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26. August 2014

"Sprachaufenthalte in der Deutschschweiz sind nicht nützlich"

José Ribeaud fordert, dass alle Deutschschweizer ab Kindergarten Hochdeutsch lernen sollten. Ausserdem findet er Sprachaufenthalte für Westschweizer Klassen in der Deutschschweiz nicht nützlich. Da sprächen dann alle in ihrem Dialekt und die Romands hätten keine Chance. "Das ist schlicht diskriminierend". Um Deutsch zu lernen, müssen die Romands nach Deutschland.




Der Jurassier José Ribeaud wohnt heute in Berlin, Bild: Tages Anzeiger

"Der Entscheid des Thurgauer Parlaments ist für uns eine Demütigung", Tages Anzeiger, 25.8. von Anja Burri

21. Dezember 2013

Der Sprachenclown schlägt wieder zu

Warnung: Die Texte von José Ribeaud können Ihre geistige Urteilskraft schwächen. Soll man sich nun ärgern oder einfach nur lachen über den jurassischen Sprachentaliban? Privat ziehe ich das Lachen vor - Gift und Galle speit er gegen die ungehobelten Kulturbanausen aus der Deutschschweiz. Er tut dies mit einer Verve und Entschlossenheit, die im guten Fall amüsant, im schlechteren mitleiderregend ist. Staatspolitisch ist das Ganze allerdings nicht lustig, sondern bedenklich. Der Giftmischer gefährdet mit seinen Tiraden den Zusammenhalt des Landes stärker als die Kantone, die über einen sinnvolleren und nützlicheren Fremdsprachenunterricht nachdenken.








Ribeaud:"Die Schweizer befinden sich sprachlich gesehen immer noch im Krieg".


Die Schweiz im "Sprachenkrieg", José Ribeauds Polemik, NZZ, 21.12. von Christophe Büchi


1. August 2012

Der Sprachen-Taliban

In regelmässigen Abständen erhalten gefährliche Sprach-Provokateure eine Plattform in Deutschschweizer Zeitungen. Dort drohen sie mit der Verblödung, der Provinzialisierung oder mit einem Sprachenkrieg, wenn wir nicht augenblicklich aufhören, unsere Dialekte zu sprechen. 
In der NZZ schreibt José Ribeaud - Lehrer, Gewerkschaftssekretär und Journalist - über die viersprachige Schweiz im Umbruch. Ribeaud hat die Hauptfeinde des Schweizer Sprachfriedens identifiziert: das Englische und die Deutschschweizer Mundarten! Wenn er uns nun aufruft, den Einfluss des Englischen zurückzudrängen, dann überschätzt er unseren Einfluss auf die Welt massiv. Hätten seine Vorfahren mit gleicher Verbissenheit den Einfluss der Römer bekämpft, dann hätten wir heute keine lateinische Schweiz.
Ribeaud provoziert und warnt: Mehr Beamtenstellen für die lateinischen Schweizer und einen permanenten Bundesratssitz für die italienische Schweiz. Sonst drohe ein Sprachenkrieg nach belgischem Muster. Ist Ribeaud mehr als ein marktschreierischer sprachlicher Lobbyist?
Der Tag, an dem Schweizer anderen Schweizern vorschreiben, wie sie zu sprechen haben, ist der Tag, an dem dieses Land zerfällt. Was wir für ein friedliches Miteinander nicht brauchen, sind interessengesteuerte Sprachen-Taliban à la Ribeaud.

Droht mit belgischen Zuständen, José Ribeaud, Bild: swissinfo.ch
Viersprachige Schweiz im Umbruch, NZZ, 31.7. von José Ribeaud
Weitere Informationen zu José Ribeaud aus: Klartext