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25. Oktober 2019

Soll noch mit der Hand geschrieben werden?


Gelernt wird es noch in der Schule, das Schreiben mit der Hand. Aber das digitale Schreiben ist in vielen Berufen unverzichtbar geworden. Skeptiker sehen dadurch die Handschrift in Gefahr. Sie fürchten um das kulturelle Gut, aber auch um die motorischen Fähigkeiten, die beim Schreiben mit der Hand erlernt und gefördert werden. Deutsche Grundschullehrer stellten bei mehr als einem Drittel ihrer Schüler Probleme fest, eine flüssige und lesbare Handschrift zu entwickeln. Die meisten sind sich einig: Ein spezielles Training und mehr Übung zu Hause und in der Schule würden helfen. Dafür bleibt aber im hektischen Schulalltag oft keine Zeit.
Der Kampf Handschrift versus Tippen, BZ Basel, 24.10.

13. April 2019

Zemp fordert mehr Basteln, Malen und Kochen


Die Ergebnisse sind alarmierend: Kinder schreiben zu langsam, unleserlich und haben viel zu oft Krämpfe. Zu diesem Schluss kommt eine Befragung aus Deutschland unter 2000 Lehrern. Das Schreiben per Hand komme in den Klassen schlicht zu kurz, heisst es darin. Die Entwicklung beunruhigt auch hiesige Pädagogen. «Schülerinnen und Schüler können heute tatsächlich nicht mehr so lange am Stück schreiben wie noch vor zehn Jahren», sagt Beat Zemp, Präsident des Schweizer Lehrerverbandes. 
Zu viele Mails und SMS: Schüler verlernen die Handschrift, Südostschweiz am Wochenende, 13.4. von Yannick Nock

4. Februar 2019

Basisschrift entlastet Arbeitsgedächtnis


Vor 10 Jahren ersetzte Luzern die «Schnürlischrift» mit der Basisschrift. Mittlerweile wird sie in der ganzen Deutschschweiz eingesetzt. Die Schöpfer der neuen Schulschrift wurden vom eigenen Erfolg überrumpelt. 
Wie Luzern mit dieser Schrift Schule machte, Zentralschweiz am Sonntag, 27.1. von Ismail Osman

3. Februar 2019

Aus der Lernfabrik


Große Klassen und eine neue Kultur des Lernens industrialisieren den Lehrerberuf. Fließbandarbeit am Schreibtisch bestimmt den Berufsalltag vieler Kolleginnen und Kollegen.
Arbeiter einer Bildungsindustrie, Frankfurter Rundschau, 13.1. von Nils B. Schulz

29. Januar 2019

Deutsche Bildungsmisere

Wie die Schweiz sieht sich auch Deutschland vermehrt mit einer Bildungsmisere konfrontiert. Die Kinder beherrschen weder die Grundoperationen im Rechnen, lesen immer schlechter und ihre Schrift ist kaum mehr zu entziffern. Die Unesco legte kürzlich besorgniserregende Zahlen vor: Etwa 600 Millionen Kinder und Jugendliche können weder lesen noch schreiben. Davon ist auch das Land der Dichter und Denker betroffen (uk)
Miese Klaue und Gender-Unsinn, Journal21.ch, 28.1. von Gisbert Kuhn

15. Oktober 2018

Lesen auf Papier oder digital


Ein Buch auf Papier oder digital zu lesen, macht zunächst wenig Unterschied. Doch unsere Konzentration ist angesichts der digitalen Umwälzungen in Gefahr. Im Gespräch gibt der Hirnforscher Wolf Singer ein paar Antworten auf drängende Fragen.
Was passiert, wenn wir das richtige Lesen verlernen? Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.10. von Joachim Müller-Jung

7. Oktober 2018

Kindern das Handy wegnehmen


Manfred Spitzer gehört zu den pointiertesten Kritikern von Handys in Kinderhänden. Er sammelt Studien, die gesundheitliche Folgen der Handysucht belegen. Belegt sind diese beispielsweise bei der Kurzsichtigkeit und bei Schlafstörungen.
Spitzer belegt die gesundheitlichen Schäden durch das Mobiltelefon, Bild: uk
Die Smartphoneepidemie – Gesundheit, Bildung, Gesellschaft, Manfred Spitzer Vortrag in Frankfurt, 6.10. von Urs Kalberer

15. April 2018

MIt Handschrift prägt sich Wissen besser ein

Seit Jahrhunderten schreiben wir mit der Hand. Smartphone und Computer machen das überflüssig. Manche warnen nun davor, dass Kinder sich schlechter entwickeln. Zu Recht?
Wir verlernen die Handschrift, Zeit, 14.4. von Lara Malberger

26. März 2018

Handschrift ist Teil des Denkprozesses

Das Englische hat seine Tücken, erst recht an diesem grauen Mittwochmorgen. Bestimmter und unbestimmter Artikel, welche Regeln gelten dafür? Alexander Betz hat viele erhobene Arme vor sich, die 13 Jungen und Mädchen seiner achten Klasse machen gut mit. Konzentriert blicken sie auf die Übungssätze, die ein Beamer an die Wand wirft. Davor steht Betz an seinem Laptop und hantiert mit der Fernbedienung. Er unterrichtet in einem ungewöhnlichen Klassenzimmer in einer ungewöhnlichen Schule: Beamer-Projektionen statt Wandtafel, Teppich statt Linoleum auf dem Boden, etwas abseits steht ein Whiteboard. Auf dem steht unter anderem die Frage: «Wie kann man die Situation der Proletarier verbessern?»
Mit einem Stift lassen sich komplexe Vorgänge besser festhalten, Bild: Sead Mujic
Das Ende der Tinte, Süddeutsche Zeitung, von Katrin Blawat

23. Januar 2018

Handschrift bleibt wichtige Kulturtechnik

Am (heutigen) Dienstag ist der internationale Tag der Handschrift. Und der VBE sowie der Philologenverband weisen auf die Bedeutung des Handschreibens für die Bildung hin – auch in Zeiten der Digitalisierung. „Das Erlernen der Handschrift ist und bleibt eine wichtige Kulturtechnik, da sie sich nachweislich positiv auf die Entwicklung der motorischen und geistigen Fähigkeiten von Kindern auswirkt. Was wir handschriftlich notieren, können wir uns zudem besser merken. Das gilt auch für Schülerinnen und Schüler beim Erlernen von Unterrichtsstoff“, so erklärt VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann. Der Hessische Philologenverband verweist auf eine Umfrage, wonach vier von fünf Lehrern meinen, die Handschrift ihrer Schülerinnen und Schüler habe sich im Schnitt verschlechtert.

16. März 2017

Handschrift: Spiegel der Seele oder Auslaufmodell?

Die übliche Schreibbewegung ist heute der Tasten- oder Sensordruck. Er geht einher mit stereotyper Übertragung der angetippten Einzelzeichen auf den Monitor. Dabei handelt es sich um eine Geste, die keinerlei individuelle Prägung ermöglicht.
Dies war im Fall der mechanischen Schreibmaschine noch anders. Damals konnte das Tippen auf der Tastatur mit stärkerem oder schwächerem Fingerdruck bewerkstelligt werden und wirkte sich dadurch auf das Schriftbild aus: Die Lettern variierten in ihrer Schwärze und Scharfzeichnung, das Papier empfing unterschiedlich tiefe Einschläge. Ausser durch den Personalstil des Verfassers waren solche Typoskripte mithin auch durch physische − um nicht zu sagen: physikalische − Einwirkungen auf die Maschine als Dokumente einer individuellen Schreibweise beglaubigt.
Wandtafel einer Primarschulklasse im Jahr 2008, Bild: Christoph Ruckstuhl
Diese unverwechselbare persönliche Spur, NZZ, 16.3. von Felix Philipp Ingold

13. März 2017

"Handschrift kann Buben bremsen"

Blitzschnell fliegen neun Hände in die Luft, als Oberstufenlehrer Urs Rohrbach (58) seine siebte Deutschklasse fragt, wer lieber mit dem Computer schreiben möchte. Sieben Laptops stehen an diesem Tag für die Klasse der Oberstufe Koppigen BE zur Verfügung. Zufrieden tragen drei Schülerinnen und vier Schüler diese an ihren Platz.
Schreiben von Hand oder mit dem Computer? Bild: Marco Zanoni
Handschrift gegen Compi: unentschieden, Migros Magazin, 13.3. von Claudia Weiss

7. März 2017

Schreiben hilft beim Erinnern

Ein Klassenzimmer in der Stadt Bern. An den Wänden hängen grosse und kleine Buchstaben. «Heute üben wir das Z», sagt der Lehrer. Die Erst- und Zweitklässler holen sich ein vorbereitetes Blatt und nehmen ihre Etuis hervor. Während die Kleineren einfache Z nachmalen und selber zu schreiben versuchen, haben die Grösseren teilweise bereits Silben vor sich: Ze, Zi, Za.
Die Handschrift verschwindet - und mit ihr ein Teil von uns, Berner Zeitung, 5.3. von Mirjam Comtesse

30. Dezember 2016

Kurswechsel in der Rechtschreibung

In einem Schreiben wendet sich die baden-württembergische Ministerin für Kultus, Jugend und Sport an Ihre Schulleitungen und Lehrerkollegien. Grund dafür sind die Rechtschreibdefizite gegenüber anderen Bundesländern. Frau Ministerin Eisenmann fordert die zentrale Verankerung der Rechtschreibung von Anfang bis zum Ende der Grundschulzeit. Ebenfalls soll wieder vermehrt auf eine leserliche Handschrift geachtet werden.
Orthografie, Schriftspracherwerb und Schrift in der Grundschule, Baden-Württemberg, 7. 12.  

29. Juni 2016

Beurteilung Basisschrift

Das Amt für Volksschulen des Kantons Schwyz hat eine Handreichung zur Beurteilung der Basisschrift herausgegeben.
Beurteilung Basisschrift, Amt für Volksschulen Schwyz, Juni 2016 

23. Juni 2016

Zurück zur Handschrift

Wer seine Notizen im Unterricht über eine Tastatur eingibt, lernt schlechter. Forscher fordern deshalb die Rückkehr zur Handschrift im Unterricht.
Eine norwegische Studie sagt, dass man besser lernt, wenn man im Unterricht Notizen mit dem Stift macht, Bild: zvg
Schüler sollen wieder von Hand schreiben, 20 Minuten, 23.6.

3. Juni 2016

Aargauer vorerst mit Schnüerlischrift

Aargauer Schülerinnen und Schüler lernen vorerst weiterhin die "Schnüerlischrift" und nicht die neue, schnörkellose Basisschrift. Frühestens auf das Schuljahr 2020/21 möchte der Regierungsrat jedoch, dass die Schüler wie in anderen Kantonen auf die Basisschrift wechseln.
Aargauer Schüler schreiben weiterhin mit "Schnüerlischrift", sda, 3.6.

28. April 2016

Wallis führt Basisschrift ein

Zu Beginn des nächsten Schuljahres wird in den Walliser Schulen die «Schnürlischrift» abgeschafft. Dies bringe Vorteile, sagt ein Lehrer.





















links Schüerlischrift, rechts Basisschrift. Bild: zvg
Kinder schreiben ab nächstem Schuljahr anders, 1815.ch, 28.4. von Peter Abgottspon

24. Februar 2016

Jäger bricht Lanze für Basisschrift

«Leserlichkeit ist die Höflichkeit der Handschrift.» Dieses Zitat des berühmten Schweizer Schriftstellers Friedrich Dürrenmatt trifft meiner Meinung nach den sprichwörtlichen Nagel genau auf den Kopf, obwohl meine eigene Handschrift durchaus zu wünschen übrig lässt.
Doch ist dies alles noch zeitgemäss in einem Zeitalter, in welchem die meisten Texte am Computer erfasst werden und ein Grossteil der schriftlichen Kommunikation via SMS, Whatsapp und E-Mail geschieht? Ja, sagt der ehemalige Primarlehrer. Ja, sagt der Bündner Erziehungsdirektor. Ja, der Erwerb einer leserlichen, persönlichen Handschrift gehört auch in Zukunft zu den unverzichtbaren Aufgaben der Volks­schule.
"Leserlichkeit ist die Höflichkeit der Handschrift", Blog Südostschweiz, 24.2. von Martin Jäger

15. Februar 2016

Zürich will eigenes Schreib-Lehrmittel

In etlichen Deutschschweizer Kantonen wird die Basisschrift mit einem Lehrmittel aus Luzern gelehrt. Nun schafft auch Zürich die Schnürlischrift ab - und will ein eigenes Lehrmittel.














Schriftdidaktiker Jürg Keller hat die neuen Schreibhefte für den Zürcher Lehrmittelverlag entworfen, Bild: Doris Fanconi
Zürich leistet sich "Extrawurst" im Schreibunterricht, Tages Anzeiger, 15.2. von Beat Metzler