem Landrat empfiehlt die Initiative anzunehmen oder abzulehnen. Nach ersten Gesprächen mit Regierungsrätin Monica Gschwind sieht es so aus, dass die Bildungsdirektion an den 3'500 Kompetenzbeschreibungen im Lehrplan Volksschule Baselland festhalten will. Der Beglaubigungsprozess ist jetzt abgeschlossen und die formulierte Initiative muss spätestens nach 18 Monaten dem Volk vorgelegt werden.
Initiative ist zustande gekommen, Starke Schule beider Basel, 26.8.

23. Juni 2019

Starke Schule will Kompetenzen reduzieren

Der neue Lehrplan Volksschule Baselland, mit welchem seit dem Schuljahr 2018/19 an den Sekundarschulen gearbeitet wird, ist nicht zielführend: Er ist unübersichtlich, schwammig formuliert und deutlich zu umfangreich. Bedenklich ist zudem, dass ein wesentlicher Teil des Lehrplans vom Amt für Volksschulen (AVS) in Eigenregie mit dem Ziel formuliert wurde, den selbstorganisierten und konstruktivistischen Unterricht in den Klassenzimmern zu manifestieren. Fachexpertinnen und -experten wurden nicht oder lediglich als Marionetten eingebunden, welche den Lehrplan faktisch nur noch absegnen durften.
Gigantische Anzahl Kompetenzbeschreibungen reduzieren, Starke Schule beider Basel, 23.6. von Alina Isler