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9. Januar 2019

Thurgau will, dass Zusatzunterricht von Eltern bezahlt wird


Manche Migrantenkinder können kaum ein Wort Deutsch, wenn sie in die Schule kommen – obwohl sie in der Schweiz geboren wurden. Ein unhaltbarer Zustand, findet eine Mehrheit im Thurgauer Grossen Rat. Die Politiker von SVP, CVP und GLP sowie einzelne Freisinnige wollen jene Eltern finanziell bestrafen, die nicht dafür sorgen, dass ihr Nachwuchs trotz entsprechenden Angeboten die Landessprache lernt. Die Integrationsunwilligen sollen den später nötig gewordenen Zusatzunterricht aus ihrer eigenen Tasche bezahlen. Doch da gibt es ein wesentliches Problem: Die Bundesverfassung schreibt vor, dass der Grundschulunterricht «unentgeltlich» sein müsse. Deshalb hat die Thurgauer Legislative am Mittwoch mit 77 zu 30 Stimmen eine Standesinitiative verabschiedet, die vom nationalen Parlament eine Verfassungsänderung verlangt.
Integrationsunwillige Ausländer sollen Sprachkurse ihrer Kinder bezahlen müssen, NZZ, 9.1. von Simon Hehli

10. April 2017

Solothurner GLP zweifelt an Lehrplan 21

Am Donnerstagabend fand im Naturmuseum Solothurn die Mitgliederversammlung der Grünliberalen statt. Themen waren der vergangene Wahlkampf, die Energiestrategie 2050 und der Lehrplan 21.
Die Lehrplan 21 Meinung ist noch nicht (defiitiv) getroffen, Solothurner Zeitung, 9.4. 

28. Dezember 2016

Mutiger Kämpfer oder unangenehmer Störenfried?

Für die einen ist Alain Pichard der mutige Kämpfer gegen Bildungsbürokratie und engagierte Anwalt der Migrantenkinder. Für die anderen ist er einfach ein unangenehmer Störenfried.

Pichard: "Ich bin nicht ein Lehrplangegner, sondern ein Lehrplankritiker". Bild: Adrian Moser
"Politiker kann jeder werden, Lehrer nicht", Bund, 27.12. von Reto Wissmann

14. November 2016

Die braven SVP-Bildungsdirektoren

Genau wie ihr St. Galler Parteikollege verteidigt auch die Thurgauer SVP-Bildungsdirektorin Monika Knill (SVP) den Lehrplan 21 durch dick und dünn. Für sie bedeutet die Initiative einen Vertrauensentzug.
Monika Knill streitet sich mit Klemenz Somm (GLP) vom Initiativkomitee, Bild: Reto Martin
Streitfall neuer Lehrplan, St. Galler Tagblatt, 14.11. Interview: Ch. Kamm/L. Flammer

20. September 2016

Zürcher wollen wissen, was die Integration bringt

Ein wissenschaftliches Team soll abklären, ob an den Zürcher Schulen Aufwand und Ertrag bei der Sonderpädagogik stimmen. Der Kantonsrat hat am Montag gegen den Willen des Regierungsrates ein entsprechendes Postulat von SVP und GLP überwiesen.
Zürcher Kantonsrat fordert eine Bilanz der Sonderpädagogik, NZZ, 19.9.

1. September 2016

Schwerer Stand für Mille-feuilles-Autorin

Beim Frühfranzösisch scheiden sich die Geister. Besonders umstritten ist dabei das Lehrmittel «Mille feuilles»: Die einen begrüssen den neuen Ansatz, der ohne trockenes Grammatikbüffeln die Neugier für die Sprache wecken soll. Andere halten ihn für chaotisch und ineffizient. Die Grünliberale Partei (GLP) brachte daher am Dienstagabend in der Safran-Zunft unterschiedliche Standpunkte auf den Tisch. Bei der Podiumsdiskussion stand dabei nicht nur das Französisch-Lehrmittel, sondern generell das interkantonale Fremdsprachen-Konzept «Passepartout» zur Debatte. Dieses sieht seit 2011 vom dritten Primarschuljahr bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit zwei bis drei Wochenlektionen Französisch vor.
Hitzige Debatte um den Französisch-Unterricht, Basler Zeitung, 1.9. von Michel Schultheiss

11. Juni 2016

Basler Vorstoss zum Fremdsprachenunterricht

Wissenschaftliche Erkenntnisse (vgl. Studie Simone Pfenninger) zeigen auf, dass das frühere Erlernen einer Fremdsprache in der Schule nicht besser erreicht wird, wenn nicht bestimmte Rahmenbedingungen gegeben sind, insbesondere eine zeitlich ausreichend intensive Befassung mit der Sprache, z.B. im Rahmen von Immersionsunterricht (d.h. Unterricht, der in der Fremdsprache gehalten wird) oder Intensivierung der Stundentafel auf der Sekundarstufe. Als Kind früher eine Sprache zu lernen ist nach wissenschaftlichem Stand eben nicht immer besser, sondern nur unter bestimmten Voraussetzungen.
Anzug Katja Christ 8glp) für dringliche Anpassungen im Frühfremdsprachenunterricht, Kanton Basel-Stadt, 8.6.

6. Mai 2015

glp gegen Reduktion der Deutschlektionen

Da der Kanton Solothurn ein Kanton der Berufslehren ist, verlangt die glp, dass die handwerklichen Fächer auf Sekundarstufe gestärkt werden. In einer zunehmend digitalisierten Welt verliert das Handwerk immer mehr an Bedeutung, während die kognitiven Lektionen ständig zunehmen (Verhältnis: 2:1). Auch Musik ist wichtig für die geistige und soziale Entwicklung, wirkt auf allen Ebenen unseres Gehirns und hat einen direkten Zugang zu unseren Emotionen. Deshalb begrüsst die glp die Aufwertung des Faches Musik in der Primarschule, bedauert aber gleichzeitig, dass hierfür das Fach Zeichnen geopfert wurde.
GegenReduktion der Deutschlektionen - für Stärkung der handwerklichen Fächer, Soaktuell, 6.5.