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24. Februar 2020

Berner Motion zur Erweiterung der obligatorischen Fremdsprachenlehrmittel


Ich verlangte als Grossrätin, dass der Regierungsrat die für mich untauglichen Lehrmittel «Mille Feuilles» und «Clin d`Oeil» vorerst mit Versuchsklassen testen müsse. Doch davon wollte Regierungsrat Pulver nichts wissen. Und so wurden denn für diese Lehrmittel Jahr für Jahr ca. 14 Mio. CHF und für Zusatzausbildungen für Lehrpersonen ca. 4 Mio. CHF «verpulvert». Kritische Stimmen betreffend die fragwürdige Didaktik des sogenannten «Sprachbades» wurden ignoriert. Mein Argument, dass das Bad gross sei wie ein See und die Kinder als Nichtschwimmer/-innen ohne Schwimmhilfen (Rechtschreibung, Grammatik oder Wörtlilernen) verloren seien, wurde negiert. 
Das Frühfranzösischlehrmittel ist untauglich! Sabina Geissbühler-Strupler, 23.2.

11. Februar 2020

Die Fremdsprach-Karawane zieht weiter ...

Condorcet-Autor Alain Pichard hat eine Wette gegen den ehemaligen Erziehungsdirektor Pulver gewonnen, sieht aber die Karawane weiterziehen. Nach missglücktem Frühfranzösisch und fehlgeschlagener Fremdsprachendidaktik macht jetzt ein neues Mekka-Wort die Runde: der obligatorische Sprachaustausch! Bevor nun schon wieder Fachkommissionen gegründet und Geldbeträge gesprochen werden, mahnt Pichard einen Besuch des OSZ-Orpund an.

24. November 2019

Passepartout: Ein Blick zurück

Im Juni 2011 durfte ich für die Berner Zeitung das neue Französisch-Lehrmittel "Mille feuilles" begutachten. Darin äusserte ich ernste Zweifel über die Praxistauglichkeit des Lehrwerks. In der Zwischenzeit haben verschiedene Evaluationen meine Einschätzung bestätigt. Der Preis für die groben Irrtümer unserer Erziehungsdepartemente ist allerdings hoch: zig Millionen und 10 betrogene Schülerjahrgänge aus sieben Kantonen. Aus aktuellem Anlass habe ich den Artikel wieder ausgegraben. (uk)
Schlechte Noten für "Mille feuilles", Berner Zeitung, 12.9.2011 von Andrea Sommer

30. September 2019

Jahr für Jahr Millionen verpulvert

Ich verlangte als Grossrätin, dass der Regierungsrat die für michuntauglichen Lehrmittel «Mille Feuilles» und «Clin d`Oeil» vorerst mit Versuchsklassen testen müsse. Doch davon wollte Regierungsrat Pulver nichts wissen. Und so wurden denn für diese Lehrmittel Jahr für Jahr ca. 14 Mio. CHF und für Zusatzausbildungen für Lehrpersonen ca. 4 Mio. CHF «verpulvert». Kritische Stimmen betreffend die fragwürdige Didaktik des sogenannten «Sprachbades» wurden ignoriert. 
Jetzt haben wir schon den zweiten Beweis: Das Frühfranzösischlehrmittel ist untauglich, 30.9. von Sabina Geissbühler-Strupler

15. Mai 2018

Pulver nimmt Stellung zu den finanziellen Folgen von Frühfranzösisch

In einer Antwort auf eine als dringlich eingestufte Interpellation der Berner Grossrätin Sabina Geissbühler-Strupler (SVP) nennt der Regierungsrat Zahlen zu den Kosten von Frühfranzösisch.

Darin ist unter anderem folgendes zu entnehmen:

  • Die Kosten für Entwicklung und Produktion des Lehrmittels "Mille feuilles" betragen CHF 11 Mio.
  • Die Umschulungskurse auf die neue Didaktik kosteten bisher rund CHF 10 Mio.
  • Zwei Jahreswochenlektionen Französisch kosten pro Jahr CHF 4,4 Mio. an Gehältern.
Wenn man bedenkt, wie wenig nach vier Jahren Primarfranzösisch hängen bleibt, stellt sich die Frage nach dem Nutzen umso dringlicher. Die total 10 Jahreswochenlektionen kosten unter Berücksichtigung der obigen Angaben jährlich CHF 22 Mio. Dazu kommen jährlich die Beschaffungskosten für alle Schüler ab der 3. Primar - es handelt sich um Einweglehrmittel. (uk)

5. März 2018

Elternbrief: Initiative ablehnen


Einen Lehrplan 21 im Kleinformat könne er leider nicht prä­sentieren, sagte Erziehungsdirektor Bernhard Pulver (Grüne) gestern vor den Medien und spielte damit auf das Spielzeugtram an, das seine Amtskollegin Barbara Egger erhalten hatte. Pulvers Freude über das Abstimmungsergebnis war aber auch ohne Geschenk gross: Dass die Berner Stimmberechtigten die Lehrplaninitiative mit einer Dreiviertelmehrheit ablehnten, wertet Pulver als Zeichen des Vertrauens. «Die Bürgerinnen und Bürger finden offensichtlich, dass die Fachleute ihre Arbeit gut machen.»
Bevölkerung will keine Mitsprache bei den Lehrplänen, Berner Zeitung, 5.3. von Mirjam Messerli

Pulver erleichtert


Die Prophezeiungen waren drastisch: Eine «psychometrische Vermessung» der Kinder sei geplant, Lehrerinnen würden «zu Learncoaches degradiert», und das alles generiere Millionenkosten «ohne pädagogischen Mehrwert». So deutlich die Lehrplan-Gegner warnten, so deutlich wurde ihre Initiative «Lehrpläne vors Volk!» gestern abgelehnt. 76,7 Prozent der Stimmenden sagten Nein zu der Vorlage, 23,3 Prozent sagten Ja. Die Stimmbeteiligung betrug 49,8 Prozent.
Im Oberland war die Zustimmung leicht höher als im restlichen Kanton Bern.
Der Weg für den Lehrplan 21 ist frei, Bund, 4.3. von Adrian M. Moser

Der neue Berner Erziehungsdirektor hat viel zu verlieren


Der Lehrplan für die Volksschule wird im Kanton Bern auch in Zukunft von Fachleuten geschrieben und vom Erziehungsdirektor in Kraft gesetzt. Eine klare Mehrheit will keine Volksabstimmungen über Lehrpläne. Vor allem der Erziehungsdirektor wird deswegen in den kommenden Jahren unter besonderer Beobachtung stehen. Hält er die Versprechen, die dazu beigetragen haben, dass die Lehrplan-Initiative so klar abgelehnt wurde?
Die Versprechen des Vorgängers, Bund, 4.3. von Adrian M. Moser

15. Februar 2018

Mit Berufsmatur prüfungsfrei an PH?

Die Forderung ist nicht neu. Aber nun kommt sie aus gewichtiger Quelle: Die Bildungskommission (BiK) des bernischen Grossen Rates verlangt, dass auch Berufsleute mit einer Berufsmatur prüfungsfrei an der Pädagogischen Hochschule (PH) Bern studieren können. Das ist bisher nur mit einer gymnasialen Matur möglich.
Die PH Bern möchte einerseits Berufsmaturanden, andererseits sollen diese aber keine Nachteile im schweizerischen Wettbewerb erleiden, Bild: Christian Strübin
Mit Berufsmatur prüfungsfrei an die Pädagogische Hochschule? SRF Regional, 13.2.

4. Februar 2018

Aufgeblähte Verwaltung der Fachhochschulen

Seit 20 Jahren gibt es in der Schweiz Fachhochschulen. Die Zahl der Standorte ist ebenso gestiegen wie die Kosten. Die Gelder allerdings fliessen immer weniger in die Lehre. Umstritten ist, ob die Bürokratie zu teuer geworden ist.
Der Wasserkopf der Fachhochschulen, NZZ, 3.2. von Jörg Krummenacher

30. Januar 2018

Pulver warnt vor Initiative

Die Berner Kantonsregierung stellt sich gegen die Initiative, die zum Ziel hat künftige Lehrpläne durch Volksabstimmungen absegnen zu lassen. «Eine Annahme der Vorlage würde Unsicherheit und Unruhe im Berner Bildungswesen auslösen», schreibt der Regierungsrat in einer Medienmitteilung am Dienstagvormittag. Er verweist darauf, dass der Grosse Rat schon heute genügend Instrumente hat, um Finanzen und das Volksschulgesetz zu steuern. «Die Regierung ist überzeugt, dass die Lehrpläne weiterhin fachlich und nicht politisch diskutiert werden sollten.»
Regierungsrat will Lehrpläne nicht vor das Volk bringen, Bund, 30.1.

25. Januar 2018

Generation Frühfranzösisch hat auch beim Lesen Mühe

Weniger Grammatikkenntnisse, dafür ein besseres Lese­verständnis: So werden die Sprachkompetenzen der ­Generation Frühfranzösisch generell umschrieben. Eine Studie zeigt jetzt allerdings: Nicht einmal beim Lesen bringt die Reform Vorteile.
Frühfranzösisch: Schüler sind auch im Lesen schlecht, Berner Zeitung, 25.1. von Marius Aschwanden

11. Januar 2018

Bern will Sonderschulen in die Volksschule integrieren

Sonder- und Regelschulen sollen im Kanton Bern künftig gemeinsam unter dem Dach der Volksschule geführt werden. Von der neuen Strategie erhofft sich der Kanton eine einfachere und besser steuerbare Regelung. Bis anhin fuhr die Sonderpädagogik im Kanton Bern nämlich auf einem eigenen Gleis. Zuständig für die Bildung von behinderten Kindern und Jugendlichen war die Gesundheits- und Fürsorgedirektion. Neu soll die Erziehungsdirektion mit der Aufgabe betraut werden.
Sonderschulen sollen unter das Dach der Volksschule kommen, Bund, 11.1.

21. November 2017

Rote Fahnen in Bern

Hundert Jahre nach der Oktoberrevolution wehen im Kanton Bern derzeit rote Fahnen. Mit dem Bolschewismus hat das aber nichts zu tun. Ab Montag wollen bernische Lehrerinnen und Lehrer mit dem Aushängen von roten Tüchern an Schulgebäuden auf die Sparmassnahmen des Kantons im Bereich der Bildung aufmerksam machen.
Bildungsgewerkschaft sieht rot, Bund, 20.11. von Calum MacKenzie

18. November 2017

"Wir wissen nicht, was in 20 Jahren gefragt ist"

Um Algorithmen zu verstehen, brauche es nicht zwingend einen PC, sagt Regierungsrat Bernhard Pulver.
"Nun holen uns diese Themen ein", Bund, 18.11. von Andres Marti

5. November 2017

Basler Bildungsexpertokratie versagt

Im Februar 2016 präsentierte ein gut gelaunter Bernhard Pulver, Erziehungsdirektor des Kantons Bern, in einem Hearing vor rund 250 Personen einen ersten Entwurf zur neuen Schülerbeurteilung. Vor allem der Bereich der überfachlichen Kompetenzen, die neu in einem Bericht beurteilt werden sollten, war den heute diskutierten Lernberichten in der Stadt Basel nicht unähnlich, wenn auch bei Weitem nicht so umfangreich. Diese wurden im Eiltempo vorgestellt, es gab lockere Sprüche, einige Konsultativabstimmungen, die allesamt positiv verliefen und am Schluss einen grossen Applaus gefolgt von einem feinen Buffet.
Lars Burgunder hingegen, ein junger Lehrer, traute seinen Ohren nicht, als er vernahm, dass man künftig in Lernberichten Charaktereigenschaften der Kinder bewerten solle. Er fand es inakzeptabel, dass man Punkte wie Pünktlichkeit, Höflichkeit und Umgangsformen, Ordnungssinn oder «Umgang mit Vielfalt» beurteilen sollte, und das auf einer Skala von 1 bis 10. Am schlimmsten empfand er den Satz: «Schülerinnen und Schüler können ihre Gefühle situationsgemäss ausdrücken.» Er schickte die Berichte an den Schulblog «Schule Schweiz», die BaZ und die Sonntagszeitung griffen es als Erste auf und sorgten für eine heftige öffentliche Diskussion.
Aufstand der Lehrkräfte, Basler Zeitung, 4.11. von Alain Pichard

18. August 2017

Pulver tritt vor Einführung des Lehrplans zurück

Erziehungsdirektor Bernhard Pulver (Grüne) tritt vor der Einführung des Lehrplans 21 zurück. Bei den Lehrern ist man trotzdem zuversichtlich, dass die Reform gut über die Bühne geht. Sie stellen aber auch Forderungen.

Pulver-Rücktritt: Lehrer fordern Kontinuität, Berner Zeitung, 17.8. von Marius Aschwanden

15. August 2017

Pulver tritt ab

Bernhard Pulver wird sein Amt im kommenden Mai zum Ende der Legislatur nach 12 Jahren niederlegen. Das teilen die Berner Grünen an einer Medienkonferenz mit. Wenn die Grünen 2018 für seine Nachfolge ins Rennen schicken wollen, wird erst im Oktober entschieden.
Er habe sich den Entscheid nicht leicht gemacht, so Bernhard Pulver. «12 Jahre als Regierungsrat sind für mich die richtige Zeitspanne», sagte der Erziehungsdirektor. Man gebe viel Energie in die Sache, irgendwann sei es aber Zeit, neue Ideen zu tanken. «Für mich persönlich – auch vom Alter her – ist es der richtige Zeitpunkt das zu tun.» Die Dauerpräsenz berge das Risiko, ausgelaugt zu werden. Er wolle sich im nächsten Sommer erst einmal eine Auszeit nehmen.
Bernhard Pulver will kein viertes Mal kandidieren, Bund, 15.8. 

12. August 2017

Berner Gymnasium neu organisiert

Erstmals findet ab Montag der gymnasiale Unterricht im deutschsprachigen Kantonsteil nur noch an den Gymnasien statt. Vom Wechsel betroffen sind 31 Sekundar­schulen, die noch solche speziellen Klassen angeboten haben.

Nur noch ein Zeugnis pro Jahr im Gymnasium, Berner Zeitung, 11.8. von Marius Aschwanden

27. Juni 2017

Berner Löhne bleiben tief

Der Schweizer Lehrerverband kritisiert die Löhne im Kanton Bern, weil sie im Branchenvergleich zu tief seien. Der Berner Lehrerverband hat aber gerade andere Sorgen.
Angesichts des drohenden Sparprogramms ist die Erhöhung der Löhne nicht prioritär
Anforderungsgerechte Löhne sind für Berner Lehrer ausser Reichweite, Bund, 27.6. von Adrian M. Moser