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25. August 2020

Coronakrise als "Frischzellenkur"

Die Verbände der Schweizer Schulleitenden VSLCH und CLACESO haben im Mai ihre jährliche Befragung zur Stellensituation an den Schulen durchgeführt. Dies vor dem Hintergrund des Distance Learning während des Lockdowns. Aus der Erhebung geht hervor, dass der Fernunterricht den Schulen neuen Schwung verliehen hat. Die Schulleitungsverbände sprechen sogar von einer Frischzellenkur für die Schulen.

Die Entwicklungsziele der Schulleiter

Mitgliederumfrage 2020. Stellensituation in Zeiten von Corona. Verband Schulleiterinnen und Schulleiter Schweiz

Coronokrise als Frischzellenkur für die Schule, Blog PHZH

19. April 2017

Geschichte der bernischen Sekundarschule

Gründungsklasse der Sekundarschule Köniz 1912, Bild: Schulmuseum Bern
"Jedem Kind sollte es möglich sein", Bund, 19.4. von Dölf Barben

12. September 2016

Blick zurück

Wie auf einem Bild von Albert Anker präsentiert sich die historisch eingerichtete Schulstube im Schulhaus Eriswil. Auf dem Harmonium ertönt ein Schullied, gespielt von Kurt Hofer. Als Schulmeister mit weissem Bart und schwarzer Kappe, einem Anzug aus Halbleinen und mit Rohrstock, inszeniert er eine Schulstunde, wie sie Mitte des 20. Jahrhunderts hätte stattfinden ­können.
Lektionen von anno dazumal von Kurt Hofer, Bild: Marcel Bieri
Eine Schiefertafel ist kein iPad, Berner Zeitung, 12.9. von Brigitte Meier

23. August 2016

Pichard über die Schule und das Leben

Er ist Lehrer aus Leidenschaft, und das seit vierzig Jahren. Der 61-jährige Bieler Oberstufenlehrer im Gespräch über renitente Eltern, verweigerte Handschläge und ein Leben ohne Matur ohne gravierende Spätfolgen. 
Pichard: Lesen und Schreiben, lesen und schreiben. Bild: SRF

29. Mai 2016

St. Galler Lehrer wollen bei Schulentwicklung mitbestimmen

Die Lehrerinnen und Lehrer in der Stadt St.Gallen wollen mehr Mitsprache bei der Schulentwicklung. Die Hauptversammlung des Verbands Lehrpersonen Sektion St.Gallen hat beschlossen, eine Initiative zu lancieren.
Es rumort in den Schulen, St. Galler Tagblatt, 27.5. von Daniel Wirth

10. Mai 2016

Schule in den 1950-er Jahren

Spardruck, Reformen, überforderte Lehrer und Schüler, mangelnde Qualität – selten wurde die Zukunft des Baselbieter Bildungs­systems so düster dargestellt wie heute. Wirre Strukturen, schwierige Kinder und uneinsichtige Eltern waren jedoch schon in den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts ein akutes Thema.













Willy Piatti auf seinem ersten Schulausflug, Bild: zvg
Der richtige Lehrer zur richtigen Zeit, Basler Zeitung, 10.5. von Dina Sambar

29. April 2016

"Die heutigen Lehrer haben es schwieriger als früher"

Gaby Armangau (83) hat 40 Jahre lang als Lehrerin unterrichtet. Im Frontalinterview erzählt sie aus ihrem früheren Berufsalltag, nimmt Stellung zur Schule von heute und verrät, warum sie den Nationalfeiertag der Franzosen feiert.

"Wir hatten früher mehr Zeit, uns um die Kinder zu kümmern, Rhonezeitung, 28.4. von Walter Bellwald

26. Oktober 2015

Die Schule auf den Kopf gestellt

Gregory Turkawka flog als Jugendlicher von allen Schulen, machte mit 34 einen KV-Abschluss und ging dann als Quereinsteiger an die PH. Nun ist er Schulleiter in Niederhasli und erregt mit der Umsetzung seiner pädagogischen Ideen viel Aufsehen.











Turkawka schaltet und waltet, Bild: Michele Limina
Die Revolution von Niederhasli, Sonntagszeitung, 25.10. von Simone Luchetta

14. September 2015

Erste Schulumfrage der Schweiz

Sechs Jahre lang hat ein Berner Historikerteam aus den handschriftlichen Bogen der ersten schweizerischen Schulumfrage eine Datenbank erstellt. Dort kann man jedes Schweizer Schulhaus von 1799 und den Unterricht von damals besuchen.







Philipp Albert Stapfer, Bildungsminister der Helvetischen Republik, will sich ein Bild über den Zustand der Volksschule machen, Bild: Wikipedia

Per Mausklick in die Dorfschulen der Schweiz vor 200 Jahren, Langenthaler Tagblatt, 13.9. von Stefan von Bergen

11. Februar 2015

Merseburger Zaubersprüche

«Phôl ende Wuodan fuorun zi holza. dû wart demo balderes folon sîn fuoz birenkit…, rezitierte unser Deutschlehrer den 2. Merseburger Zauberspruch. Verantwortlich für dieses zentrale Fach zeichnete Dr. Josef Niedermann alias «Rilke». Er hiess uns die belustigenden Zeilen nachzusprechen und diese dann zu übersetzen.
Mit althochdeutscher Pferdeheilkunde aus dem 8. Jahrhundert begann «Rilke» uns 16-Jährigen der deutschen Sprache näherzubringen – oder umgekehrt.
Drei Jahre später, bei Bertolt Brecht, Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt, animierte der schmächtige, kulturbegeisterte Mann, dessen rechtes Hosenbein stets zwei Zentimeter höher stand, unsere flausenhaften Hirni zu wundersamen Höhenflügen. Der Mann war Meister seines Fachs. Er hatte Charisma, verstand es Debatten anzuregen und sich als Anker und Orientierungshilfe zu positionieren. Sein unerschöpflicher Wissensfundus, seine fast unheimliche Dossierfestigkeit, aber auch die ansteckende Begeisterung für sein Metier blieben mir in eindrücklicher Erinnerung. Er war von A bis Z authentisch, ein effektiver Kompetenzengenerator. So geschehen im Lehrerseminar Rickenbach (Schwyz) vor gut 50 Jahren.
Merseburger Zaubersprüche, Blog Südostschweiz, 11.2. von Fritz Tschudi

9. November 2014

Fundamentalopposition ist Gift für die Schulentwicklung

Die Kritik am Lehrplan 21 ist berechtigt. Doch nun bedroht eine Allianz aus konservativen Politikern und reformmüden Lehrern die nötige Entwicklung der Schule. Dagegen muss man sich wehren.

Ist die Opposition gegen den LP21 berechtigt? Bild: de.deutsches-roleplay.wikia.com

Man muss das Lehrplan-Monster zähmen - nicht erschlagen, NZZaS, 9.11. von René Donzé

4. September 2014

Albert Einstein über die gute Schule

Was denkt Albert Einstein über die Schule? Dieser zeitlos gültige Text stammt aus dem Jahr 1936 - Einstein wurde gebeten aus Anlass der 300-Jahrfeier der University of the State of New York zu sprechen. 
Der Text stammt von der neuen, sehr ansprechenden Webseite der Bildungsdirektion Zug. 




Einstein: Die Schule ist Dienerin des Lebens. Bild: Bundesarchiv

Allgemeines über die Schule, Albert Einstein, 15.10.1936

16. Juli 2014

SOL und AdL sorgen für Unruhe

Die geplante Einführung eines "modernen" Unterrichtsmodells hat in der Zürcher Gemeinde Niederhasli eine Kündigungswelle in der Lehrerschaft ausgelöst. Auch in anderen Gemeinden wird über Unterrichtsmethoden gestritten.



Die neuen Trends des 'Selbstorganisierten Lernens' und des 'Altersdurchmischten Lernens' schwappen von den PH auf die Gemeinden über und sorgen für Unruhe, Bild: Georgios Kefalas

Streit um neues Schulmodell, NZZ, 16.7. von Lucien Scherrer

30. April 2014

Problembehaftete schulische Steuerung

Im Kanton Zürich werden seit dem Schuljahr 2008/09 alle Schulen geleitet. Die Schulleitungen sind gemäss Volksschulgesetz für die Steuerung ihrer Schulen zuständig. Das beinhaltet die Erarbeitung eines Schulprogramms, das pädagogische Schwerpunkte definiert, Entwicklungsziele formuliert, die geplante Umsetzung aufzeigt und Angaben zum Evaluationsprozess macht. 
In einer Dissertation wird diese Schulprogrammarbeit nun untersucht. Dabei fallen folgende Punkte auf: Die Schulen bekunden Mühe mit der Formulierung aussagekräftiger Ziele, mit der Wahl geeigneter Indikatoren, mit der zielgerichteten Umsetzung und der adäquaten Überprüfung. 
Die ergebnisorientierte Schulprogrammarbeit entpuppt sich als problembehaftetes Steuerungsinstrument für die schulische Leistungssteuerung.
Kritische Analyse von Schulprogrammen und der Balanced Scorecard am Beispiel der Steuerungssystem für die Volksschulen im Kanton Zürich, Dissertation der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich, 2013 von Barbara Kohlstock

17. Februar 2014

"Freiheiten werden nicht genutzt"

Etienne Bütikofer findet, viele Schulen seien sich zu wenig bewusst, wie viele pädagogischen Freiheiten sie hätten. Diese zu nutzen brauche aber Mut, die Bereitschaft zu Transparenz und habe oft organisatorische Konsequenzen.




"Der Druck der Eltern wird vor allem von den Medien überbetont", Bild: Valérie Chételat

"Kein Gesetz schreibt 45-Minuten-Lektionen vor", Der Bund, 17.2. von Mireille Guggenbühler

16. Februar 2014

Mit Harmos argumentieren

Mit Harmos kann fast alles begründet werden. Das durchlebt man derzeit im Baselbiet, wo Harmos als Rechtfertigung für grosse, neue Schulzentren hinhalten muss. Doch gute Schulen hängen nicht von Schulhäusern und Organisationskonzepten ab. 




Neue Schulhäuser wegen neuen Schulformen? Bild: baz

Reformen um der Reformen willen, Basler Zeitung, 16.2. von Thomas Dähler

12. Januar 2014

Ausflugstipp

Im Vögele Kulturzentrum Pfäffikon SZ läuft momentan die Ausstellung "Das Abenteuer Bildung". Die Besucher erfahren Bildung als sehr vielschichtigen Begriff, der uns durchs ganze Leben begleitet. Dargestellt werden Schulrealitäten aus der Vergangenheit und Gegenwart, aus der Schweiz und der ganzen Welt. Ich verbrachte zwei kurzweilige Stunden beim Erkunden und Entdecken von spannenden Inhalten zum Thema Bildung. Die Ausstellung zeigt eine Vielzahl an Exponaten: Bilder, Fotos, Filme, Interviews, Modelle etc. und lässt sich dabei an aktuellen Fragen über den Wert und den Sinn von Bildung leiten. Meine Wertung: sehr empfehlenswert! Bitte teilen Sie uns Ihre Meinung per Kommentar mit.
Das Abenteuer Bildung, Vögele Kulturzentrum Pfäffikon, noch bis zum 23. März 2014

28. November 2013

Bericht Schulevaluation Solothurn

Die externe Schulevaluation im Kanton Solothurn liefert den Bericht einer ersten Tranche von 28 untersuchten Schulen. Dabei wurde folgendes Verfahren angewandt: Ein Team von 1-5 Tandems besucht während 3-4 Tagen eine Schule, um die Qualität der institutionellen Voraussetzungen, der wichtigen Prozesse und der Ergebnisse aus einer unabhängigen Perspektive zu erfassen. Die externe Schulevaluation setzt sich aus drei sich ergänzenden Elementen zusammen, aus einer 'Ampelevaluation', in der die Funktionsfähigkeit der Schule überprüft wird, aus einer 'Profilevaluation', in der das Stärke-Schwäche-Profil der Schule dargestellt wird und aus einer 'Fokusevaluation', in der eine differenzierte Standortbestimmung in einem von der Schule gewählten Entwicklungsbereich vorgenommen wird.
Bericht über die Resultate der externen Schulevaluationen der Solothurner Volksschulen zuhanden des Departementes für Bildung und Kultur des Kantons Solothurn, 31. Mai 2010 bis 31. Juli 2012, Heidi Zumbrunnen et al.

24. November 2013

Konfliktzone Schule-Elternhaus

Jürg Brühlmann, ein Funktionär des LCH, appelliert an die gemeinsame Verantwortung von Lehrern, Kindern und Eltern für eine gute Schule. Besonders das Verhältnis von Eltern zur Schule ist komplizierter geworden. Immer häufiger holten sich Eltern die Unterstützung von Anwälten, wenn es um die Schule geht. Brühlmann sieht das Heil in gemeinsamen Schulverträgen zwischen Schülern, Lehrern und Eltern. Ja sogar die Hauswarte und die Schulleitungen machen mit. Erinnert mich an die vollmundigen Leitbilder, die vor zehn Jahren an unseren Schulen entstanden. Am Schluss lässt Brühlmann dann die Katze aus dem Sack: Eltern und Lehrer sollen sich für eine "gut ausgestattete öffentliche Schule" einsetzen. Wenn wir nach dem Debakel der Frühfremdsprachen, der "Integration" und des Lehrplans 21 etwas wissen, dann dies: Geld allein macht keine gute Schule.
Eltern sind die strategischen Partner der Volksschule. Sie können sich zwar die Schule und die Lehrperson nicht auswählen, viele sind in Schulfragen nicht einmal stimmberechtigt. Aber die meisten Eltern wollen eine gute Schule, die das Beste für ihr Kind tut. Deshalb sind sie Supporter der Schule, Interessenvertreter oder neudeutsch:stakeholder.
Die Lehrerinnen und Lehrer sind die strategischen Partner der Eltern. Sie sind vielleicht nicht erste Wahl der Eltern. Und sie können sich die Kinder in ihrer Klasse nicht aussuchen. Aber wie die Eltern wollen auch die Lehrpersonen eine gute Schule, und sie wollen das Beste für die Schulkinder tun. Deshalb sind sie Supporter der Eltern, sie sind ihre stakeholder.
Warum gibt es trotzdem immer wieder laute Klagen von Eltern und immer häufiger auch von ihren Anwälten über willkürliche Klassenzuteilungen, ungerechte Noten, einen saloppen Umgangston, rigide Strafen, über Machtausübung, Kuschelpädagogik oder falsche Methoden?
Und warum beklagen sich Lehrerinnen und Lehrer über aufsässige, abwesende, gewalttätige oder übermässig verwöhnende Eltern, die man anscheinend nur mit Bussen und Elternverträgen zur Zusammenarbeit bringen kann?
Vielleicht, weil früher alles besser war? Wohl kaum. An meinem ersten Elternabend 1979 als Lehrer im Kanton Solothurn sassen die Eltern meiner neuen Schülerinnen und Schüler eher eingeschüchtert und möglichst weit hinten an den ungewohnten Gruppentischen. Offenbar waren sie es gewohnt, brav an den frontal gestellten Pulten zu sitzen, während mein pensionierter Vorgänger, zu dem viele schon selbst in die Schule gegangen waren, die Faulheit und Dummheit der Jugend beklagte. Auch spitze Hinweise auf die Äpfel, die nicht weit vom Stamm fallen, konnte er sich dabei nicht verkneifen.
Nicht weit von dieser damaligen Schule liegt Zuchwil. Die dortige «Schulvereinbarung» hat es im Sommer bis in die Medien gebracht. Es handelt sich um einen klassischen Dreiecksvertrag: Schülerinnen und Schüler «unterstützen einander beim Lernen», «belästigen niemanden» und «erscheinen pünktlich» mit dem nötigen Material. Die Eltern sorgen für einen «ruhigen Arbeitsplatz», nehmen an den «Elternveranstaltungen» teil und «tragen die Hauptverantwortung für die berufliche Zukunft» ihres Kindes. Die Lehrpersonen sind «ein Vorbild», und sie begegnen den Schülerinnen und Schülern «mit einer positiven Grundhaltung», anerkennen «ihre Leistungen» und «üben Kritik so, dass sie die Lernenden weiterbringt». Der Hauswart «steht allen Gruppen mit Rat und Tat zur Seite», und die Schulleitung sorgt für «intensive und offene Kommunikation».
Das Dilemma ist offensichtlich: Die Schule hat es heute mit sehr unterschiedlichen Erziehungsvorstellungen zu tun und mit sehr gut informierten Eltern. Um einen funktionierenden Schulbetrieb zu gewährleisten, werden heute in immer mehr Schulen die vereinbarten Lernziele und die dafür notwendigen gegenseitigen Verpflichtungen diskutiert und vereinbart. Das ist die Umsetzung der strategischen Partnerschaft. Weniger sinnvoll wäre es, den Eltern und Kindern einseitig eine Vereinbarung vorzulegen, was sie zu Hause zu tun haben. Eine obligatorische öffentliche Schule, die nicht gewählt wird, kann keine Bedingungen stellen. Sie muss die Kinder aus dem Quartier oder Dorf aufnehmen und deren Eltern als Partner akzeptieren. Das gilt auch umgekehrt: Unterricht ist zwar ausschliesslich Sache der dafür ausgebildeten Lehrpersonen. Aber man kann sie befragen, und sie müssen ihre Tätigkeit begründen. Lehrpersonen und Erziehungsberechtigte haben also miteinander klarzukommen, auch wenn sie getrennte Zuständigkeiten haben.
Am Ende der Schulvereinbarung von Zuchwil steht: «Regeln und Verantwortlichkeiten allein machen noch keine gute Schule. Es liegt an jedem von uns, diese Schulvereinbarung mit Leben zu erfüllen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Dann ist unsere Schule ein Ort, an dem wir gerne arbeiten.» Gemeinsame Regeln und die gegenseitigen Erwartungen aller Beteiligten des Lerngeschäfts müssen immer wieder erarbeitet und geklärt werden.
So könnte sie funktionieren, die Partnerschaft: Eltern sind keine Kunden oder Kuchenbäcker, sondern informierte und eigenverantwortliche Partner im Erziehungsgeschäft. Kinder sind keine Objekte, sondern Menschen mit eigenen Vorstellungen. Und Schulen sind kein käufliches Dienstleistungsangebot, sondern die professionell geführten Lernwerkstätten unserer Gesellschaft. Und so könnte sie weiteren Nutzen bringen, die strategische Partnerschaft: Wenn sich beide erwachsenen Seiten nicht nur für das gemeinsam betreute Kind einsetzen, sondern auch für eine gut ausgestattete öffentliche Schule.
Quelle: NZZaS, So kann die Partnerschaft zwischen Eltern und Schule gelingen, 24.11. von Jürg Brühlmann

19. November 2013

Vier Szenarien zur Zukunft der Schule

Eine Studie von Swissfuture und der PHZH legt vier Szenarien für die Volksschule im Jahr 2030 vor. "Wir wollen eine Diskussion anstossen, welche Auswirkungen der gesellschaftliche Wertewandel auf die Schule hat", sagt Co-Studienleiter Georges T. Roos. Für Walter Bircher, Rektor der PHZH ist die Chancengleichheit eine der grössten Herausforderungen für die Schule. Das bisherige "System Schule" reagiere oft träge. "Wir müssen Kompetenzen und Ressourcen an die einzelnen Schulen delegieren", findet Bircher.


Wertewandel beeinflusst Schule, Bild: Christian Brun

So könnte ein Schultag 2030 aussehen, 20 Minuten, 18.11. von Christoph Bernet