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7. März 2021

Von Südkorea lernen

Roland Reichenbach ist Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Zürich. Er findet, wer grundsätzlich Mühe mit dem Auswendiglernen habe, solle lieber nicht als Lehrperson tätig sein. Auch zu anderen Themen äussert sich Reichenbach erfrischend undiplomatisch. Ein Text zum Aufhängen im Lehrerzimmer.

Roland Reichenbach entlarvt "pädagogische Phraseologie und Sloganistik", Bild: savoir-suisse.ch 
"Warum sollte man die Namen der Hauptstädte nicht auswendig lernen?", NZZ, 6.3. von Alain Pichard

17. September 2020

"Die Gesellschaft braucht ein neues Verständnis von Autorität"

Autorität gilt als «böses» Wort. Wer selbst autoritär erzogen worden ist, will alles dafür tun, um nicht ein Abbild der strengen Eltern oder des angsteinflössenden Paukerlehrers zu werden. Autorität wird deshalb mit Drill, Angst und schwarzer Pädagogik gleichgesetzt.

Autorität - nur etwas für Konservative? St. Galler Tagblatt, 7.9. von Margrit Stamm

2. Februar 2020

Schule ist Interaktion

Guter Unterricht ist ein anspruchsvolles Feld. Da hinein drängen mehr und mehr Akteure, Ansprüche, Amtsvorschriften. Das gefährdet das Gleichgewicht. Ein Plädoyer für die Balance im Bildungsdreieck.
Vom magischen Dreieck der Pädagogik, Journal21.ch, 31.1. von Carl Bossard

14. Mai 2019

Bildung und Zukunft


Ist heute von Schule und Bildung die Rede, sind grosse Worte unvermeidlich. Immer geht es gleich um Exzellenz und Spitzenplätze, um das Beste für unsere Jugend, um flächendeckende Digitalisierung, um die grossen Herausforderungen, um die Kompetenzen für das 21. Jahrhundert und das dritte Jahrtausend.

Unanständiger Unterricht, NZZ, 14.5. von Konrad Paul Liessmann

13. Februar 2019

Neuer Vorstand der GBW


Am 26.01.2019 hat die gut besuchte Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Bildung und Wissen e.V. in Köln Prof. Dr. Andreas Gruschka und Prof. Dr. Hans-Peter Klein für ihren unermüdlichen Einsatz gedankt und einen neuen Vorstand gewählt.

Der neue Vorstand der GBW (v.l.n.r.): Prof. Dr. Jochen Krautz, Prof. Dr. Karl-Heinz Dammer, Monika Reusmann, Dr. Matthias Burchardt; nicht im Bild: Prof. Dr. Carl Bossard, Prof. Dr. Konrad-Paul Liessmann, Bild: gbw

22. März 2017

Verbreitete Skepsis gegenüber Lehrplan 21

Was bedeutet der Lehrplan 21 für den modernen Schulbetrieb? Um dies zu diskutieren, lud am Montag die Standortförderung Zimmerberg-Sihltal zur 7. Bildungskonferenz im Gottlieb Duttweiler Institut in Rüschlikon.
Anders als im Kanton Zürich, wo der Lehrplan 21 auf den verschiedenen Schulstufen von 2018 bis 2020 in Kraft treten wird, ist er es im Kanton Basel-Stadt bereits seit Sommer 2015. Regina Kuratle, Projektleiterin zur Einführung des Lehrplans 21 in Basel-Stadt, erläuterte, dass eine Übergangsphase bis 2021 bestünde. In dieser Zeit stehe es den Schulleitungen frei, selber zu entscheiden, wann sie den neuen Lehrplan einführen wollten. Obschon sie dem Lehrplan 21 grundsätzlich sehr positiv gesinnt sei, räumte sie im Zusammenhang mit leistungsschwachen Kindern auch Schwierigkeiten ein: «10 bis 15 Prozent der Kinder erreichen die Lernziele nicht», sagte sie. Der Lehrplan 21 sehe aber vor, dass die Kinder in ihrem eigenen Tempo die notwendigen Kompetenzen erwerben könnten. Zudem könne der Unterricht differenziert und individualisiert werden, so dass auf alle Kinder eingegangen werden könne.
Der Lehrplan 21 spaltet die Gemüter: Georges Pasquier, Regina Kuratle, Moderatorin Cornelia Kazis und Roland Reichenbach (von links) am Podiumsgespräch, Bild: André Springer
Fördert oder überfordert: der Lehrplan 21, Zürichsee Zeitung, 21.3. von Marianne Bolt

26. Februar 2017

Reusser und Reichenbach über Kompetenzen

Niemand könne gegen Kompetenzen sein, sagt Prof. Roland Reichenbach im zweiteiligen Gespräch mit Prof. Kurt Reusser. Umso interessanter sei es, danach zu fragen, um was tatsächlich gestritten wird.
Fachgespräch Kompetenzen, Universität Zürich, Christine Mötteli, 22.1. Screenshot (Universität Zürich)


24. November 2016

Schüler sind keine Kunden

Noch nie war so viel von Kontrolle, Rechenschaft und Steuerung im Bildungswesen die Rede wie heute. Aus pädagogischer Sicht ist die marktförmige Instrumentalisierung der Schule mittel- und längerfristig ein Fehler.
In der Schule wird nicht gekauft, sondern gelernt, NZZ, 24.11. von Roland Reichenbach

28. März 2016

Chancengerechtigkeit umsetzen

Gabi Schaffner, Vorstandsmitglied des Primarlehrerinnenvereins Aargau (PLV), macht sich Gedanken darüber, was es braucht, damit Chancengerechtigkeit nicht zu einer Leerformel verkommt.
Was braucht es, damit alle Kinder faire Chancen haben? Schulblatt AG/SO, 6/2016 von Gabi Schaffner

29. November 2015

Linke Streitschrift gegen Lehrplan 21

Nach der Kritik aus konservativen Kreisen kommt jetzt die Kampfansage der Linken: Für sie ist der Lehrplan 21 praxisfern, viel zu teuer und politisch nicht legitimiert.










Jetzt wird der Lehrplan 21 auch von links unter Beschuss genommen, Bild: Armin Müller
Diese Rechnung geht nicht auf, Sonntagszeitung, 29.11. von Nadia Pastega

9. Oktober 2015

Keine Ziele, nur Dringlichkeiten

Der Zürcher Pädagogikprofessor Roland Reichenbach plädiert für eine Schule, die Aufruhr und Konflikte zulässt. Ein Gespräch über politische Bildung und eine zunehmend schulkritische Öffentlichkeit.
"Progressiv sein heisst heute Dinge konservieren", Wochenzeitung, 20.2.2014. Interview mit Roland Reichenbach von Rolf Bossart und Jan Jirat

10. September 2015

Erfolgreiche Mittelstufen-Tagung

«Schule und Kindswohl» lautete der Titel, unter dem die Lehrerorganisation Zürcher Kantonale Mittelstufe (ZKM) am Mittwoch zu ihrer jährlichen Tagung an der Universität Zürich geladen hat. Gekommen sind 1250 Lehrerinnen und Lehrer, so viele wie noch nie. Zuletzt waren die Teilnehmerzahlen eher rückläufig. Ganz sicher haben die geladenen Referenten das Ihre beigetragen. Angesagt waren der deutsche Kinder- und Jugendpsychiater Michael Winterhoff, dessen Bücher (z. B. «Warum unsere Kinder Tyrannen sind») Bestseller wurden, der reformkritische Zürcher Erziehungswissenschafter Roland Reichenbach und der Basler Soziologe Walter Hollstein, der mit seinen Publikationen über die schwierige Situation der Männer und Jungen Beachtung fand.
Weiterbildung für 1250 Lehrer, NZZ, 10.9. von Walter Bernet

7. Juli 2015

Reichenbach und die Schule

Erziehungswissenschaftler Roland Reichenbach steht PISA-Rankings und Schulreformen kritisch gegenüber und plädiert für das Altbewährte: starke Lehrpersonen, Schule als Sozialisierungsanstalt und Vermittlung von Wissen. Gebildet zu sein, heisst für ihn im Wesentlichen, sich im Leben orientieren zu können. Für Reichenbach muss Schule deshalb auch wagen, Zeit mit scheinbar Unnützem zu verbringen.


Wenn es um Schule geht, diagnostiziert Reichenbach eine "Neomanie", Bild: Screenshot SRF

Roland Reichenbach - Welche Schule brauchen wir? Sternstunde Philosophie, SRF, 28.6.

5. März 2015

"Die Reformitis ist eine globale Entzündung"

Roland Reichenbach über unkritisch bejahte "Lebensnähe" der Schule und vier Punkte, an denen man gute Lehrer erkennt.





"Lernen und es von Zeit zu Zeit wiederholen, ist das nicht auch eine Freude"?, meinte der chinesische Philosoph Konfuzius. Bild: The Granger Collection, www.britannica.com


Schweizer Pädagoge: "Die Reformitis ist eine globale Entzündung", Der Standard, 13.1. von Lisa Nimmervoll




18. November 2014

Ressourcenklau und Entmündigung

Rigide Vorschriften, groteske Bewertungsbögen und bald ein Lehrplan so dick wie die Bibel: Wo bleibt da der Unterricht?



Trotz Ankündigungen zur Besserung wächst die Reformflut ständig, Bild: Cortis & Sonderegger

Umstrittene Schulreformen und groteske Vorschriften: Lehrer haben die Nase voll, Annabelle, 18.11. von Barbara Achermann


10. Oktober 2014

Bildung und Schwärmerei

Ein Referat von Roland Reichenbach unter dem Titel 'Bildung und Schwärmerei'. Darin zitiert er den Mathematiker und Philosophen Alfred North Whitehead: "Es sind viel mehr die Schulen und nicht die Schüler, die überprüft werden sollten".

14. September 2014

Die Concorde-Falle

Ich habe diese köstliche Anekdote bereits in einer Kolumne geschildert: Vor drei Jahren fragte eine Bieler Schulleiterin unseren Erziehungsdirektor während einer Informationsveranstaltung zum Frühfranzösisch, weshalb man eigentlich mit der Fremdsprache so früh beginnen wolle. Und sie fuhr weiter: "Sollen die Schüler am Ende ihrer Schulzeit besser Französisch sprechen oder gleich gut, oder will man einfach nur Frühfranzösisch einführen?" Die Antwort des zuständigen Chefbeamten empfanden wir damals noch als lustig. Er sprach von "baden", von "spielerisch", von "Abbau von Sprachbarrieren", nur die Kernfrage nach dem pädagogischen Mehrwert beantwortete er nicht.




Wenn man mal so viel Geld ausgegeben hat, gibt es kein Zurück mehr, Bild: Wikipedia

Die Concorde-Falle schnappt zu, Alain Pichard, Bund, 13.9.

9. September 2014

"Die Theoretiker haben der Praxis nicht vorzuschreiben, wie sie sein soll"

Der Bildungswissenschafter Roland Reichenbach gehört zu den Kritikern des neuen Lehrplans. In einem Interview nimmt er Stellung und weist auch auf die Bedeutung des Faches Religion für unseren Kulturkreis hin.






Reichenbach erinnert sich nicht mehr gut an seine Schulzeit in Gstaad, Bild: Uni Basel


"Kritik, ja - aber nicht ständig neue Reformen", reformiert.info Evangelisch-reformierte Zeitung für die deutsche und rätoromanische Schweiz, von Delf Bucher und Rita Jost


28. August 2014

"Das Hamsterrad dreht sich schneller und schneller"

Trotz vollmundiger Versprechen, die Reformen müssten jetzt endlich gestoppt werden, dreht sich das Reform-Hamsterrad für Schüler, Lehrer und Eltern immer schneller. Diese Tatsache fällt in Baselland besonders ins Gewicht. Dort wird neben der Anpassung ans System 6/3, der Einführung der Primarfremdsprachen, zeitgleich auf noch der Lehrplan 21 eingeführt. Roger von Wartburg, Präsident des Baselbieter Lehrervereins, beklagt das Auseinanderdriften von Praxis und Theorie, den Glauben an die eine wahre Lehre und den grassierenden Administrationswahn.




Selbständig denkende Lehrkräfte sollen zu gehorsamen Beamten geformt werden, Bild: Fuerther Freiheit

Noch immer in der Falle, Basler Zeitung, 28.8. von Roger von Wartburg

13. August 2014

Amsler vom Aargauer Entscheid überrascht

Der Beschluss des Kantons Aargau, die Einführung des Lehrplans 21 auf das Jahr 2020/21 zu verschieben, hat den obersten Verantwortlichen, D-EDK-Präsident Christian Amsler, überrascht. Dennoch will er den geplanten Weg weiter gehen. "Bei einem so langfristig angelegten Projekt wie dem Lehrplan 21 ist eine dreijährige Verzögerung nicht matchentscheidend".




Viele Lehrkräfte fühlen sich durch den LP21 in ihrer Autonomie eingeschränkt, Bild: Keystone

Die Angst vor dem Lehrplan, Berner Zeitung, 13.8. von Raphaela Birrer