Posts mit dem Label Christ Katja werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Christ Katja werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

31. August 2020

Skepsis bei ICT-Förderung

Am ICT Campus in Muttenz lernen Jugendliche jeweils am Samstagmorgen in für sie kostenlosen Kursen unter anderem Programmieren und das Bauen von Robotern. Innerhalb von nur drei Jahren entwickeln sie sich vom Talent zum IT-Crack. Speziell auch Mädchen sollen gefördert werden, die Freude an Informatik haben, aus den verschiedensten Gründen beruflich den Weg dazu aber nur selten finden. Um an die jungen Talente zu kommen und sie auf das Angebot aufmerksam zu machen, besuchen Scouts Sekundarschulen und programmieren in Klassen an einem halben Tag ein Spiel. Dafür brauchen sie das Einverständnis der Schulleitungen. Und genau da hapert es im Kanton Basel-Stadt. Nur gerade zwei der zehn angefragten Sekundarschulen gaben dem ICT Campus die Möglichkeit, ihr Angebot in den Klassen vorzustellen. Gemäss CEO Rolf Schaub hat im Kanton Baselland ein Grossteil der Schulen mitgemacht.

Die Angst der Schulleitungen vor Eliteförderung, Basler Zeitung, 31.8. von Tobias Gfeller

31. März 2020

FDP mit Starker Schule gegen Eymann und Cramer

Seit zwei Jahrzehnten befinden sich die Schulen in der Hand der LDP. Zuerst war Christoph Eymann Vorsteher des Erziehungsdepartements. Vor drei Jahren übernahm sein Parteikollege Conradin Cramer. Namentlich in der Ära Eymann wurden grosse Schulreformen durchgeführt, die bis jetzt noch nicht völlig abgeschlossen sind.
Nadine Gautschi (FDP) und Katja Christ (GLP) kämpfen zusammen gegen die LDP-Bildungspolitik, Bild: Kenneth Nars
FDP mit Frontalangriff auf die LDP: Eine neue Initiative verlangt freie Lehrmittelwahl, BZ Basel, 31.3. von Jonas Hoskyn

12. Februar 2020

Christ und Cramer kreuzen die Klingen

Katja Christ kämpft mit einer Initiative gegen die «Passepartout»-Lehrmittel. Erziehungsdirektor Conradin Cramer stellt sich ihr erstmals im TV-Streitgespräch.
Eine Initiative bringt plötzlich Bewegung in die Basler Lehrmitteldiskussion, Bild: Screenshot Tele Basel.
Cramer vs. Christ: Streit um Lehrmittel, Telebasel, 11.2.

25. November 2019

"Mehrzahl der Basler Lehrer für Passepartout-Lehrmittel"


Deutlicher hätte sich das Baselbieter Stimmvolk kaum ausdrücken können. Fast 85 Prozent der Stimmenden sprachen sich am Sonntag dafür aus, dass die beiden Französisch-Lehrmittel «Mille feuilles» und «Clin d'oeil» nicht mehr obligatorisch sein sollen. Die Baselbieter Schulen sollen sich künftig auch für andere Lehrbücher entscheiden können.
Französisch-Lehrmittel sind auch in Basel-Stadt umstritten, SRF Regional, 25.11.

18. Oktober 2019

Flächendeckende Abschaffung des Lehrmittelobligatoriums gefordert


Dass an der Urne über den Einsatz von Lehrmitteln entschieden wird, ist selbst für schweizerische Verhältnisse aussergewöhnlich. Im November werden die Stimmberechtigten im Baselbiet über das umstrittene Französischlehrbuch «Mille feuilles» befinden. Seit Jahren kritisieren Eltern und Lehrpersonen, dass Schülerinnen und Schüler in sechs Deutschschweizer Kantonen kaum mehr richtig Französisch lernten. Basel-Stadt, Baselland, Bern, Freiburg, Solothurn und das Wallis, in denen Französisch die erste Fremdsprache ist, setzen das Lehrmittel «Mille feuilles» seit 2011 ein.
Barlez wu Fransai? Ein umstrittenes Französischbuch löst einen politischen Sturm aus, NZZ, 18.10. von Daniel Gerny und Erich Aschwanden

9. August 2019

Amtsleiter begründet neue Promotionsordnung


Am Montag ist Schulbeginn. Sechs Tage vor dem ersten Schultag erhielten die Eltern aller Basler Sekundarschüler einen Brief des Erziehungsdepartementes (ED). Darin steht in fünf knappen Sätzen, dass sich die Bedingungen für den Abstieg in tiefere Leistungszüge ab Schulbeginn verändern. Der Text klingt harmlos:«Es werden in allen drei Sekundarschuljahren zwei gleichwertige Zeugnisse ausgestellt. Mit jedem Zeugnis ist ein Wechsel in einen Leistungszug mit höheren oder tieferen Anforderungen möglich.»Konkret heisst das jedoch: Schwächelt ein Kind in einem Semester, fällt es neu sofort in ein tieferes Niveau. Bisher hatten Schüler noch die Möglichkeit, sich im zweiten Semester zu fangen. 
Schüler fallen direkt in tieferes Niveau, Basler Zeitung, 9.8. von Dina Sambar

5. Juni 2019

Nach Test-Debakel folgen politische Vorstösse


Das schlechte Abschneiden der Bebbi im interkantonalen Schulvergleich hat eine Welle an Vorstössen ausgelöst. Luca Urgese (FDP), Joël Thüring (SVP) und Katja Christ (GLP) haben in den letzten Tagen Interpellationen dazu eingereicht. Hintergrund ist eine der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK). Bei den Mathematik-Prüfungen bildet Basel-Stadt das Schlusslicht. Keinen guten Platz hat der Stadtkanton – auch nicht beim Hör- und Leseverstehen im Französischunterricht.
Druck aus der Politik nach Schulvergleich-Klatsche, Telebasel.ch, 3.6. von Michel Schultheiss

30. Mai 2019

Basler Parteien haben wenig Verständnis für das Herunterspielen der schlechten Resultate


Dass der Basler Erziehungsdirektor  Conradin Cramer (LDP) das schlechte Abschneiden der hiesigen Schüler mit dem Argument mangelnder Vergleichbarkeit herunterspielte, stösst bei den Parteien auf wenig Verständnis. Einzig die Basler SP findet auch, dass das EDK-Ranking «nur bedingte Aussagen über die kantonale Schulbildung zulässt», wie es in einer Mitteilung heisst. Die Grossräte Joël Thüring (SVP), Luca Urgese (FDP) und Katja Christ (GLP) hingegen fordern unabhängig voneinander in Interpellationen, dass die Basler Regierung nun aktiv werden soll. Thüring fragt unter anderem, ob die Regierung bereit sei, eine «Task Force» mit externen Bildungsexperten und Wirtschaftsvertretern einzusetzen, um Massnahmen zu erarbeiten. Thüring befürchtet, dass die schlechten Testresultate sogar zur Abwanderung von Familien aus dem Kanton führen könnten. Urgese weist darauf hin, dass die Prüfungen noch vor der Harmonisierung des Basler Schulsystems stattgefunden haben. Deshalb bittet er die Regierung zu analysieren, welche Auswirkungen das Aus der Orientierungsschule auf die Grundkompetenzen der Schüler hat. Auch fragt er, ob ein Vergleich mit anderen Schweizer Städten möglich sei und ob die Regierungen des ganzen Bildungsraums Nordwestschweiz Massnahmen besprächen. Christ wiederum kritisiert das Fremdsprachenkonzept Passepartout und fragt, ob in Basel-Stadt eine gelenkte Lehrmittelfreiheit diskutiert werden könnte, wie sie Baselland einzuführen plant.
Task Force, Lehrmittelfreiheit und Absprache mit den Nachbarn, Basellandschaftliche Zeitung, 29.5. von Michael Nittnaus

7. Januar 2019

Bald keine befristeten Anstellungen mehr in Basel


Mit Lehrern haben nicht viele Leute Mitleid. Doch Basler Lehrpersonen wurden vom Erziehungsdepartement jahrelang stiefmütterlich behandelt. 648 an den Volksschulen angestellte Lehrpersonen haben nur befristete Anstellungsverträge, das heisst, sie können jederzeit entlassen werden – und viele befinden sich seit Jahren in dieser misslichen Situation. Für das Erziehungsdepartement war das bequem. So liessen sich die Lehrer gerade während der Zeit der vielen Reformen vorzüglich als Manövriermasse nutzen. Ausserdem blieben sie schön ruhig, da das Damoklesschwert der Kündigung drohend über ihnen schwebte. So begehrten viele der Basler Lehrpersonen zwar nicht auf, waren jedoch auch nicht sonderlich motiviert.
Basler Lehrer sollen wieder aufmucken dürfen, Basler Zeitung, 7.1. von Franziska Laur

16. Februar 2018

Passepartout hat noch Rückhalt in Basel-Stadt

Das Baselbiet bereitet den Ausstieg aus dem Fremdsprachenprojekt Passepartout vor und zieht damit einen Schlussstrich unter die unerfreuliche Geschichte des Fremdsprachen-Unterrichts. Vor allem die Französisch-Lehrmittel stiessen bei Lehrpersonen und Eltern auf Unverständnis und Ablehnung.

In der Stadt Basel sehen die Pädagogen das Projekt etwas toleranter. Zwar kritisierten 67 Prozent in einer von der Kantonalen Schulkonferenz erhobenen Umfrage das Hörverstehen. Und 57 Prozent stellen beim freien Sprechen eine Verschlechterung fest. Doch grundsätzlich steht man hinter dem Projekt. «Es gibt diverse Verbesserungsempfehlungen unsererseits, aber die Zustimmung zur Mehrsprachendidaktik war in Basel-Stadt über 80 Prozent», sagt Gaby Hintermann, Präsidentin Kantonale Schulkonferenz.
Baselbieter Passepartout-Ausstieg stoppt Fahrplan der Städter nicht, Basler Zeitung, 15.2. von Franziska Laur

22. Januar 2018

Zweifel an Passepartout-Umfrage

Das Fremdsprachenkonzept «Passepartout», das in mehreren deutschschweizer Kantonen angewandt wird, ist bei Lehrkräften und Eltern umstritten. Nun zeigt eine Umfrage, Link öffnet in einem neuen Fenster unter 130 Lehrerinnen und Lehrern im Kanton Basel-Stadt, dass ein grosser Teil der Befragten, das Konzept grundsätzlich unterstützt.
Hohe Zustimmung zum Fremdsprachenkonzept, SRF Regional, 22.1.

8. Januar 2018

Neue Fremdsprachendidaktik kostet viel und bringt nichts

Eine neue Studie belegt: Kinder, die früher Französisch lernen müssen, beherrschen die Sprache schlechter als Schüler, die später damit beginnen. Damit beweist Susanne Zbinden von der Universität Fribourg in ihrer mit «summa cum laude» ausgezeichneten Masterarbeit, was Lehrer schon lange vermuten: Die neue Fremdsprachendidaktik kostet viel und bringt nichts. «Es ist ein aufgeblasenes Konzept, aber Kritiker wurden jahrelang in die Ecke der Ewiggestrigen gestellt», sagt Philipp Loretz, Geschäftsleitungsmitglied des Lehrervereins Baselland.
Frühsprachen-Konzept zeigt seine Schwächen, Basler Zeitung, 8.1. von Franziska Laur

13. November 2017

Kleingeistiges Konkurrenzdenken der staatlichen Volksschule

Katja Christ stellt in ihrem Gastbeitrag «Wodie wahren Probleme liegen – unterforderte Kinder nützen unserem Schulsystemnichts» zu Recht infrage, ob bei umfassenden Vergleichsprüfungen wie den Pisa-Tests oder den multiplen (und schrecklich teuren) «Checks» wirklich das gemessen wird, was in der Schule wesentlich ist. Sie hat auch vollkommen recht, wenn sie es fragwürdig findet, Methoden aus der Betriebswirtschaft auf das Bildungswesen und die Schulen anzuwenden, wie es von der Bildungsbürokratie immer mehr gemacht wird. Sie hat nochmals recht, wenn sie den Leistungswahn bei den Jüngsten skandalös findet und feststellt, dass die flächendeckenden Vergleichstests und der Ausbau der Bildungsbürokratie Ressourcen abziehen, die man dringend für die wirklichen Bedürfnisse in den Schulen brauchte. Tolle Erkenntnisse einer Politikerin!
Wider den Leistungswahn, Basler Zeitung, 13.11. von Bernhard Bonjour

8. November 2017

Gegen psychometrische Vermessungen an der öffentlichen Schule

Die in Basel heiss diskutierten Vergleichsteste messen nicht den einzelnen Schüler. Sie messen die Schulsysteme und deren Output. Dies ist der Sinn von internationalen Schulleistungsuntersuchungen wie Pisa, Timss und Co.
Es geht um Transparenz, Qualitätssicherung, Controlling und Benchmarking. Allesamt Begriffe, wie wir sie aus der Wirtschaft kennen. Vergessen wir einmal die Frage, ob das, was die Wirtschaftsorganisation OECD – sie ist die Auftraggeberin der Pisa-Testreihe – da so alles gemessen hat, überhaupt dasjenige ist, von dem wir wollen, dass unsere Schüler und Schülerinnen das in der Schule lernen.
Wo die wahren Probleme liegen, Basler Zeitung, 8.11. vo Katja Christ