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25. April 2021

Widerstand gegen KV-Reform

Geht es nach dem Bund, wird die kaufmännische Ausbildung schon 2022 auf den Kopf gestellt. Statt um Fächer geht es dann um Kompetenzen und ein ganzer Leistungszug wird gestrichen. Bildungsdirektorin wie auch der Landrat befürchten grosse Schwierigkeiten und fordern mehr Zeit.

«Schockiert», «konsterniert», «entsetzt»: Landrat will sich beim Bund gegen Reform der KV-Lehre wehren, BZ Basel, 22.4. von Michael Nittnaus

5. Dezember 2020

Baselland investiert in bessere Schulqualität

Rund 62 Millionen Franken Investition für ein «breit abgestütztes Massnahmepaket zur Sicherung der Bildungsqualität» – wer sagt da Nein? Vor allem nach den schlechten Ergebnissen der Baselbieter Schüler in den Fächern Deutsch und Mathe nach neun Jahren Grundschule. Bildungsdirektorin Monica Gschwind erntet von den«Bildungsbetroffenen» darum «grundsätzliches Lob». 

Alle wollen mehr Qualität in den Schulen, Basler Zeitung, 3.12. von Daniel Wahl

Baselland ändert Stundentafel für bessere Testergebnisse

Es waren klare Worte, die Regierungsrätin Monica Gschwind an der gestrigen Video-Medienkonferenz zur Zukunft der Baselbieter Volksschule wählte: «Die Resultate haben den Anspruch, den ich als Bildungsdirektorin habe, nicht erfüllt.» Die Rede ist von den Ergebnissen der Überprüfung der Grundkompetenzen (ÜGK), bei der Schülerinnen und Schüler der ganzen Schweiz in verschiedenen Fächern getestet werden. Im Mai 2019 wurden die Ergebnisse präsentiert – in den Fächern Mathematik, Deutsch und Französisch waren sie im Baselbiet unbefriedigend. «Bei den Bildungskompetenzen streben wir nicht das Mittelfeld an», meint Gschwind, «sondern Ergebnisse, die deutlich darüberliegen.» 

Das Mittelfeld reicht ihr nicht, BZ Basel, 3.12. von Kelly Spielmann

13. August 2020

Alle Baselbieter 1. Sek-Schüler mit iPad

Zum Schulbeginn neue iPads Erstmals werden alle neuen Sekundarschülerinnen und -schüler im Baselbiet mit einem persönlichen iPad ausgerüstet. Das eröffnet neue Möglichkeiten für den Unterricht.

Der Unterricht wird digital, Basler Zeitung, 11.8. von Daniel Aenishänslin

16. Mai 2020

Bildungspolitiker wollen Lehrplan von Kompetenzbeschreibungen säubern

Stimmbürger kennen das Vorgehen von der grossen Politik: Man lässt so lange über ein Thema abstimmen, bis das Resultat gefällt. Beim Amt für Volksschulen (AVS) ist es nicht anders. Nach einer Vernehmlassung zu den neuen Stofflehrplänen in Ergänzung zu den Kompetenzlehrplänen gibt es eine Umfrage. Doch die Fragen werden nicht den neusten Erkenntnissen angepasst: In ihren Antworten hatten sich Experten unisono für einen schlanken Lehrplan der Englischlehrer ausgesprochen und die Monsterversion des AVS verworfen. 

Ein Kampf um die Deutungshoheit, Basler Zeitung, 14.5. von Daniel Wahl

13. Mai 2020

Privatschulen als Verlierer

2011 hat der Baselland den Beitritt zum Sonderpädagogik­Konkordat beschlossen. Seither tun sich Regierung und Parlament schwer damit, die Spezielle Förderung und die Sonderschulung gesetzlich zu regeln. Zuletzt scheiterte 2014 der damalige Bildungsdirektor Urs Wüthrich mit dem Versuch, Strukturen zu schaffen, die den Schülerinnen und Schülern mit besonderem Bildungsbedarf gerecht werden. Weitere sechs Jahre später befindet sich nun das Projekt von Wüthrichs Nachfolgerin Monica Gschwind auf der Zielgeraden. Gschwind wird am Donnerstag im Parlament damit nicht scheitern, denn die Bildungs­, Kultur­ und Sportkommission hat sich nach monatelangen Beratungen zu einem Kompromiss durchgerungen, der einstimmig verabschiedet wurde. Verlierer gibt es aber noch immer: Nur in einzelnen Punkten hat die Kommission die Anliegen einer Petition aus Kreisen der Privatschulen berücksichtigt. Die kantonalen und kommunalen Behörden verfolgen das Ziel, immer weniger Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen den Privatschulen anzuvertrauen. Vom einstigen Kontingent von 150 Plätzen in Privatschulen sind noch 30 übrig geblieben.

Die Privatschulen sind die Verlierer, Basler Zeitung, 13.5. von Thomas Dähler

12. März 2020

Wenn der Amtschef zum Chefideologen mutiert


In deutlichen Worten rechnen erfahrene Englisch­Experten der Sekundarschule mit dem Amt für Volksschule (AVS) und dem Bildungsrat ab – in einem Brief an einen breiten Empfängerkreis im Bildungswesen. Das AVS wolle einen praxisfernen und rückwärtsgewandten Lehrplan durchsetzen und missachte den Volkswillen, als die Baselbieter an der Urne «Ja zu Lehrplänen mit klar definierten Stoffinhalten und Themen» sagten. Dies kommt im fünfseitigen Schreiben der Englisch­Lehrplan Entwickler zum Ausdruck. 
Der Sololauf des Chef-Ideologen, Basler Zeitung, 11.3. von Daniel Wahl

3. Dezember 2019

Baselbieter Lehrmittelfreiheit kommt sofort


Der Ja-Stimmenanteil war mit 85 Prozent überdeutlich und geprägt durch die anhaltenden Diskussionen um das umstrittene interkantonale Fremdsprachenkonzept «Passepartout». Betroffen von der neuen «geleiteten» Lehrmittelfreiheit sind aber alle Schulfächer. Das heisst, dass alle Lehrerinnen und Lehrer künftig selber entscheiden können, welches Lehrmittel sie aus einer Liste auswählen und für den Unterricht verwenden wollen.
Lehrmittelfreiheit kommt sofort, Basler Zeitung, 3.12.

24. November 2019

Das Aus von «Mille feuilles», «Clin d’oeil» und «New World»


Die Umsetzungsvorlage der Initiative «Stopp dem Verheizen von Schüler/-innen: Ausstieg aus dem gescheiterten Passepartout-Fremdsprachenprojekt» wurde vom Stimmvolk mit 84.8% Ja-Stimmen wuchtig angenommen. Das Starke Schule beider Basel freut sich über dieses beeindruckend klare Ergebnis, welches in dieser Deutlichkeit nicht erwartet wurde.
Medienmitteilung "Starke Schule beider Basel", 24.11.

15. November 2019

Keine Ungleichbehandlung bei lohnrelevanten MAG


Bei der vom Landrat beschlossenen Einführung von lohnrelevanten Mitarbeitergesprächen (MAG) soll es kein Sonderzügli für Lehrpersonen geben: Das Parlament hat mit 37 zu 42 Stimmen eine Motion von Grünen-Fraktionschef Klaus Kirchmayr abgelehnt, wonach das MAG nur dort eingeführt wird, wo nicht mehr als zehn Mitarbeitende auf einen Vorgesetzten treffen. Bei mehr als zehn Personen sei es fast nicht möglich, ein MAG ohne zusätzliche Ressourcen seriös abzuhandeln, sagte Kirchmayr. Der Vorstoss war allgemein formuliert – es sollte keine «Lex Lehrer» geben. Balz Stückelberger (FDP) taxierte das Vorgehen dennoch als «Buebetrickli»: «Es geht um die MAG für Lehrpersonen, man erwähnt dies aber nicht. Das ist unehrlich.» Auch die Regierung lehnte den Vorstoss ab: Dieser führte zu einer Zweiklassengesellschaft. Wolle man vermeiden, dass die vom MAG ausgenommenen Angestellten auf einen Lohnanstieg verzichten müssen, so wären zwei getrennte Lohnsysteme nötig. «Eine solche Ungleichbehandlung wollen wir nicht», sagte Bildungsdirektorin Monica Gschwind. In Bearbeitung sei aber ein massgeschneidertes MAG für die Schulen.
Quelle: BZ Basel, 15.11.

Baselland plant Lehrmittel-Freiheit ab nächstem Schuljahr

Der 24. November steht im Kanton Baselland im Zeichen des zweiten Durchgangs der Ständeratswahlen. Auch die Steuervorlage 17 erhält viel Aufmerksamkeit. Es geht fast unter, dass an jenem Sonntag auch über die Umsetzung der nichtformulierten Volksinitiative «Stopp dem Verheizen von Schüler/-innen: Ausstieg aus dem gescheiterten Passepartout-Fremdsprachenprojekt» abgestimmt wird. Dabei bedeutet das die Chance, einen jahrelangen Streit zu beenden, der das Klima an den Primar- und Sekundarschulen im ganzen Baselbiet vergiftete, die Lehrerinnen und Lehrer viel Kraft kostete und vor allem die Konzentration auf das Wichtigste störte: die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler.
Das Ende des lähmenden Lehrmittelstreits, BZ Basel, 15.11. von Michael Nittnaus

30. Mai 2019

Mehrsprachendidaktik liefert klägliche Resultate


Vielleicht ist es auch nur Zufall: Bei den nationalen Vergleichstests, die am Wochenende für Aufregung gesorgt haben, schneidet der Kanton Tessin unter jenen, die Französisch als erste Fremdsprache haben, am besten ab.Es ist dies der einzige Kanton, der in seinen Primarschulen zum Zeitpunkt der nationalen Vergleichstests nicht auf das Lehrmittel «Mille feuilles» gesetzt hat. 
Frühfranzösisch-Lernziele verpasst, Basler Zeitung, 29.5. von Thomas Dähler

Cramer hat Recht: Nur keine Panik


Wenn es um Bildung geht, ist mit uns Schweizern nicht zu spassen. Die wichtigste Ressource unseres Wohlstands ist unantastbar, Millionenbeträge für die Universitäten und Hochschulen werden selbst von Bürgerlichen durchgewinkt («Bildung!»), selbst kleinste Einsparungen auf Volksschulebene zerschellen am Widerstand der Linken («Bildungsabbau!»). Umso mehr sind wir in der Region erschreckt worden über die Ergebnisse des ersten nationalen Bildungsvergleichs unter Sekundarschülern. Basels Schulen bekamen ein «katastrophales» Zeugnis, wie die NZZ schrieb, nur unwesentlich besser schnitt Baselland ab. Die Reaktion der beiden Hauptverantwortlichen hätte unterschiedlicher nicht sein können. Die Baselbieter Bildungsdirektorin Monica Gschwind (FDP) berief eine Medienkonferenz mit Schul- und Lehrervertretern ein und signalisierte Kampfbereitschaft. Ein «Bündel an Massnahmen» müsse nun erarbeitet werden, man orientiere sich an den Besten. Fatalistischer ging ihr Basler Amtskollege Conradin Cramer (LDP) mit der Botschaft um. Nicht mal eine Medienmitteilung verschickte er, um das schlechte städtische Abschneiden in Mathe, Deutsch und Französisch zu erklären. Auf Anfrage liess er lediglich verlauten, dass das Ergebnis unschön sei. Grund zur Panik bestehe nicht.
Unnötige Panik, Basellandschaftliche Zeitung, 27.5. von Leif Simonsen

26. Mai 2019

Unterschiedliche Reaktionen aus den beiden Basel


Auf die im nationalen Vergleich schwachen Resultate bei den Vergleichstests haben die beiden Basel unterschiedlich reagiert. In Liestal stellte Bildungsdirektorin Monica Gschwind an einer breit angelegten Medienkonferenz Massnahmen in Aussicht. Aus Basel-Stadt gab es keine offizielle Reaktion; Erziehungsdirektor Conradin Cramer sagte der Nachrichtenagentur SDA, man habe die Resultate so erwartet und werde mit der Förderung des sprachbewussten Unterrichts fortfahren, auch mit Blick auf die Mathematik. 

Die Resultate der Erhebungen zu den Grundkompetenzen in Mathematik, Deutsch und der ersten Fremdsprache sind für die beiden Basel ernüchternd. Im Vergleich der Kantone liegt Basel-Stadt auf dem letzten, Baselland auf dem vorletzten Platz.
Baselland reagiert, Basel bleibt gelassen, Basler Zeitung, 25.4. von Thomas Dähler

Grundkompetenzen: Basel nicht erstaunt, Baselland schon


Für den Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer ist das schlechte Abschneiden der Schülerinnen und Schüler aus Basel-Stadt unschön, aber nicht überraschend. «Als einziger Stadtkanton schweizweit schneiden wir oft schlecht ab bei solchen Studien», sagt Cramer gegenüber Radio SRF. «Der Vergleich mit anderen Kantonen ist schwierig weil wir eine ganz andere Struktur haben.»
Bei Mathe und Französisch hapert es in der Schule, SRF Regional, 24.5.

8. April 2019

Starke Schule zieht Initiative zurück


Das Initiativkomitee der Initiative «Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern» hat auf Antrag des Vorstandes der Starken Schule deren Rückzug mit 53 Ja und 2 Nein beschlossen. Da die Lancierung der Initiative bereits sechs Jahre zurückliegt, konnten 19 Mitglieder nicht mehr erreicht werden. Sie konnten ihre Stimme deshalb nicht abgeben. Das absolute Mehr lag bei 38 Stimmen.
Rückzug der Initiative «Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern», Medienmitteilung Starke Schule beider Basel, 8.4.

24. März 2019

Lehrer gegen Leistungslohn


Die Baselbieter Bildungsdirektorin Monica Gschwind (FDP) hätte sich bestimmt eine gemütlichere Endphase des Wahlkampfs gewünscht. Doch mit Blick auf die Rückmeldung der Lehrerinnen und Lehrer zu ihrem umstrittensten Projekt müsste ihr bange werden. 317 Lehrer von der Primar- bis zur Gymnasialstufe haben an einer Befragung zum Thema Leistungslöhne teilgenommen. Künftig soll, so der Plan Gschwinds, das Mitarbeitergespräch (MAG) der Lehrer lohnrelevant werden. Roger von Wartburg, Präsident des Lehrervereins Baselland (LVB), sagt, dass 80 Prozent der befragten Lehrerinnen und Lehrer das lohnrelevante Mitarbeitergespräch schlecht bis schädlich finden würden. Er habe seit Bekanntwerden von Gschwinds Plänen «keinerlei positive Meldungen von Mitgliedern dazu bekommen, aber hunderte von negativen bis empörten Wortmeldungen.» 
Vier von fünf Lehrern finden Leistungslöhne schädlich, Schweiz am Wochenende, 16.3. von Leif Simonsen

20. Februar 2019

Alternativvorschlag zu Passepartout-Verbot erhält gute Noten


Es ist offensichtlich: Die «Starke Schule» will es sich nicht mit der Baselbieter Bildungsdirektorin Monica Gschwind verderben. Nicht nur hat das Komitee im Internet eine überschwängliche Wiederwahlempfehlung zugunsten der FDP-Regierungsrätin veröffentlicht. Sondern es reagiert auch mit betontem Wohlwollen auf Gschwinds Umsetzungsvorschlag zur eigenen, unformulierten «Passepartout»-Ausstiegsinitiative. Die entsprechende Vorlage hat die Regierung am Mittwoch veröffentlicht.
"Die Störmanöver müssen ein Ende haben" - Starke Schule schmeichelt und droht, Basellandschaftliche Zeitung, 20.2. von Bojan Stula

14. Februar 2019

Abwägen zwischen IF und Sonderschulung in Baselland weiterhin möglich


Die Baselbieter Regierung hat den Streit um die Sonderpädagogik entschärft: Die Vorlage von Regierungsrätin Monica Gschwind wurde nach dem Vernehmlassungsverfahren überarbeitet und eröffnet nun in der neuen Form den Schulen grossen Gestaltungsspielraum. Anders als etwa in Basel-Stadt soll es den Schulen im Baselbiet weiterhin überlassen werden, zwischen der integrativen Förderung und der Sonderschulung abzuwägen. Bei der Vorlage handelt es sich um eine Nachbesserung. 2014 war Gschwinds Vorgänger Urs Wüthrich damit gescheitert.
Sonderpädagogik-Streit entschärft, Basler Zeitung, 14.2. von Thomas Dähler

Gute Aussichten für neues Baselbieter Sonderpädagogik-Konzept


Die Sonderpädagogik ist ein heisses Eisen, die Massnahmen sind je nach Betroffenheit höchst umstritten. «Die Förderung der Kinder und Jugendlichen muss stets im Zentrum stehen», sagte gestern der Baselbieter Leiter des Amts für Volksschulen bei der Präsentation der vorgesehenen neuen gesetzlichen Grundlagen für die Sonderpädagogik. Die Maxime ist einleuchtend, aber nicht ganz einfach umzusetzen, denn zur Diskussion stehen dabei immer auch die Kosten, die Ansprüche der Lehrerinnen und Lehrer, die Wünsche der Eltern und der Bedarf an Fachpersonen.
Die Kids stehen im Fokus, Basler Zeitung, 14.2. von Thomas Dähler