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6. Februar 2021

Bündner Schule gibt sich gute Noten

Mit einer externen Untersuchung hat das Schulinspektorat des Amts für Volksschule und Sport zwischen 2015 und 2020 129 Bündner Schulen untersucht. Diese Untersuchung hat gezeigt, dass die überwiegende Mehrheit der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern mit ihrer Schule zufrieden sind. Dies teilte das Amt für Volksschule und Sport am Mittwoch mit.

Note 5,5 für Bündner Schulen, Südostschweiz, 3.2.

Bericht: Schulbeurteilung und Schulförderung 2015-2020, Schulinspektorat Graubünden

30. Juli 2020

Unsinniges lohnrelevantes MAG

Bereits im Dezember 2019 hat sich die Starke Schule in einem ausführlichen Positionspapier vehement gegen die Einführung der lohnrelevanten Mitarbeitergespräche (MAG) gewehrt. Wie in allen Berufen machen MAG in regelmässigen Abständen Sinn. Sie dienen unter anderem als Instrument im Bereich der Qualitätssicherung. Dieses Instrument jedoch als Ausgangslage für Lohnanpassungen zu nutzen, ist im Lehrerberuf unsinnig.

Neues kantonales Lohnsystem hat erhebliche Mängel, Starke Schule beider Basel, 29.7. von Jürg Wiedemann

7. Juli 2020

Evaluation der Schulevaluation

Die Luzerner Regierung hat die externe Schulevaluation untersuchen lassen, die der Kanton seit 2005 kennt. Die Praxis der Schulüberprüfung erhält gute Noten, Experten sehen Verbesserungspotenzial in zwei Bereichen.

Gutes Zeugnis für Schulüberprüfung im Kanton Luzern, sda, 7.7.

13. Februar 2020

Integration "sinnvoll und zielführend"

Die Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen in Regelklassen im Kanton Luzern gelingt. Dies zeigt eine Evaluation der Zürcher Universität und Pädagogischen Hochschule. Jedoch fehlen genügend ausgebildete Fachpersonen.

Schulische Integration an den Luzerner Volksschulen funktioniert gut – Fachpersonen fehlen, Luzerner Zeitung, 12.2.

3. November 2019

Politiker tragen die Verantwortung für den Misserfolg


Nach sieben Jahren Französischunterricht können sich gerade mal 10,8 Prozent der Schulabgänger auf Französisch verständigen: ein katastrophales Resultat. Es stammt aus der Schlussevaluation zum Fremdsprachenprojekt Passepartout, von den Kantonen Basel-Stadt, Baselland, Solothurn, Bern, Freiburg und Wallis in Auftrag gegeben. Jahrelang haben die verantwortlichen Bildungsdirektoren jede Kritik am Fremdsprachenkonzept mit dem Hinweis auf eben diese Schlussevaluation vom Tisch gewischt. Und jetzt hat diese nicht ergeben, was sich die Passepartout-Verantwortlichen erhofft hatten.
Das Französisch-Rad vergeblich neu erfunden, Basler Zeitung, 2.11. von Thomas Dähler

1. September 2019

Geplantes lohnwirksames Beurteilungssystem ist unseriös


Das Mitarbeitergespräch ist längst Alltag in den Schulen. Auch die Bewertung von Lehrpersonen ist möglich und wird auch gemacht. Diese Bewertung aber lohnrelevant zu gestalten, ist unter den gegebenen Voraussetzungen schlicht unseriös. An Primar-, Sekundar- und Musikschulen ist es keine Seltenheit, dass eine einzelne Schulleitung für 30 bis 60 Lehrpersonen verantwortlich ist. Für diese Art der Beurteilung gilt allgemein in der Praxis eine Führungsspanne von circa 10 Mitarbeitenden bei einem 100%-Pensum der Führungskraft. Um mit jeder Lehrperson ein derart gestaltetes Mitarbeitergespräch durchzuführen, dass die lohnrelevanten Aspekte nachvollziehbar und gerecht dargelegt werden können, wäre also eine massive Ressourcenerhöhung der Schulleitungen notwendig.Diese ist aber nicht vorgesehen. 
Basler Zeitung online, 31.8. von David Schönhaus

Willkürliches Baselbieter Beurteilungssystem


Wenn das seitens der Finanzdirektion angestrebte Qualifikationssystem für Lehrkräfte tatsächlich ein «praxisorientiertes Instrumentarium» wäre, würden es nicht sämtliche Schulleitungen aller Schulstufen einstimmig ablehnen.Und wenn gemäss Regierung von vornherein 90 bis 95 Prozent der Lehrpersonen ohne Begründung und ohne Definition guter Lehrtätigkeit als gut bewertet werden sollen, basiert die Beurteilung nicht auf Objektivität, sondern auf Willkür, weshalb die Schulleitungen zu Recht eine drastische Verschlechterung des Schulklimas voraussehen. Ein solch eklatanter Mangel an Sachlichkeit verweist augenblicklich auf die tatsächlichen Beweggründe des Unterfangens: a) das über weiteren Lohnabbau fortgesetzte neoliberale Spardiktat, weswegen auch die notwendigen Ressourcen verweigert werden, und b) Argwohn gegenüber der Lehrerschaft. Doch mangelnde Arbeitsqualität gibt es überall: in Metzgereien, bei Bundesanwälten, bei Abgastests, in Aufsichtsbehörden, ja sogar in Regierungen. Man begegnet diesem Problem bestimmt nicht mit Willkür und der Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. 
Basler Zeitung, 31.8. Leserbrief von Felix Hoffmann

26. August 2019

Baselbieter Schulleiter opponieren gegen geplantes lohnwirksames Beurteilungssystem


Regierungsrat und Landrat des Kantons Basel-Landschaft haben im Frühjahr 2019 entschieden, dass alle Lehrpersonen durch die Schulleitungen lohnwirksam zu qualifizieren sind. Diese Umstellung auf das neue Lohnsystem soll per 2021 erfolgen – gegen den Widerstand sämtlicher betroffener Schulleitungen aller Schulstufen.
Die Schulleitungen des Kantons BL wehren sich gegen die Lohnrevision, Medienmitteilung Verband Schulleiterinnen und Schulleiter Basel-Landschaft, 26.8.

22. Juni 2019

Aargau führt verschlankte Schulevaluation ein


Im Aargau wird die kantonale Schulaufsicht künftig alle fünf Jahre jede Volksschule unter die Lupe nehmen. Mit einem standardisierten Verfahren soll gemäss Regierungsrat geprüft werden, ob die jeweilige Schule die Qualitätsansprüche erfüllt und die Vorgaben einhält.
Neue Qualitätskontrolle an der Aargauer Volksschule, 21.6. sda

2. April 2019

Von Innerrhoden lernen im Sprachenstreit


Man weiss es schon lange; doch niemand will es wahrhaben: Viele Primarschülerinnen und -schüler sind mit zwei Fremdsprachen überfordert. Sie erreichen die Lehrplanziele nicht. Studien belegen es, doch die Behörden lassen sich von kritischen Fakten nicht stören; sie glauben an ihren Entscheid und unterdrücken die Ergebnisse. So schrieb die NZZ vor einiger Zeit:„Bildungspolitiker kämpfen mit allen möglichen Mitteln für das Frühfranzösisch. Wissenschafter, die den Nutzen anzweifeln, werden unter Druck gesetzt und diskreditiert.“ Das erinnert an Christian Morgenstern und Palmströms messerscharfen Schluss, dass „nicht sein kann, was nicht sein darf“.
Eklatanter Fehlschlag, journal21.ch, 2.4. von Carl Bossard

19. März 2019

Wo bleibt die Auswertung der nationalen Bildungstests?


Vieles geschieht in den Schulen, sehr vieles. Der Betrieb ist intensiv. Doch wirkt es auch, das viele? Und warum werden nationale Vergleichsresultate nicht publiziert?
„Frau mit Klasse“ – mit diesem doppelbödigen Titel überschrieb der Tages-Anzeiger vor Kurzem die Alltagssituation einer Lehrerin. (1) Der Bericht führt in das pädagogische Parterre. Leserinnen und Leser erleben eine Pädagogin, die ihren Beruf liebt und für die Kinder vital präsent sein möchte.
Flucht aus dem Wesentlichen, Journal21.ch, 19.3. von Carl Bossard

26. Februar 2019

Mankos in der Personalführung

Trotz hoher Zufriedenheit der Schüler: Die neuste Evaluation stellt Luzerner Schulleitern kein gutes Zeugnis aus. Jede dritte Schule schneidet beim Qualitätsmanagement schlecht ab. Besonders kleinere haben Mühe, die Erwartungen zu erfüllen.
Schulleiter müssen nachsitzen, Luzerner Zeitung, 26.2. von Evelyne Fischer

11. November 2018

Evaluation des neugestalteten 9. Schuljahrs


Der Kanton Uri hatte auf das Schuljahr 2013/2014 das 9. Schuljahr neu gestaltet. Dieses sogenannte Konzept 8plus ist nun im Auftrag der Bildungs- und Kulturdirektion von der Pädagogischen Hochschule Schwyz bewertet worden. Dazu wurden 33 Interviews mit 94 Schulleitern, Lehrern und Schülern geführt.
Auswertung: Verzicht auf Fremdsprachenunterricht in Uri ist umstritten, Luzerner Zeitung, 9.11.

29. Oktober 2018

Recht auf Methodenfreiheit kann nicht mehr wahrgenommen werden


Erziehungsdirektoren und kürzlich auch die Leiterin des Volksschulamtes behaupten in den Medien, „dass die Methodenfreiheit für die Lehrerinnen und Lehrer gewahrt bleibe“. So auch Christian Amsler, der damalige Präsident der Deutschschweizer-Erziehungsdirektoren-Konferenz (D-EDK): „Die Unterrichts- und Methodenfreiheit ist in der Schweiz absolut gewährleistet. Die Lehrpersonen werden weder drangsaliert noch in ein Korsett gezwängt".
Recht auf Methodenfreiheit kann nicht mehr wahrgenommen werden, 29.10. von Peter Aebersold

28. Oktober 2018

Hasardeure in der Lehrerweiterbildung


Wie Lehrer unterrichten, das weiß man im Groben. Aber wie sie sich fortbilden, wie sie ihre Kenntnisse auffrischen – fachlich, pädagogisch, organisatorisch –, das entzieht sich dem öffentlichen Blick weitgehend. Schaut man dennoch hin, stößt man auf allerlei Nutzloses wie Skurriles. Grundschullehrerin Jana etwa-nimmt an einem mehrtägigen Lehrgang teil, Thema «Kommunikation in Konfliktsituationen». Kürzlich hatte sie doch einen schwierigen Mobbingfall in der 4. Klasse, und im Kollegium brodelt es ja ohnehin dauernd. Weich beginnt der Fortbildungstag mit fernöstlichen Sphärenklängen, dann wird die Zeit mit Kennenlernspielchen vertrödelt; später debattiert man das Thema zwar in Kleingruppen an, werden im Plenum typische Konfliktthemen gesammelt, Vermutungen über Lösungsstrategien angestellt, einige Fälle im Rollenspiel in Szene gesetzt und diskutiert. Aber alles bleibt im Vagen, es gibt keinerlei Input von Experten – am Schluss allerdings lange Evaluationsbögen. 
Zwischen Spreu und Weizen trennen FAZ 18.10. von Michael Felten

18. Oktober 2018

Genügt ein Kompetenz-Cocktail?


Neue Leitsterne sind am Pädagogenhimmel aufgetaucht: flexibel und innovativ lauten zwei Stichworte; coachend müsse der Lehrer sein und selbstorientiert das Lernen der Kinder, moniert man mantramässig. Kritisch befragt oder reflektiert und auf ihre Effektwerte überprüft werden sie darum kaum, diese Glaubenssätze, nur nachgebetet. Verfallenheit an das Man äussere sich im „Gerede“, bemerkte der Literat Peter von Matt einmal träf. [1] Dabei legt uns das Aufklärungsvertrauen anderes nahe.

16. Oktober 2018

Ein Primarlehrer berichtet (September 2018)


Unsere Primarschule im Kanton Zürich, an der ich als Fachlehrer und Förderlehrer unterrichte, besteht aus über 20 Klassen. Die meisten unserer Schüler sind Ausländer. Derart viele von ihnen benötigen Stütz- und Fördermassnahmen, dass Dutzende von Heilpädagogen und Förderlehrern nötig sind, um sie zusätzlich zum regulären Unterricht einzeln, zu zweit oder in kleinen Gruppen zu unterrichten. Insgesamt sind wir beinahe 50 Lehrpersonen.  Raumnot in «Multikulti-Schule» Unsere Platzverhältnisse sind prekär. So kann es vorkommen, dass ich morgens mit meiner Halbklasse in mein zugewiesenes Zimmer für den Französischunterricht gehen will und zu hören bekomme: «Du hast heute kein Zimmer!» Das Zimmer wird für einen anderen Zweck benötigt. Das ist an unserer Schule halt manchmal so. Man arrangiert sich. Wenn man kein Zimmer hat, wird improvisiert.
Ein Primarlehrer berichtet, 15.10. Der Name des Verfassers ist dem Blogbetreiber bekannt

20. Mai 2018

Eltern beurteilen Lehrer

Zur Evaluation von Lehrern gehört auch eine strukturierte Rückmeldung der Eltern. Diese Vorgabe des Kantons Luzern wird von den Schulen sehr unterschiedlich umgesetzt – vom traditionellen Elterngespräch bis zu aufwendigen Umfragen.
Luzerner Eltern können bei der Beurteilung der Lehrer mitreden, Luzerner Zeitung, 19.5. von Gabriela Jordan

3. Mai 2018

Thurgau baut Schulevaluation nicht ab

Die Thurgauer Schulaufsicht muss nicht noch mehr sparen. Der Grosse Rat hat am Mittwoch eine Leistungsmotion mit dem Titel "Qualitätssicherung Volksschule" mit dem Stichentscheid der Ratspräsidentin mit 58 gegen 57 Stimmen abgelehnt.
Thurgauer Schulaufsicht muss nicht zusätzlich sparen, sda, 2.5.
Schlechte Noten für Kontrolleure, St. Galler Tagblatt, 2.5.

19. April 2018

Englisch-Evaluation in Graubünden

Sämtliche Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I brüteten letzten Sommer über Englischaufgaben. Die 2. Klassen der Real- und Sekundarschulen mussten englische Texte lesen, verstehen und selber schreiben. Sie unterhielten sich in Englisch und hatten Grammatikaufgaben zu lösen. Bei insgesamt 1497 Schülerinnenund Schülern im ganzen Kanton wurde nach rund vier Jahren Englischunterrichtgetestet, wie gut sie die Sprache können.
Yes! In Englisch bekommen Bündner Klassen eine Sechs, Südostschweiz, 19.4. von Ursina Straub