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13. November 2017

Gewalt per Handy

Kinder gehen heutzutage schon im Primarschulalter virtuos mit ihren Smartphones um. Blitzschnell tippen sie Nachrichten an die Eltern, chatten mit Klassenkameraden und spielen Online-Games. Daniele Lenzo, Leiter der Fachstelle für Gewaltprävention der Stadt Zürich, beobachtet, dass Handys vor allem ab der Mittelstufe verbreitet sind. «Fast alle Fünft- oder Sechstklässler haben ein Smartphone zur Verfügung», sagt er. «Nicht alle besitzen ein eigenes Gerät, einige teilen es mit anderen Familienmitgliedern.»
Sicherer Umgang mit dem Handy, NZZ, 13.11.

18. August 2012

Spicken mit dem Smartphone

Ein neues Schuljahr beginnt und auf die Schüler warten wieder Prüfungen. Doch mit ihrem Smartphone haben sie einen diskreten Helfer. Die Lehrer sind meist völlig ahnungslos. 
Ein Gerät für alles – auch für die externe Unterstützung bei Aufgaben, die eigentlich ohne solche gelöst werden sollten: Smartphone im Schulzimmer eines Gymnasiums.
Ein Gerät für alles, das Smartphone als wichtige Unterstützung bei Tests, Bild: Christoph Ruckstuhl
Schöner spicken mit dem Smartphone, NZZ, 18.8. von Matthias Böhni

29. April 2012

Zemp fordert klare Handy-Regelungen

Gemäss einer Studie der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der Forschungsstiftung Mobilkommunikation der ETH Zürich (FSE) sind in der Schweiz gegen 40'000 Jugendliche handysüchtig. Dies zeigt sich an Konzentrationsproblemen, Schlafmangel und Entzugserscheinungen. Befragt wurden 1300 Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren aus allen Landesteilen. Fachleute befürchten, dass sich die Problematik in Zukunft noch verschärfen wird. Beat Zemp, Präsident des Schweizer Lehrerverbandes, appelliert an die Lehrkräfte, strikte Regelungen durchzusetzen: "Es braucht an jeder Schule einen klaren Verhaltenskodex für den Umgang mit Handys."

Handysucht grassiert: Jeder 20. zeigt starkes Suchtverhalten, Bild: whrs9b.wordpress.com
Quelle: Sonntagszeitung, 29.4.

15. März 2012

iPad in der Schule

Die Schule bleibe nicht vor den Errungenschaften der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) verschont. Allerdings wissen die Kinder mehr über Social Media und ihre praktische Anwendung als die Lehrer. Wie wichtig ist ICT für die Schule? Anlässlich einer Forschungs- und Bildungskonferenz in Rüschlikon wurde diese Frage unterschiedlich beantwortet. Einig war man sich, dass die Schule für das Leben vorbereiten soll. Aber in der Realität der Schule sind die neuen technischen Werkzeuge noch längst nicht überall im Einsatz. Gründe dafür werden im Artikel erwähnt.

wbt. · «Der Tsunami, der in den nächsten Jahren auf uns zurollt, bereitet uns schlaflose Nächte», sagt Moshe Rappoport. Er analysiert am IBM-Forschungszentrum in Rüschlikon sozioökonomische und technologische Trends im Tätigkeitsbereich der Firma. Wovon er spricht: Schon heute ist spürbar, wie die nach 1980 Geborenen, die mit Internet, Facebook und Tablets aufgewachsenen Digital Natives, die Geschäftswelt erobern und einen radikalen Bruch im Umgang mit Information auslösen. Die Schule bleibt nicht davon verschont. Kinder wissen mehr über Social Media und andere Errungenschaften der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) als ihre Lehrer. Diesen bleibt, so Rappoport, Werte wie Vertrauen zu vermitteln.
Rappoport sprach zum Abschluss der zweiten Forschungs- und Bildungskonferenz der Standortförderung Zimmerberg - Sihltal in Rüschlikon. Ziel der Konferenz ist eine bessere Vernetzung der zahlreichen Bildungs- und Forschungseinrichtungen der Region. Sie war in Referaten, Workshops und Podien dem Thema «ICT - ein wichtiges Werkzeug der Schule» gewidmet. Ein Fazit lässt sich aus der Schlussdiskussion ziehen: In der Realität der Schule sind die neuen Werkzeuge noch längst nicht überall im Einsatz, und bei weitem nicht alle Kinder werden mit dem Umgang damit vertraut gemacht. Die Schule sollte für das Leben vorbereiten, war man sich einig. Warum tut sie es in diesem Bereich so wenig?
Für Toni Ritz, Direktor des Bildungsnetzwerks «educa.ch», reicht es eben nicht, wenn von oben ICT verordnet wird. Der Computer im Schulzimmer nütze nur etwas, wenn die Unterrichtsentwicklung Schritt halte. Diese sei eine permanente Aufgabe der Schule, für die es auch Budgets brauche. Selten komme der Anstoss von den Lehrern, stellt Andy Schär, der die Beratungsstelle «imedias» der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz leitet, fest. Wichtig sei eine Schulkultur, die sich den laufenden Veränderungen stelle. Für Thomas Merz von der Pädagogischen Hochschule Zürich ist es hinderlich, dass die Medienpädagogik keinen Platz in der Stundentafel hat.
Ein Tsunami, iPad & Co. in der Schule, NZZ, 15.3. von Walter Bernet

Deutsche Verlage lancieren Plattform für digitale Schulbücher

An der Bildungsmesse Didacta wurde ein Konzept vorgestellt, wie digitale Schulbücher für Schulen angeboten werden. Die Schulbücher diverser Verlage werden zentral verwaltet, der Nutzer kann gegen eine Gebühr auf Bücher zugreifen. Markstart für das Projekt ist der Beginn des Schuljahres 2012/13.
 

Tablets und digitale Schulbücher erobern die Schule, Bild: dw.de
Projekt Digitale Schulbücher

3. Juli 2011

Smartphones fordern Schulen heraus

Der Spickzettel ist Vergangenheit: Neu vertrauen die Schüler moderner Technik. Die Prüfung der Parallelklasse wird photografiert, verschickt und per Internet werden die Lösungen gesucht. Eine Herausforderung für die Schulen, die verschiedene Regelungen entwickelt haben, um das Handy vom Unterricht fern zu halten. 
Andererseits ist es kurzsichtig, die positiven Eigenschaften eines Smartphones nicht auch für den Unterricht zu nutzen. Dazu müssten allerdings tradierte Testformate aufgegeben werden. So schlecht kann ein Überdenken unserer Prüfungskultur auch nicht sein! 
Wo Leistung gefordert wird, sucht der Mensch nach Abkürzungen mit weniger Aufwand. Das Handy eignet sich schlecht als Sündenbock für nicht mehr zeitgemässe Testverfahren. 


Das Smartphone ist vielseitig einsetzbar - wie Surfen auf dem Internet. 
Bild: Neue Luzerner Zeitung
Bericht Neue Luzerner Zeitung

8. Juni 2011

In eigener Sache: Neu auch auf dem Smartphone

Dieser Blog ist ab sofort auch auf dem Smartphone übersichtlich gegliedert abrufbar. Damit Sie in Schulfragen immer auf dem Laufenden sind. 
Ich wünsche Ihnen einen anregenden Aufenthalt in meinem Blog!
Urs Kalberer