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19. Mai 2021

Körperliche Gewalt

Gemäss einer Studie der Unicef erleben 32 Prozent der Schweizer Schülerinnen und Schüler Gewalt durch Kolleginnen und Kollegen. Zuhause sind 29 Prozent betroffen. Auch Kinderarmut macht den Experten Sorge.

Jedes dritte Kind erfährt in der Schule körperliche Gewalt, 20 Minuten, 19.5.

Kinderrechte-Studie 2021: "Aufschlussreich und besorgniserregend", Unicef Schweiz Liechtenstein 

19. Oktober 2020

Als man im Kindergarten noch spielte

Sändele, Liedchen singen, mit Holzklötzchen bauen, spielen – all das machte ich in den letzten beiden Jahren des Zweiten Weltkrieges im Kindergarten beim Erasmusplatz bei Fräulein Tanner. Sogar spielen durften wir nach Lust und Laune. So lieb war unser Fräulein.

Das einfühlsame Fräulein Pototzka, Online Reports, 19.10. von Peter Achten

20. September 2020

Neue Autorität: Präsenz zeigen

Was tun, wenn ein Erstklässler je nach Laune mal auf dem Pult sitzt und dann wieder darunter? Wenn er andere Mitschüler schlägt oder den Unterricht seiner Lehrerin gleich ganz lahmlegt?

Was tun, wenn die Eltern ratlos sind, weil ihre Tochter sich weigert, die Hausaufgaben zu machen, und stattdessen eine Vase an die Wand schmeisst?

Wie soll ein Lehrer reagieren, wenn Schüler seine Aufforderung mit einem Lächeln ignorieren, den Abfall auf dem Mensatisch wegzuräumen?

Streng, beharrlich und liebevoll, NZZ, 19.9. von Martin Beglinger

13. August 2020

Verdreifachung der Anzeigen wegen Pornografie

Im Kanton Zürich wurden 2019 so viele Jugendliche wie noch nie wegen Pornografie und Gewaltdarstellungen verzeigt. Insbesondere die Weiterverbreitung von pornografischem Material hat deutlich zugenommen: 278 Jugendliche seien im vergangenen Jahr im Kanton Zürich wegen Pornografie verzeigt worden, teilte die Oberjugendanwaltschaft am Dienstag mit. Dies sind 230 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Wie sich Social-Media-Experte Philipp Wampfler das Verhalten erklärt – und wie man dies verhindern könnte.

Nur noch krasse Videos fallen auf, 20 Minuten, 12.8. von Céline Krapf

15. April 2020

Die Realität hat die Jugendlichen eingeholt


Viele Jugendliche bekunden grosse Mühe mit der verordneten Isolation. Ihre Emotionskontrolle ist noch unausgereift. 
Corona - ein Albtraum auch für Jugendliche, NZZ, 2.4. von Allan Guggenbühl 

6. April 2020

Schulen aus Kinderschutzgründen schnell wieder öffnen


Unicef, das Kinderhilfswerk der UNO, ist in grosser Sorge um das Wohl der Kinder – auch in der Schweiz. «Die Kinder sind die versteckten Opfer der Pandemie», sagt die Geschäftsleiterin von Unicef Schweiz, Bettina Junker. Gleich mehrfach seien Kinderrechte derzeit verletzt: Das Recht auf Bildung, das Recht, sich frei mit anderen Kindern zu treffen, das Recht auf Freizeit und Spiel.
Lehrer können ihre Kontrollfunktion nicht ausüben, SRF, 1.4. von Gaudenz Wacker

27. Februar 2020

Meldepflicht


Wer als Lehrer arbeiten will, benötigt eine Bewilligung. Theoretisch kann ihm diese Bewilligung auch wieder entzogen werden. Das Problem: In der Praxis erfährt es die zuständige Behörde nicht immer, wenn ein Lehrer beispielsweise alkoholisiert hinter dem Steuer erwischt wurde.

4. Dezember 2019

Schweiz ist Spitze in Sachen Mobbing


Eine neue Auswertung im Rahmen der Pisa-Studie zeigt: Mobbing an Schulen nimmt zu. Die Anzahl körperlicher Übergriffe hat sich sogar verdoppelt.
Nirgends in Europa werden so viele Schüler gemobbt wie in der Schweiz, Aargauer Zeitung, 4.12. von Anna Miller

24. November 2019

Nulltoleranz bei Mobbing


Frauenfelder Oberstufenschüler lästern auf Instagram über Lehrer und Schüler. Garniert mit Fotos, die auch in den Lektionen aufgenommen wurden. Die Schulleitung informierte Anfang dieser Woche die Eltern, stellte klar, dass es sich nicht um einen «harmlosen Scherz» handle. Drohungen gegen Schüler brachten im Februar Aadorf in die Schlagzeilen. Die Schule informierte; die Jugendanwaltschaft ermittelte.
Kantonsräte fordern Nulltoleranz bei Mobbing an Thurgauer Schulen, Thurgauer Zeitung, 21.11. von Sebastian Keller

19. Oktober 2019

Gewalt an Genfer Schule


Nach Angriffen von Schülern auf zwei Lehrpersonen an einer Sekundarschule in Genf hat Staatsrätin Anne Emery-Torracinta (SP) Massnahmen angekündigt. Zwei Schüler der betroffenen Schule in Vernier würden versetzt. Zudem will die Bildungsdirektorin eine Task Force einsetzen.
Genfer Staatsrätin ergreift nach Angriffen auf Lehrer Massnahmen, NZZ, 19.10.

15. August 2019

Was Jugendliche mit dem Handy so treiben


Im Sommer 2017 hat sich Samuel* beim Sex mit seiner damaligen Freundin gefilmt. Warum er das gemacht hat, kann er heute nicht mehr sagen. Klar ist nur, dass er deswegen ein gutes Jahr später vor einer Jugendanwältin sitzt und peinliche Fragen beantworten muss.
Warum sich Teenager verbotene Pornos und Köpfungsvideos zuschicken. NZZ, 15.8. von Florian Schoop

Kantone rüsten sich für den Ernstfall

Amokläufe an Schulen im Ausland mit Dutzenden von Toten haben die Schulbehörden in der Schweiz über die Jahre sensibilisiert. Der Kanton St. Gallen hat in seinen Berufsschulen und Gymnasien gerade eben ein Notfall-System eingeführt. Via Handy-App können Lehrkräfte dort unter anderemauch im Bedrohungsfall Alarm schlagen.
In Basel-Stadt wurden Sicherheitskästchen mit Alarmknöpfen montiert. Der Kanton Zürich ist seit über zehn Jahren daran, eine interne Alarmierungs-Anlage aufzubauen. Auch in der bernischen Gemeinde Köniz, am Gymnasium Lerbermatt zum Beispiel, gibt es seit April ein spezielles Amok-Alarm-System.
Schweizer Schulen wappnen sich gegen Amokläufe, SRF, von Ruth Wittwer

Notfall-App für Schulen


Die Notfall-App der Bildungsdirektion ist für alle Bildungseinrichtungen (Schulen aller Bildungsstufen und -typen, Kinder- und Jugendheime, Kindertagesstätten) des Kantons Zürich gedacht. Sie enthält:
·         Check-Listen mit Handlungsanleitungen 
·         Direkt anwählbare Notrufnummern der Blaulichtorganisationen
Die App kann unter dem Namen «Notfall-App Bildungsdirektion Kanton Zürich» in den App-Stores von Apple und Google kostenlos heruntergeladen werden.

Bild: Volksschulamt Zürich

3. August 2019

Basel baut Schulsozialarbeit aus


Viele Basler Lehrer sind am Anschlag. «Störende Kinder sind das grösste Problem in unserem Beruf», sagt Jean-Michel Héritier, Präsident der Freiwilligen Schulsynode (FSS). Es sind nicht die Hochbegabten, es sind nicht die Behinderten oder die Lernschwächsten. Nein, es sind die Kinder, welche die Benimmregeln verletzen, die dreinschwatzen, die Schulmaterial durchs Zimmer werfen oder die ganze Zeit aufs WC rennen. 
Hilferuf aus dem Schulzimmer, BZ Basel, 2.8. von Leif Simonsen

10. Juli 2019

Expertin: Gewalt nimmt zu


Zwei Vorkommnisse in kurzer Zeit sorgen für Aufsehen: Das Klassenlager einer Basler Schule musste abgebrochen werden, weil es zu Alkoholmissbrauch, Rassismus und Sexismus kam. Im Aargau schlug ein Siebtklässler vor einer Woche seiner Lehrerin ins Gesicht. Die kurz vor der Pensionierung stehende Frau erlitt dabei einen Kieferbruch. Beide Fälle sorgten für mediale Aufmerksamkeit und viel Gesprächsstoff.

18. Juni 2019

Basler Politikerinnen fordern Selbstverteidigungskurse für Mädchen


Es war eine erschreckende Erkenntnis: Jede fünfte Frau in der Schweiz, die älter als 16 Jahre ist, hat bereits einen sexuellen Übergriff erlebt. So das Resultat einer Studie, welche Amnesty International Mitte Mai veröffentlicht hat. 4500 Frauen wurden für die repräsentative Umfrage befragt. Mehr als jede Zehnte berichtete, vergewaltigt geworden zu sein. Seither bewegt das Thema die Schweiz. Das zeigte auch die grosse Resonanz des Frauenstreiks: Am vergangenen Freitag nahmen allein in Basel 40 000 Personen an der Demonstration teil, um auf Missstände zwischen den Geschlechtern aufmerksam zu machen. 
Mädchen sollen kämpfen lernen, Basellandschaftliche Zeitung, 18.6. von Mélanie Honegger

15. Mai 2019

Pöbelschüler ausschliessen


Schüler schwatzen drein, pöbeln und mobben. Kurz: Sie verstossen auf breiter Front gegen Regeln. Jeder fünfte Schüler wird von seinen Lehrern in den Städten Winterthur und Zürich als verhaltensauffällig eingestuft. Das ist das alarmierende Ergebnis einer Umfrage, durchgeführt von Reto Luder, Professor an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Von insgesamt 4300 Schülern sind 950 Schüler Unruhestifter. 
Lang studiert: Kampf gegen Radauschüler, Aargauer Zeitung, 11.5. von Heinz Lang

13. Mai 2019

Klima der Angst


Über ein halbes Jahr haben vier Jugendliche in ihrer Klasse ein Klima der Angst verbreitet. Sie erpressen Mitschüler, verprügeln sie und drohen ihnen mit dem Tod. Eine Chronologie der Angst.
"Wir benahmen uns wie Bosse", NZZ, 13.5. von Florian Schoop

7. Mai 2019

Teufelskreis Cybermobbing

Opfer werden zu Tätern und umgekehrt: Dirk Baier forscht zu Cybermobbing unter Jugendlichen. 


Der Wissenschafter Dirk Baier leitet das Institut für Delinquenz und Kriminalprävention an der Fachhochschule ZHAW. 

"50 Prozent der Schüler im Kanton Zürich mobbten bereits", Tages Anzeiger, 7.5. von Marisa Eggli

29. April 2019

Aggressive Kindergärtler


Der vierjährige Bub, nennen wir ihn Philipp, fiel schon am ersten Tag auf. Dass er Anweisungen ignorierte und trötzelte, wäre noch verkraftbar gewesen, sagt die Kindergärtnerin, die in einem Zürcher Aussenquartier arbeitet. Aber dabei blieb es nicht.
Der kleine Raufbold zettelte immer wieder Streit an, provozierte die anderen Kindergärtler, zerstörte mutwillig ihre Zeichnungen und Bastelarbeiten.
Jedes fünfte Kind stört den Unterricht, Sonntagszeitung, 28.4. von Nadja Pastega und Sylvain Besson