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18. April 2020

Schutzkonzept für Schulen wird erarbeitet



Es macht «pling», schon ist die Hausaufgabe per E-Mail da. Doch bald könnte wieder ein blecherner Gong zum Unterricht läuten. Der Bundesrat will die obligatorischen Schulen am 11. Mai wieder öffnen. Wie es in den Klassenzimmern dann aussieht, ist noch völlig unklar – und die Meinungen darüber gehen auseinander.
Ziemlich sorglos ist der Schulleiterverband: In der ersten Medienmitteilung nach dem Bundesratsentscheid wünscht er vor allem Klarheit über die Handhabung von Schulfesten und Schulreisen.
Die Schulen öffnen - aber wie? Blick, 18.4. 

21. November 2019

Basler Rechtsauslegung bei Lagerwochen


Höchstens 16 Franken pro Tag dürfen den Eltern von Schulkindern für die obligatorischen Lagerwochen in Rechnung gestellt werden, gemäss Bundesgerichtsentscheid. Doch bis heute bezahlen die Eltern der Kinder, die in Basel zur Schule gehen, zu viel. Bis im vergangenen Jahr waren es bis zu 350 Franken für Skilager, ab diesem Jahr sind es noch maximal 125 Franken. Das ist immer noch mehr als erlaubt. Die Eltern einer Basler Sekundarschülerin haben beim Erziehungsdepartement reklamiert, nachdem sie die Rechnung für ein Schullager bekommen hatten.
Basel-Stadt ignoriert Bundesgerichts-Urteil zu Schullagerkosten, BZ Basel, 21.11. von Oliver Spiess

17. Februar 2019

Zürich bei Sprachaufenthalten schwach


Eine Sprache lernt man am besten dort, wo sie gesprochen wird. Das ist die gängige Meinung, und auch unter Experten gelten die positiven Wirkungen von Sprachaufenthalten als unbestritten. Bund und Kantone haben sich denn auch auf die Fahne geschrieben, die Mobilität über die Sprachgrenzen hinweg zu fördern und vor einem Jahr eine gemeinsame Strategie verabschiedet. So weit die Theorie. In der Praxis zeigt sich im Kanton Zürich ein etwas anderes Bild: Ob ein Austauschprojekt zustande kommt, hänge nach wie vor primär vom Engagement – dem «feu sacré» – einzelner Lehrpersonen ab, sagt etwa Daniele Fumagalli, Prorektor und Französischlehrer an der Kantonsschule Zürich Nord.
Sprachaustausch: Der Kanton Zürich lässt Lehrer bei Sprachaufenthalten im Stich, NZZ, 17.2. von Linda Koponen

10. Februar 2019

Weniger Schullager nach Gerichtsentscheid


Per Bundesgerichtsurteil von 2017 dürfen für ein fünftägiges Lager der Volksschule bloss noch 80 Franken Elternbeitrag eingefordert werden. Beim Urteil wurde die Wichtigkeit dieser Anlässe unterstrichen. Auch der Bundesrat hat sich so geäussert und dabei darauf verwiesen, dass die Kosten durch die Kantone zu tragen sind. Ähnlich wohlwollende Worte auch vom Baselbieter Regierungsrat. Kürzlich kam die Mitteilung, aufgrund des Urteils nötig gewordene, zusätzliche Finanzen gesprochen zu haben, um die Lager auf der Sekundarstufe 1 – zwischen der 7. und 9. Klasse – nach wie vor im gewohnten Rahmen stattfinden lassen zu können. 
Schullager nicht erwünscht, Basler Zeitung, 9.2. von André Zubler

29. Januar 2019

Noch mehr Geld für Schullager


Zwei Lehrpersonen des Gymnasiums Laufental-Thierstein verlangen vom Baselbiet mehr Geld. Die 600 000 Franken, die der Kanton für die Finanzierung von Schullagernaufwenden wird, reichten bei weitem nicht aus. Mit einer Petition möchten Isabella Oser und André Zubler erreichen, dass die Schulen im Landkanton jährlich weitere 400 000 Franken erhalten. 
Lehrer wollen mehr Geld für Lager, Basellandschaftliche Zeitung, 29.1.

28. Januar 2019

Baselland rettet Skilager


Das Urteil des Bundesgerichts schlug hohe Wellen: Vor gut einem Jahr kam das höchste Schweizer Gericht zum Schluss, dass obligatorische Schullager und Klassenreisen kostenlos sein müssen. Demnach dürfe von den Eltern nur ein Beitrag an die Verpflegung der Kinder von maximal 16 Franken pro Tag in Rechnung gestellt werden (die bz berichtete). Doch was bedeutet dies für die beliebten Ski- und andere Schullager? Schliesslich ist es unmöglich, mit einem Beitrag von 16 Franken pro Kind und Tag ein Lager auf die Beine zu stellen. 
Kanton trägt sämtliche Mehrkosten für die Skilager Sekundarschulen, Basellandschaftliche Zeitung, 28.1.

21. Januar 2019

Schulen sparen bei Lagern


In den Schweizer Lehrerzimmern wird seit Tagen über ein Thema gesprochen: Die Schneefälle und welche Gefahren sie mit sich bringen. Welche Berggebiete bleiben sicher, welche nicht? Schliesslich stehen in den kommenden Wochen landesweit Skilager an. 
Dass sich die Lehrerinnen und Lehrer derzeit vor allem darüber Sorgen machen, war vor einigen Monaten nicht absehbar. Da ging es um mehr, um Grundsätzliches: Können Schulund Skilager überhaupt noch durchgeführt werden? Vielerorts drohte diese Institution des Schweizer Schulwesens wegzufallen. «Klassenlager in Gefahr», titelten die Zeitungen landesweit. 
Trotz Sparzwang: Die Skilager sind gerettet, Basellandschaftliche Zeitung, 21.1. von Yannick Nock

20. September 2018

Auch in Zukunft Basler Skilager


Nach dem Bundesgerichtsentscheid im Dezember 2017 stand das Ende der Skilager im Raum. Damals hatte das Bundesgericht entschieden, dass ein obligatorisches Schullager im Kanton Thurgau die Eltern nicht übermässig belasten darf. Das Gericht hat die Kostenbeteiligung von Eltern damit stark eingeschränkt.
Basler Kinder fahren weiterhin ins Skilager, Basler Zeitung, 17.9.

6. September 2018

Vom Boden- zum Vierwaldstättersee

Die Klasse G 2b der Sekundarschule Grenzstrasse in Amriswil läuft in der kommenden Woche vom Bodensee bis zum Vierwaldstättersee. Lehrer Stefan Klocker hatte mit seinen Schülern zuerst andere Pläne, die er jedoch über den Haufen werfen musste.
Wanderlager aus der Not heraus, Thurgauer Zeitung, 1.9. von Manuel Nagel

2. September 2018

Thurgau ändert Volksschulgesetz

Der Thurgau muss sein Volksschulgesetz ändern. Schulgemeinden dürfen nicht mehr beliebig hohe Elternbeiträge für Lager und Exkursionen verlangen. «Wieder einmal wurden wir vom Bundesgericht zurückgepfiffen», sagte Kurt Egger (GP, Eschlikon) an der Grossratssitzung. Der Regierungsrat habe jedoch sehr schnell und sehr gut auf das Urteil von vergangenem Dezember reagiert. Jetzt diskutiert das Kantonsparlament bereits über die nötige Gesetzesänderung.

Die Eltern in die Pflicht nehmen, Thurgauer Zeitung, 30.8. von Larissa Flammer

14. August 2018

Werden Elternbeiträge für Lager wieder eingeführt?

Für zusätzliche Sprachkurse dürfen Thurgauer Schulen keine Elternbeiträge mehr verlangen. Doch für Lager und Exkursionen soll das wieder möglich sein – allerdings im kleineren Rahmen als bisher.

Elternbeiträge für Schullager sollen wieder ins Thurgauer Gesetz, Thurgauer Zeitung, 14.8. von Larissa Flammer

11. Mai 2018

Schulleiter schlagen Alarm

Kantone und Gemeinden sollen künftig vermehrt Finanzierungslücken für Lager, Schulreisen oder Museumsbesuche von Schulklassen decken. Dies schlagen die Schweizer Verbände der Schulleitenden nach einem Bundesgerichtsurteil vor. Dieses kam im vergangenen Dezember zum Schluss, dass die Volksschule grundsätzlich unentgeltlich sein muss. Aus diesem Grund dürfen ab sofort schweizweit praktisch keine Elternbeiträge mehr für obligatorische Lager und Exkursionen erhoben werden. Das Urteil gefährde Lager und Exkursionen in der Volksschule, schreiben die Schulleiterverbände in einem Positionspapier. «Es kann zu einem Leistungsabbau der Schule führen.» Mit der tiefen Begrenzung der Elternbeiträge könne es sein, dass gewisse Veranstaltungen in Zukunft nicht mehr durchgeführt würden. Die Verbände fordern deshalb, «dass die Kantone und Gemeinden dafür sorgen, dass Schulkinder mit finanziell schwachem Hintergrund in keiner Weise benachteiligt werden».
Gefährdete Klassenlager, NZZ, 11.5.

14. März 2018

Eymann will Skilager sichern

Im Dezember 2017 hat das Bundesgericht entschieden, dass ab sofort von Eltern der Schülerinnen und Schüler während der obligatorischen Schulzeit pro Tag in einem Lager oder auf einer Exkursion nur der Betrag von zehn bis 16 Franken verlangt werden darf. Dies entspricht den Kosten für das Essen. Ein übersteigender Betrag müsse vom Gemeinwesen bezahlt werden.
Aus für Skilager? Basler Zeitung, 14.3. von Christoph Eymann

7. März 2018

Bund soll Skilager retten

Vor drei Monaten fällte das Bundesgericht ein Urteil, das in Graubünden Ängste schürt: Denn die für den Gebirgskanton so wichtigen Schulskilager sind seither akut bedroht. Die Lausanner Richter schrieben dem Kanton Thurgau vor, die Elternbeiträge für solche Lager nicht höher zu veranschlagen als die Kosten, die jedes Kind während des normalen Schulunterrichts verursacht. Heisst konkret: Die Schulen dürfen von Eltern noch maximal 16 Franken pro Tag fordern. Bisher zahlten Eltern 30 bis 40 Franken pro Tag im Schullager.
Jetzt soll der Bund die Skilager retten, Südostschweiz, 7.3. von Dennis Bühler

Albtraum Klassenlager

Diesen Mai fahren unsere Söhne mit ihren jeweiligen Klassen zum ersten Mal ins Klassenlager. Der eine auf einen Bauernhof, der andere in ein Waldschulheim. Das Highlight des laufenden Schuljahres schlechthin! Doch was des einen Freud, ist des anderen Leid: Während sich der eine Sohn vorbehaltlos auf das Lager freut, bereitet es dem anderen schon jetzt schlaflose Nächte. Wie eine graue Wolke fühle es sich an, sagt er, verbunden mit der beinahe täglich wiederkehrenden Frage, ob er da tatsächlich mitfahren müsse. Da ich ein klassisches Heimweh-Kind war, kann ich seine Bedenken gut nachvollziehen.
Alptraum Klassenlager, Mamablog, Tages Anzeiger, 6.3. von Regula Portillo

4. März 2018

Schullager sollen verstärkt unterstützt werden

Derzeit sind viele Schüler in den Bergen in Skilagern unterwegs, oder sie haben gerade eins hinter sich. Ob sie künftig weiterhin mit der Schule in den Schnee fahren können, ist ungewiss. Im De­zember hat das Bundesgericht entschieden, dass obligatorische ­Angebote von Schulen kostenlos sein müssen. Erhoben werden darf höchstens ein Beitrag von 16 Franken pro Tag für Verpflegung. Oft sind die Kostenbeiträge heute höher. Die Frage stellt sich, ob die Gemeinden ein höheres Defizit tragen können und wollen.
Schullager sind auf der Kippe, NZZaS, 4.3. von René Donzé

25. Februar 2018

Wichtige Aussenerfahrungen sollen bestehen bleiben

Herrlich war es jeweils, das Lagerleben! Mit der Schule, im Sport oder mit einer Jugendorganisation: Lager und Exkursionen sorgen für wertvolle Prägungen in den jungen Jahren. Zu obligatorischen Klassenlagern hat das Bundesgericht jüngst einen Grundsatzentscheid gefällt: Mehr als 16 Franken pro Tag darf von den Eltern nicht verlangt werden. Bisher waren 30 Franken empfohlen. Familien mit mehreren schulpflichtigen Kindern mussten in der Tat tief in die Tasche greifen.
Engagierte Schulen, Luzerner Zeitung, 24.2. von Jérôme Martinu

14. Februar 2018

Graubünden fordert Koordination der Winterferien

Die Wintersportferien sollen schweizweit koordiniert gestaffelt und auf die Erfordernisse des Wintertourismus abgestimmt werden. Das Bündner Parlament hat gestern die Regierung beauftragt, Verhandlungen mit anderen Kantonen aufzunehmen. Das erklärte Ziel ist, die Wintersportferien im Februar und März auf sechs Wochen verteilt landesweit zu koordinieren. Der Auftrag aus den Reihen der CVP wurde von der Regierung unterstützt, vom Parlament aber letztlich nur knapp angenommen.
Zeitfenster für Sportferien, sda, 14.2.

6. Februar 2018

Solothurner Skilager nicht von Bundesgerichtsurteil betroffen

Schullager sollen nicht mehr als 16 Franken pro Tag und Kind kosten, sagt das Bundesgericht. Also deutlich weniger, als das, was Eltern heute bezahlen. Das Urteil bedeutet aber nicht das Ende von Solothurner Skilagern.
Eltern sollen weniger für Schullager zahlen - Droht Solothurner Skilagern das Aus? Solothurner Zeitung, 5.2. von Noëlle Karpf

23. Januar 2018

Pädagogischer Wert von Lagern in angespannten finanziellen Zeiten

Der Kanton Thurgau hat rasch gehandelt. Am 29. Dezember 2017 publizierte das Bundesgericht seinen Entscheid, wonach für obligatorische Schullager nicht mehr als 16 Franken pro Tag verlangt werden dürfen. Da die Volksschule grundsätzlich unentgeltlich sein muss, dürfen den Eltern pro Kind nur jene Verpflegungskosten in Rechnung gestellt werden, die durch die Abwesenheit der Kinder eingespart werden. Jetzt, drei Wochen nach dem Entscheid aus Lausanne, hat die Thurgauer Regierung die notwendige Anpassung der Volksschulverordnung bereits vorgenommen. Für Schullager von fünf Tagen dürfen noch höchstens 80 Franken in Rechnung gestellt werden. Bisher wurden bis zu 300 Franken erhoben.
Der Rotstift gefährdet Schweizer Klassenlager, NZZ, 20.1. von Jörg Krummenacher