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12. Januar 2021

Linke Ansätze für bessere Berufsperspektiven

Der Kommentar vom 6. Januar 2021 zur Basler Schulsituation suggeriert, dass der Kanton das Platzproblem an der FMS am besten dadurch lösen sollte, dass mehr SchülerInnen nach der obligatorischen Schulzeit eine Lehre machen. Zu viele SchülerInnen würden heute auf der Sek-II-Ebene eine weiterführende Schule besuchen.

Der Basler SP-Nationalrat Mustafa Atici fürchtet eine Verdrängung der Leistungsschwächeren, Bild: Nicole Pont
Stark in der Schule, stark in der Lehre, BaZ, 12.1. von Mustafa Atici

31. Dezember 2020

Bald keine Schnupperlehren mehr?

 Die SBB, die Post, die Migros und Coop – viele Firmen laden Oberstufenschülerinnen und -schüler zu Schnupperlehren ein. So erfahren die Jugendlichen, wie ein Betrieb funktioniert, und sie lernen das Arbeitsumfeld kennen. «Für die Schülerinnen und Schüler, die für sich den passenden Beruf suchen, ist das wichtig», sagt Annika Keller, die bei Coop für die Berufsbildung zuständig ist.

Hat die traditionelle Schnupperlehre ausgedient? SRF, 29.12. von Rafael von Matt

23. Dezember 2020

Frühere Lehrstellensuche: ein weiterer Flop

Neu sollen Firmen ihre Lehrstellen anderthalb Jahre vor Lehrbeginn publizieren dürfen. Die Lehrkräfte schütteln den Kopf, die Bildungsbürokratie schweigt vielsagend. Alain Pichard analysiert – wieder einmal eine unüberlegte Adhoc-Massnahme und zeigt auf, wo der eigentliche Fehler begangen wurde.

Lehrstellensuche bereits ab 8. Schuljahr? Oder: Die Folgen eines weiteren Reformflops, condorcet.ch, 23.12. von Alain Pichard

13. Oktober 2020

Schulleiter fordert Ende der Segregation auf der Oberstufe

Wenn in einer Schulklasse lediglich die Hälfte der Schülerinnen und Schüler eine Lehrstelle findet, dann lässt das aufhorchen. Passiert ist das in diesem Schuljahr in Zuchwil. Über die Hälfte der Jugendlichen der Klassen der Sek B hat dort in diesem Herbst nach den Sommerferien keine berufliche Grundausbildung angefangen, das gab der Zuchwiler Schuldirektor Stephan Hug im September an einer Sitzung des Gemeinderates bekannt. Und er mahnte: «Den Sek-B-Schülern fehlt eine Lobby». Kantonsweit liegt die Zahl zwar etwas tiefer, rund ein Drittel der Jugendlichen aus der Sek B hat in diesem Jahr laut Angaben der Verwaltung keine Lehrstelle gefunden. Trotzdem verfolge man das Ziel, diese Zahl in Zukunft weiter zu reduzieren.

"Den Sek-B-Schülern fehlt eine Lobby" - Schwierigkeiten bei der Stellensuche, Solothurner Zeitung, 12.10. von Rebekka Balzarini

27. August 2020

Umstrittener Multicheck

Seit dem Schulstart Mitte August gilt es für die Oberstufenschüler der dritten Klasse ernst: Wer nicht an eine weiterführende Schule geht, muss eine Lehrstelle suchen. Ein Leichtes, könnte man meinen, angesichts der Zigtausend Lehrstellen, die jährlich nicht besetzt werden können. Tatsächlich steht den Schulabgängern bei vielen Lehrbetrieben aber eine tückische Hürde bevor: der Multicheck.

Fragwürdiger Eignungstest zerstört Berufsträume von Jugendlichen, Blick, 27.8. von Flavio Razzino

24. Mai 2020

Droht nun eine Lehrstellenkrise?

«Die Folgen der Rezession werden auch auf dem Lehrstellenmarkt zu spüren sein.» Das sagte kürzlich ein Vizedirektor im Departement von Wirtschaftsminister Guy Parmelin an einer Medienkonferenz. «Wir rechnen für mehrere Jahre mit einer schwierigeren Entwicklung, als wir sie in den letzten Jahren gesehen haben.»

Hilfe kommt, sagte Guy Parmelin - doch der Jugend lässt er nun ausrichten: Vergesst euren Traum, CH Media, 23.5. von Niklaus Vontobel

14. Mai 2020

LIFT Preisträger des Schweizer Ethikpreises 2020

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft HEIG des Kantons Waadt ehrt jedes Jahr drei Organisationen für ihre Engagements im Bereich der sozialen Verantwortung und der nachhaltigen Entwicklung. Zusammen mit zwei anderen Projekten wurde LIFT unter 20 Mitbewerbenden zum diesjährigen Preisträger ausgewählt.

Informationen zum Preis finden Sie hier. 


24. Februar 2020

Berufswahl konkret


Ego und Akasya, beide 15, klammern sich an ihre schwarzen Mappen und vergleichen ihre Anstrengungen der letzten Wochen.
«Wie viele Bewerbungen hast Du geschrieben?», fragt Akasya.
«Sieben. Du?»
«Ungefähr dreissig.»
Ein Jahr mit der Abschlussklasse: "Aber schreiben Sie nicht, dass ich voll lost bin", Schweiz am Wochenende, 23.2. von Benjamin Rosch

18. Dezember 2019

Swiss Skills 2020

Nach dem Grosserfolg im Jahr 2018 mit 60'000 begeisterten Schülerinnen und Schülern kehren die SwissSkills im September 2020 nach Bern zurück. An den SwissSkills 2020 in Bern erhalten Schülerinnen und Schüler einen faszinierenden Einblick in die riesige Vielfalt an Schweizer Lehrberufen und die Exzellenz der Berufsausübung. Im Rahmen der zentralen Schweizer Berufsmeisterschaften können vom 9. bis 13. September 2020 rund 135 verschiedene Lehrberufe im Format 1:1 erlebt werden. In 75 dieser Berufe werden die Schweizer Meisterinnen und Meister gekürt. Schulklassen profitieren von einem attraktiven Angebot mit kostenlosem Eintritt und vergünstigter ÖV-Anreise nach Bern (max. CHF 20/Person aus der ganzen Schweiz). 
Best of Swiss Skills 2018
Infos und Anmeldung: www.swiss-skills2020.ch/schulen.

16. Dezember 2019

Berufswahl ist schwieriger geworden


Die Berufswahl ist für Sekundarschüler mit Unsicherheit, Leistungstests und Notenstress verbunden. Laut Experten hat der Druck auf die Teenager in den letzten Jahren zugenommen – und er dürfte weiter steigen.
Wie ein "Marathon": Jugendliche auf Lehrstellensuche gehen durch harte Zeiten, NZZ, 16.12. von Nils Pfändler

27. November 2019

Etuimacher und Fotolaborant sind verschwunden


Auf dem Schweizer Lehrstellenmarkt ist es in den vergangenen Jahren zu eklatanten Verschiebungen gekommen. Das zeigen Zahlen des Bundesamts für Statistik(BFS),die das Tamedia-Datenteam ausgewertet hat. Die Bereiche Betreuung, Gesundheit und Informatik boomen. Begannen 2010 noch gut 2500 Jugendliche eine Lehre als Fachmann/Fachfrau Betreuung, waren es 2018 bereits über 3800. Sie arbeiten etwa in einer Kita, in einem Altersheim oder einer Institution mit beeinträchtigten Menschen. Auch den Beruf Fachmann/Fachfrau Gesundheit wählen heute 50 Prozent mehr Jugendliche. Zudem wächst ein weiterer Lehrberuf, der die zwei Berufszweige vereint: die zweijährige Attestlehre Gesundheit und Soziales. 2011 erschaffen, begannen 2018 bereits über 1000 Personen diese Lehre. 

So wandelt sich der Lehrstellenmarkt, Basler Zeitung, 27.11. von Tim Wirth und Sven Cornehis

20. November 2019

Mehr als die Hälfte geht nicht direkt in die Lehre


Ein paar tausend Lehrstellen sind unbesetzt geblieben, das Gymnasium ist begehrt wie eh und je, die Schulabgänger befinden sich insgesamt in einer komfortablen Situation: All diese Befunde haben Stefan Wolter nicht überrascht, als er die Resultate des neusten Nahtstellenbarometers studiert hat. Doch da war auch dieses Rätsel, vor dem der Bildungsforscher stand. Und für das Professor Wolter, als Direktor des Schweizerischen Instituts für Bildungsforschung ein renommierter Experte auf dem Gebiet, noch keine wirkliche Erklärung gefunden hat. 
Auf Umwegen in die Lehre, BZ Basel, 19.11. von Dominic Wirth

14. November 2019

Zukunftstag: Die Zeit der Gender-Aktivisten


Noch immer wählen die meisten Frauen typische Frauenberufe und die meisten Männer Männerberufe. Über die Jahre ändert sich nur sehr wenig.
Männer machen einen Bogen um klassische Frauenberufe, SRF, 14.11. von Rafael von Matt.

26. Oktober 2019

Schulisch und gesellschaftlich abgehängt


In der Schweiz schliesst etwa jeder zehnte junge Erwachsene bis 25 keine Ausbildung ab. Wie kommt es dazu? «Ausbildungslos», so die offizielle Bezeichnung, sind überdurchschnittlich viele Junge, die einen Schultyp mit Grundanforderungen absolviert haben – das tiefste Niveau. Wer macht hier seine Hausaufgaben nicht? 

Nach der Schule in die Leere, Beobachter, 24.10. von Daniel Benz und Birthe Homann

2. Oktober 2019

Frauenanteil in Mint-Fächern stagniert

Informatikerinnen sind in der Schweiz etwa gleich rar wie Pflegefachmänner. Dass es typische Frauen- und Männerberufe gibt, ist mitnichten ein Überbleibsel aus finsteren patriarchalischen Zeiten. Die berufliche Segregation zwischen den Geschlechtern ist nicht in Auflösung begriffen. Das zeigen Zahlen des Bundesamtes für Statistik zu den Abschlüssen an Fachhochschulen (FH): In gesundheitlich oder sprachlich ausgerichteten Fächern dominierten 2018 die Studentinnen mit Anteilen von zumeist über 80 Prozent. Zugleich wurde weniger als eines von zehn Bachelor-Diplomen in Elektrotechnik oder Informatik einer jungen Frau verliehen. Der jüngste Bildungsbericht konstatiert: «Die ungleiche Verteilung von Frauen und Männern auf die einzelnen Lehrberufe hat sich trotz Schaffung neuer Lehrberufe nicht vermindert.»
Warum machen junge Frauen einen Bogen um Mathematik und Technik? NZZ, 30.9. von Stefan Häberli

9. September 2019

Zahl der Lehrabbrüche steigt stetig


Über 1500 Lehrverträge wurden im vergangenen Jahr im Kanton St.Gallen aufgelöst. Das sind rund 160 mehr als noch im Jahr 2010. Der häufigste Grund: Die Leistung des Lehrlings reichte nicht aus. 25,3 Prozent der Vertragsauflösungen hatten diese Ursache, wie eine Auswertung des Kantons zeigt. Fast gleich oft kam es jedoch vor, dass Jugendliche ihre Lehrstelle aufgaben, weil sie mit dem Beruf oder mit dem Lehrbetrieb nicht zufrieden waren. Diese Quote beträgt 24,9 Prozent. Weitere häufige Gründe sind Pflichtverletzungen der Lernenden (12,1 Prozent), Konflikte zwischen Lehrling und Ausbildungsbetrieb (11,4 Prozent) und gesundheitliche Ursachen (10,2 Prozent). Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 9,4 Prozent der Lehrverträge aufgelöst, 2010 waren es noch 7,8 Prozent gewesen.
Lehrabbrüche nehmen zu: St. Galler CVP-Kantonsräte fordern Massnahmen, St. Galler Tagblatt, 9.9. von Adrian Vögele

9. August 2019

Lehrplan 21 bringt mehr berufliche Orientierung


Das 8. und 9. Schuljahr sind für die Schülerinnen und Schüler besonders wegweisend, weil sie in dieser Zeit ihre Zukunft in der Bildungs- und Berufswelt planen. Der Lehrplan 21 gibt der beruflichen Orientierung im achten Schuljahr ein klares Profil. Die Vorbereitung auf die berufliche Zukunft und die weitere Ausbildung ist im Lehrplan 21 prominent verankert und erhält damit einen höheren Stellenwert. Die Einführung des Lehrplans 21 ist im Kanton Bern auf gutem Kurs. Die Schulen sind gegenwärtig stark damit beschäftigt, die Neuerungen umzusetzen. Der Einführungsprozess ist gleichzeitig ein Projekt der Unterrichtsentwicklung und dauert noch bis zum Juli 2022. Dies teilt die Ehrziehungsdirektion des Kanton Berns in einer Medienmitteilung mit.
Lehrplan 21 stärkt die berufliche Orientierung, Bieler Tagblatt, 8.8.

31. Juli 2019

Immer mehr gehen ans Gymi


Das Lehrjahr startet in wenigen Wochen, und noch immer sind an die 12000 Ausbildungsplätze frei. Die Jungen haben ­andere Pläne. ­Annähernd die Hälfte der Mädchen und sechs von zehn Romands und Tessinern zieht es ans Gymnasium. Einer von drei Schulabgängern landesweit erklärte im Frühjahr, an eine Mittelschule wechseln zu wollen. Ihr Anteil lag damit vier ­Prozentpunkte höher als bei der letztjährigen Befragung für das Nahtstellenbarometer des Bundes. Nur noch knapp die Hälfte der Teenager möchte in die Lehre gehen, und ihr Anteil sinkt leicht. 
Jede sechste Lehrstelle ist noch unbesetzt, NZZaS, 28.7. von Franziska Pfister

10. Juli 2019

Berufswünsche passen nicht ins Bild der Gender-Missionarinnen

Die Schule ist weiblich und wird immer weiblicher. Der Wendepunkt kam 1964. Damals waren die Männer im Lehrkörper der Primarschule erstmals in der Minderheit. Das behauptet jedenfalls der Verein «Männer an die Primarschule». Von da an ging es mit ihrem Anteil stetig bergab. Heute sind über 80 Prozent des Lehrpersonals auf Primarschulstufe Frauen. Auch auf der Sekundarstufe sind die Frauen in der Mehrheit. Auf pädagogisches Gegenrecht haben die Männer verzichtet. Der Kindergarten war, ist und bleibt eine Frauenbastion. Von 100 «Kindergartenlehrpersonen» sind 95 weiblich; von der institutionalisierten frühkindlichen Betreuung ganz zu schweigen.
Wenn der Staat sozial gerechte Ehen arrangiert, NZZ, 29.6. von Claudia Wirz

1. Juni 2019

LIFT soll im Thurgau weitergeführt werden


Das Jugendprojekt LIFT ist ein nationales Programm zur Verminderung von Jugendarbeitslosigkeit mit drohender Sozialhilfeabhängigkeit. Es wird in 22 Kantonen und in über 260 Schulgemeinden der Schweiz umgesetzt. LIFT richtet sich präventiv an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe mit einem erhöhten Begleitbedarf, um das Ziel eines direkten Eintritts in die Arbeitswelt zu erreichen. LIFT findet einerseits in den Schulen statt, wo die Jugendlichen mit Modulkursen von Fachpersonen auf die Arbeitswelt vorbereitet werden und andererseits in lokalen Gewerbebetrieben, in denen Jugendliche mit regelmässigen Kurz-Einsätzen während der schulfreien Zeit praktische Erfahrungen sammeln. Dabei erwerben sie Selbst- und Sozialkompetenzen die in der Berufswelt gefordert werden. Diese Einsätze werden in den parallel laufenden Modulkursen ausgewertet.
Projekt LIFT: Gegen Jugendarbeitslosigkeit, Untersee Nachrichten, 29.5. von Werner Lenzin