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23. November 2020

Auf WhatsApp, TikTok, SnapChat und Youtube unterwegs

Überblicken wir die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte, so gehört die Digitalisierung sicher zu den markantesten Einflussgrössen. Ursprünglich für den wissenschaftlichen Austausch gedacht, durchdringen die digitalen Geräte heute unser Leben in einem grossen Ausmass. Bei ihrer Entstehung nicht für Kinder und Jugendliche gedacht und konzipiert, sind diese heute in Privatleben und Schule damit konfrontiert. Der folgende Beitrag soll zum Nachdenken anregen, wie wir unsere nachfolgende Generation zu einem emanzipierten Umgang mit digitalen Geräten befähigen können und worin unsere Aufgabe und Verantwortung als Erwachsene besteht.

Das Smartphone - ein Geschenk oder ein gemeinsames Projekt, Zeit-Fragen, 3.11. von Eliane Perret

1. August 2020

Was tun mit Kindern, die aus Risikoländern in die Schule zurückkehren?

Sofia verbrachte die Sommerferien in Brasilien, Leon im Kosovo. Nach ihrer Rückkehr dürften die beiden Schüler des fiktiven Beispiels nicht direkt wieder die Schulbank drücken. Da die Länder zu den Risikogebieten gehören, müssen sich Rückkehrer bei der Ankunft in der Schweiz zehn Tage in Quarantäne begeben. Doch was geschieht, wenn sich Schüler am ersten Schultag verplappern und dabei klar wird, dass die Eltern sie statt in Quarantäne ins Klassenzimmer geschickt haben?

"Lehrer sollen Schüler aus Risikoländern sofort nach Hause schicken", 20 Minuten, 30.7. von Bettina Zanni

21. September 2019

Problematische Datensammler


Kaum hat das Schuljahr begonnen, sorgt eine neue Datenbank für Aufregung. Darin speichert die Stadtzürcher Volksschule Informationen von rund 32'000 Schülerinnen und Schülern. Weder die Kinder und Jugendlichen noch ihre Eltern haben Kenntnis davon.
Wirbel um neue Datenbank der Stadtzürcher Volksschule, Beobachter, 19.9. von Lukas Lippert
Zürcher Schulen brandmarken Kinder in Datenbank, Blick, 20.9.

3. Februar 2019

Generelles WhatsApp-Verbot an Winterthurs Schulen


Die Lehrerin informiert die Eltern über den Whatsapp-Chat über die Durchführung der Schulerreise. Das Lehrerteam eines Schulhauses verabredet sich zu einer kurzfristigen Sitzung in der Zehn-Uhr Pause. Solches soll künftig nicht mehr erlaubt sein. Zumindest nicht in Winterthur. Dort hat die Zentralschulpflege ein absolutes Whatsapp-Verbot an den Schulen verhängt, wie der «Landbote» berichtete. Eine Weisung, die landesweit Schule machen könnte, wenn es nach den Datenschutzbeauftragten und dem Lehrerverband Schweiz (LCH) geht.
Whatsapp: Datenschützer fordern Whatsapp-Verbot an Schulen, NZZaS, 3.2. von René Donzé

21. Juli 2018

Datenschützer kritisieren WhatsApp an Schulen

Schulen und Datenschutz – das ist eine heikle Sache. Das sieht man auch im folgenden Fall: Eine Zürcher Schule wollte eine Videokamera in einem Zimmer installieren. Denn dort wurden immer wieder Gegenstände entwendet. Ein Lehrer einer anderen Gemeinde wiederum hat einen Schüler videoüberwacht, weil er in einem anderen Raum einen Leseauftrag ausführen sollte. 
Zürcher Datenschützer kritisiert den Einsatz von Whatsapp an Schulen, NZZ, 5.7. von Florian Schoop

18. März 2018

Schulen versagen beim digitalen Persönlichkeitsschutz

Der Täter von Rupperswil führte eine Liste mit elf weiteren potenziellen Opfern. Identifizieren konnte er die Buben dank Online-Recherchen. Der schreckliche Fall richtet den Fokus damit auf ein gesellschaftliches Problem, das mit dem digitalen Fortschritt immer wichtiger wird: Wie schützt man die Jungen im Internet?
Was Schulen ungeschützt online stellen, Blick, 18.3. von Reza Rafi

28. September 2016

Gehören Schülerfotos auf die Webseite?

Mit der neuen App des Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich werden Fragen zu Bearbeitung von Personendaten an Schulen schnell und kompetent beantwortet.
Neue Datenschutzlexikon-App, Datenschutzbeauftragter Kanton Zürich, 28.9.

18. Juni 2015

Datenschutz im Bildungswesen

Jede fünfte Schul-Webseite weist kritische Sicherheitslücken auf, jede vierte Gemeinde hat Probleme mit dem Datenschutz. Bruno Baeriswyl formuliert minimale Anforderungen an die Datenbearbeitung in Clouds.
Google Classroom ist nicht sicher, NZZ, 18.6. von Stefan Hotz

17. Juni 2015

Sicherheitslücken bei Schulwebseiten

Zürcher Schulen sichern ihre Websites nicht gut genug. Zu diesem Schluss kommt der Zürcher Datenschützen Bruno Baeriswyl. Bei einer systematischen Überprüfung von zehn Schuwebsites wiesen alle Sicherheitslücken auf.




Was passiert mit den Schuldaten im Internet? Bild: Colourbox

Der Schulcomputer als Sicherheitslücke, SRF Regional, 17.6.

3. Februar 2013

Datenverwaltung harzt

Auf der elektronischen Daten- und Arbeitsplattform sollen alle Angaben von Schülern und Lehrern des Kantons Schwyz gespeichert und ausgetauscht werden können. Im vergangenen Jahr musste das Projekt "schuldatenverwaltung.sz" jedoch bereits angepasst werden, nachdem es bei der Umsetzung Probleme gabe. Der Leistungsumfang wurde auf das Wesentliche gekürzt. "Leider stellen wir seit der Redimensionierung keinen Fortschritt fest. Das System ist nach wie vor unzuverlässig und fehlerhaft", sagt eine involvierte Person. Urs Bucher, Vorsteher des Amts für Volksschulen und Sport, bestätigt: "Es laufen einige Sachen leider nicht wunschgemäss". Die Umsetzung des Projektes sei sehr komplex, was vermutlich etwas unterschätzt wurde. Aktuell prüft man, ob das Projekt ein weiteres Mal vereinfacht werden muss.
Quelle: Neue Luzerner Zeitung, 3.2. von Irène Infanger

4. Januar 2013

Cybermobbing beschäftigt Schulsozialarbeiter

Rund die Hälfte der Fälle eines Baselbieter Schulsozialarbeiters beziehen sich auf Cybermobbing. Tendenz steigend. Weder die Eltern noch die Lehrer haben wirksame Mittel dagegen. Fast ein Viertel der Jugendlichen in der Deutschschweiz sind schon im Netz oder per Telefon fertiggemacht worden. 






Angst und Lernblockaden als Folge von Cyberbullying, Bild: Keystone

Schikanieren, beleidigen, blossstellen, Basler Zeitung, 2.1. von Boris Gygax

9. Januar 2012

Problematischer Umgang mit Schülerdaten

Was Informationen über Jugendliche betrifft, ist gemäss Datenschützern besonders unter Lehrmeistern das Bedürfnis gross, auch sensible Informationen über potenzielle Lehrlinge in Erfahrung zu bringen. Mit Zeugnisnoten und einer Beurteilung in Sozialkompetenz geben sich die wenigsten zufrieden. Die Frage nach dem Umfang des Informationsaustausches stellt sich z.B. auch nach Gewaltausbrüchen. Wer nach einem niederschwelligen Informationsaustausch zwischen Amtsstellen ruft, darf nicht vergessen, dass er vielleicht auch selbst einmal gerne in die Gunst des Datenschutzes kommt.
Hier vermischen sich das Recht und die Pädagogik auf heikle Art und Weise.
Von der Unsicherheit im Umgang mit Schülerdaten, NZZ 9.1. von Sabine Windlin

8. Dezember 2011

Was passiert mit Schülerdaten?

Sobald ein Schüer an einer öffentlichen Schule die Schulpflicht erfüllt habe, müssten sämtliche Dossiers und elektronischen Daten über ihn vernichtet werden. Dies verlangt eine Stimmberechtigte in einer Einzelinitiative im Kanton Zürich. Damit verlangt sie eine Ergänzung des kantonalen Datenschutzgesetzes.
Nur Daten von Ärzten, Psychologen und Sozialarbeitern sollen erhalten bleiben: Schüler im Kanton Zürich.
Nur Daten von Ärzten, Psychologen und Sozialarbeitern sollen erhalten bleiben, Bild: Keystone
Schülerdaten sollen vernichtet werden, Tages Anzeiger, 8.12.