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1. November 2018

EDK ist und bleibt ein Unding!

Nun ist sie also nicht mehr nötig, die Erziehungsdirektorenkonferenz. Harmos sei aufgegleist bzw. bereits gelebte Realität und der Lehrplan 21 in 21 Kantonen umgesetzt. So weit die Berichterstattung der BaZ über das Communiqué der EDK zur Auflösung ihrer Existenz. («Die Eltern sollen den Schulstart bestimmen» und «Erziehungsdirektorenkonferenz wird aufgelöst» in der BaZ vom 30.Oktober 2018.)
So viel aber auch zur Illusion der hohen Damen und vor allem Herren in Sachen Erziehung. Tatsache nämlich ist: All die aufgegleisten Reformen erweisen sich bei nicht mal näherer Betrachtung als Riesenflop!
Alle bisherigen Reformen waren ein Flop! Basler Zeitung, 1.11. von Daniel Vuilliomenet

2. Oktober 2018

Versprechen nicht gehalten


Die Aura um die neue Pädagogik mit dem Lehrplan 21 und all seinen bevorzugten Lehrmitteln (wie z. B. Mille feuilles) hat seit Längerem pseudoreligiöse Züge angenommen. Die heute so hoch gelobten Kompetenzen haben berufene Lehrpersonen seit jeher interessiert, lange bevor dieser Begriff bildungspolitisch wieder und wieder wiedergekäut wurde. Was soll denn erworbenes Wissen ohne die Fähigkeit zur Anwendung?
Basler Zeitung, 2.10. Leserbrief von Daniel Vuilliomenet

28. Januar 2018

Fehlgeleitetes Fremdsprachenkonzept Passepartout

Das Wort «Reform» müsste, was Schule anbelangt, zum Unwort des Jahrtausends erklärt werden, wenn wir all den unter diesem Schlagwort eingeführten Mumpitz der Vergangenheit betrachten würden. Dabei sticht das Projekt Passepartout heraus, sowohl was dessen pädagogische Verdrehtheit als auch seine Kosten anbelangt.
«Schö nö gombran pa», Basler Zeitung, 27.1. von Daniel Vuilliomenet

4. September 2017

Bezahlen für Testeinsicht

Diesmal betrifft die von Daniel Wahl rapportierte Geschichte mich insofern indirekt, weil die von diesem Schildbürgerstreich betroffene Schülerin in die (ehemals) sechste Klasse meiner Frau zur Schule gegangen ist. Ich habe die Informationen somit aus erster Hand.
Ein Übertrittstest soll bei einer nicht klar erteilbaren Empfehlung für die weitere Beschulung einer Schülerin/eines Schülers Klarheit schaffen. Umso wichtiger ist, dass transparent und klar korrigiert wird. Korrekturfehler sind immer möglich, das ist mir als Lehrperson noch so bewusst. Jede von mir korrigierte Prüfung wird aber in meinem Unterricht besprochen und eventuelle Fehler in der Bewertung werden umgehend behoben. Das sollte und müsste daher umso mehr bei laufbahnentscheidenden Übertrittstests gewährleistet sein.
Posse aus dem Bildungsstadl zu Lieschtal, Basler Zeitung, 4.9. von Daniel Vuilliomenet

17. Oktober 2016

L'école c'est moi!

Frau Katja Christ, Basler Grossrätin und Präsidentin der GLP BS, wunderte sich unlängst in der BaZ: «Wo bleibt die Debatte zur Bildungsreform?»
Die Antwort auf ihre Frage findet sich in der neusten Publikation auf der Homepage der Starken Schule Baselland. Unter dem Titel «Eymann sind bikantonale Bildungsdiskussionen ein Dorn im Auge» schreiben die Verfasser wörtlich: «Regierungsrat Christoph Eymann war als leitendes Mitglied der EDK einer der Hauptverantwortlichen für diese ganzen Umstrukturierungen (gemeint ist im weitesten Sinne ­«Harmos» beziehungsweise dessen ­Folgen – Anm. des Verfassers). Mit Kritik oder abweichenden Meinungen hat er besonders Mühe. In diesem Zusammenhang ­können bei ihm schon einmal Anstand und Fairness auf der Strecke bleiben. So schreckt er beispielsweise nicht zurück, die Wissenschaftlerin Simone Pfenninger (Universität Zürich), die kürzlich eine fundierte Studie zum Fremdspracherwerb publiziert hatte, öffentlich zu desavouieren, nur weil ihm ihre Resultate nicht ins Konzept passten.»
L'école c'est moi! Basler Zeitung, 17.10. von Daniel Vuilliomenet