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20. Dezember 2020

Unser Verstand führte uns in eine fatale Sackgasse

Wenn wir unser Zusammenleben auch in Corona-Zeiten menschlich gestalten wollen, sollten wir versuchen, vor allem das zu bewahren und zu stärken, was uns als Menschen ausmacht. Wir müssten also nach dem menschlichen Herausstellungsmerkmal suchen, das uns nicht nur von anderen Lebewesen, sondern nun vor allem auch von unseren digitalen Geräten, Robotern und Automaten grundsätzlich unterscheidet.

Anweisung zum Unglücklichsein - was die Corona-Massnahmen mit unseren Kindern machen, NZZ, 19.12. von Gerald Hüther

26. August 2019

Replik an Precht und Co.


Der Kultphilosoph Richard David Precht fordert eine Revolution der Bildung mit digitalisiertem und individualisiertem Lernen. Doch seine Ideen sind weder neu noch praktikabel.
Er publiziert in kurzen Zyklen. Mit seinen Erfolgsbüchern erzielt er rege Resonanz. Und wenn er auftritt, sind ihm ein grosses Auditorium und mediale Multiplikation sicher. Gemeint ist der deutsche TV-Philosoph Richard David Precht. Viele liegen ihm zu Füssen. Mitte August 2019 lud ihn die „NZZ am Sonntag“ zu einem grossen Interview [1]. Als Bestsellerautor verkündet er auch hier seine Bildungsrevolution: Es muss alles ganz anders werden. Die Schule grundlegend neu denken, verlangt der Vielgefragte.
Der Philosoph als Heilsbringer, Journal21.ch, 25.8. von Carl Bossard

12. Mai 2018

Verhärtung der Fronten

Es fällt mir nicht leicht, den heutigen Artikel zu schreiben, weil er viele Menschen aus meinem Umfeld vor den Kopf stossen und mir wahrscheinlich einige böse Kommentare einhandeln wird. Aber das  Thema beschäftigt mich zu oft, um das Folgende ungesagt zu lassen. Es geht um die zunehmend aggressiver werdende Kritik an der Schule.

In unserer Zeit, in der es auf Klickraten und Interaktionen in den sozialen Medien ankommt und gerne alles auf Facebook und Co. geteilt wird, was knackig und plakativ daherkommt, greifen Journalistinnen, Autoren und Expertinnen vermehrt auf die Strategie «Polarisieren und emotionalisieren» zurück. Mit Titeln wie «Schulinfarkt» oder «Das Lehrerhasser-Buch» wird um Aufmerksamkeit gebuhlt. Die Experten, die zum Thema Schule interviewt und in Talkshows eingeladen werden, vermischen berechtigte Kritik immer mehr mit populistischer Rhetorik.
Die Schule - unser Feind? Fritz und Fränzi, 5.2. von Fabian Grolimund

25. November 2013

Im Zeitalter der Scharlatane

Sie stürmen die Bestsellerlisten mit ihren Pauschalurteilen über die Schule und Lehrerschaft und finden Gehör bei einer unkritischen Gefolgschaft. Dabei kennen die Autoren Hüther, Precht und Fratton den Schulalltag grösstenteils nur vom Hörensagen. Roger von Wartburg wagt sich an eine Bestandesaufnahme.




"Befreit von akademischen Skrupeln und den Mühen der Empirie", Roger von Wartburg legt einen gehaltvollen Artikel über unsere Bildungspäpste vor.

6. Oktober 2013

Entlarvung der Bildungsgurus

Es ist trendy auf der Schule rumzuhacken. Das machen viele und verdienen nicht schlecht daran. Das Killerargument dabei ist oft die "Hirnforschung". Diese zeige uns, wie an unseren Schulen gelernt werden solle. Auch bei uns pilgerten seinerzeits die selbsternannten Propheten von PH zu PH und dozierten über Kinderhirne, die wie Schwämme seien und z.B. Fremdsprachen nur so aufsaugen würden. Der Glaube versetzt bekanntlich Berge, und hier braucht es wirklich sehr viel Glaube (und entsprechend weniger harte Fakten). Es ist also Zeit, dass die international bekannten Bestellerautoren Gerald Hüther, Richard Precht und Jesper Juul genauer unter die Lupe genommen werden.
Die Stunde der Propheten, Die Zeit, 8.9. von Martin Spiewak,