19. November 2017

Der bildungspolitische Sündenfall unserer Epoche

Die Referate der Frankfurter Inkompetenz-Konferenz von vergangenem Juli sind hier aufgezeichnet.

Folgende Referenten sind unter diesem Link zu hören: 

  • Prof. Dr. Josef Pfeilschifter, Dekan des Fachbereichs Medizin, Goethe-Universität Frankfurt
  • Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann, Philosophie, Universität Wien
  • Prof. Dr. Andreas Gruschka, Erziehungswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt
  • Prof. Dr. Stefan Kühl, Soziologie, Universität Bielefeld
  • Mathias Brodkorb, Finanzminister Mecklenburg-Vorpommern
  • Prof. Dr. Hans Peter Klein, Biowissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt
  • Prof. Dr. Bernhard Kempen, Rechtswissenschaft, Universität zu Köln, Präsident des deutschen Hochschulverbandes
  • Prof. Dr. Hans Jürgen Bandelt, Mathematik, Universität Hamburg



Programmieren so wichtig wie Lesen und Schreiben

Zwei ETH-Professoren aus Zürich und Lausanne sorgen dafür, dass unsere Kinder endlich lernen, wie man Computer programmiert.
So wird das Programmieren zur fünften Landessprache, NZZaS, 19.11. von Patrick Aebischer

18. November 2017

"Wir wissen nicht, was in 20 Jahren gefragt ist"

Um Algorithmen zu verstehen, brauche es nicht zwingend einen PC, sagt Regierungsrat Bernhard Pulver.
"Nun holen uns diese Themen ein", Bund, 18.11. von Andres Marti

Eine Vollkasko-Gesellschaft hat keine Zukunft

Darf man noch Schulreisen durchführen? Oder ist das zu gefährlich? Die Frage stellt sich, nachdem zwei Aargauer Lehrern der Prozess gemacht worden ist, weil auf einem Ausflug im Fricktal ein 12-jähriger Schüler tödlich verunfallt war. Der Bub hatte sich von der Gruppe entfernt und stürzte eine Böschung herunter. Die Lehrer wurden wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Das sorgte unter Pädagogen für Verunsicherung. Denn ein Unfall wie jener im Fricktal kann nie ausgeschlossen werden, wenn man etwas unternimmt – auch nicht bei perfekter Vorbereitung und Durchführung. Mancher Lehrer, manche Lehrerin fragt sich: Kann ich mit meiner Klasse das Schulzimmer überhaupt noch verlassen, wenn ich vermeiden möchte, am Ende vor Gericht oder gar im Gefängnis zu landen? Dass die beiden Aargauer Lehrer am Donnerstag erstinstanzlich freigesprochen wurden, weil sie die Sorgfaltspflicht nicht verletzt hatten, wird die Bedenken kaum zerstreuen.
Eine Vollkasko-Gesellschaft hat keine Zukunft, Schweiz am Wochenende, 18.11.

Ablehnung ohne Gegenvorschlag für Luzerner Bildungsqualitäts-Initiative

Das Diktat der «Luzerner Allianz für Lebensqualität» ist deutlich: Alle Lehrer im Kanton haben die erforderlichen Diplome, Gemeinden und Kanton stellen für die Bildung genügend Mittel zur Verfügung, der Unterricht auf Sek-Stufe II ist für alle Schüler gratis und verfügt über die ganze Palette, die Volksschule ist kommunal und die Sek-Stufe II regional verankert. So will es die Allianz, der unter anderem Gewerkschaften, Lehrerverbände, SP und Grüne angehören. Sie hat die entsprechende Volksinitiative am 14. November 2016 mit 6062 Unterschriften eingereicht.
Der Kampf um Bildungsqualität im Kanton Luzern ist lanciert, Luzerner Zeitung, 17.11. von Alexander von Däniken

Eltern sorgen dafür, dass Kinder höher eingestuft werden

Erziehungswissenschaftlerin Margrit Stamm sucht die Gründe für die vielen Baselbieter Sek-P-Schüler bei deren Eltern.
Hohe Sek-P-Schülerzahlen im Baselbiet: "Eltern haben den grössten Einfluss", Basellandschaftliche Zeitung, 17.11. von Samuel Hufschmid

Pestalozzi und die digitale Revolution

Johann Heinrich Pestalozzi hatte im 18. Jahrhundert das Ziel, den Menschen selbständiger und mündiger zu machen, um dadurch auch die Demokratie und die Unabhängigkeit des Landes zu stärken. Er gründete dafür zahlreiche Institutionen, in denen das Lesen und das Schreiben unterrichtet wurden. Als Folge davon stieg die Alphabetisierungsrate in der Schweiz rasch an. Die Lese- und Schreibkompetenzen bereiteten die Schweiz ideal auf die erste industrielle Revolution vor, welche bald darauf folgen sollte. Zu dieser Zeit verschwanden viele Berufe, und es entstanden neue. Das Handwerk etwa zog in die Fabriken ein, wo die Nachfrage nach Buchhaltung, Administration und weiteren Dienstleistungen wuchs – alles Gebiete, bei denen die neuen Kompetenzen unentbehrlich waren.
Pestalozzi und die digitale Revolution, NZZ, 17.11. Gastkommentar von Martin Vetterli

Digitale Aufrüstung stellt auch Zürich vor Herausforderungen

Die Digitalisierung hält dank dem Lehrplan 21 nun definitiv auch in der Volksschule Einzug. Medien und Informatik heisst das Fach, das im kommenden Schuljahr eingeführt wird. Im Kanton Zürich steht es ab der fünften Klasse auf dem Stundenplan. Die meisten Kinder, von denen viele Smartphone und Computer bereits heute in der Freizeit nutzen, wird’s freuen. Medien und Informatik als obligatorisches Schulfach ist aber nur eine der Neuerungen. Darüber hinaus sollen die Schülerinnen und Schüler künftig über alle Stufen – vom Kindergarten bis zur Sekundarschule – sogenannte digitale Anwendungskompetenzen erwerben. Der Unterricht wird sich in nächster Zeit grundlegend verändern.
Die Zürcher Schule wird zur digitalen Welt, NZZ, 18.11. von Rebekka Haefeli

Lernberichte und Checks als Konsequenz des Lehrplans 21

In seinem Beitrag «Wider den Leistungswahn»nimmt Bernhard Bonjour Stellung zu Katja Christs Artikel über Lernberichte undLeistungschecks. Viel Kritik an der Leistungsmessung ist bisher zur Sprache gekommen, nicht aber der Grund, warum schon in der ersten Schulzeit plötzlich ein solcher Vermessungseifer ausgebrochen ist. Dies soll hier nachgeholt werden.
Wieso diese umstrittenen Lernberichte? Basler Zeitung, 17.11. von Felix Schmutz

Basler sollen digitale Entwicklung nicht verschlafen

Informationen suchen im Internet, individuelles Lernen mit Lern-Apps, Hausaufgaben und Unterrichtsmaterial in einer Cloud zur Verfügung stellen – EVP-Grossrätin Annemarie Pfeifer fordert, dass Basler Schulen die Möglichkeiten der digitalen Technologien flächendeckend nutzen können. Dies sei zurzeit noch nicht möglich: «Ich habe mit mehreren Lehrern gesprochen. Es stehen beispielsweise oft zu wenig Tablets zur Verfügung, um intelligent damit unterrichten zu können», sagt Pfeifer, die befürchtet, dass die digitale Entwicklung von den Basler Schulen verschlafen werden könnte: «Die Schweiz hat nur Kopf und Hirn zu verkaufen. Wir müssen in diesen Bereichen weit vorne mit dabei sein, um konkurrenzfähig zu bleiben.»
Mehr Tablets für Unterricht gefordert, Basler Zeitung, 17.11. von Dina Sambar

16. November 2017

Arbeitsgruppe überdenkt Basler Lernberichte

Der Grünliberale David Wüest-Rudin will politisch gegen den Leistungsdruck an Basler Primarschulen vorgehen.

Grossrat will Kinder vom Leistungsdruck befreien, Tageswoche, 16.11. von Jeremias Schulthess

Solothurn schwankt bei Noten für Erstklässler

Zensuren gleich von Anfang an? Der Kanton hat die Noten für Schulstarter zuerst abgeschafft und dann wieder eingeführt. Nun könnte es erneut zu einer Wende kommen.
Zuerst abgeschafft, dann wieder eingeführt: Wie sinnvoll sind Schulnoten für Erstklässler? Solothurner Zeitung, 16.11. von Sven Altermatt

Zunehmende Psychiatrisierung der Kinder

Kinder sind verspielt, aktiv, haben Freundinnen und Freunde, lachen gern – und ja, sie dürfen auch kreischen und schreien. Doch das ist eine Wunschvorstellung. Die Realität ist eine andere – und auch die ist erst mal gar nicht negativ. Der deutsche Kinderpsychiater Michael Schulte-Markwort hat sie treffend beschrieben: «Kinder sind nicht nur glücklich, sie sind nachdenklich, fröhlich, verzweifelt – sind alles, was Erwachsene auch sind.» Dies zu akzeptieren, wäre schon einmal die halbe Miete im Umgang mit Kindern. Sie können auch mal traurig, niedergeschlagen, depressiv sein. Aber dann brauchen sie eine helfende Hand, eine liebende Mutter, einen fürsorglichen Vater oder gute Freunde.
Lasst Kinder Kinder sein, Tages Anzeiger, 15.11. von Matthias Meili

Zemp: "Lehrer sollen sich privatversichern"

Vielen Lehrerinnen und Lehrern ist das Risiko einer Schulreise mittlerweile zu gross. Für Beat Zemp (62), Präsident des Dachverbandes Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH), empfiehlt dem Lehrpersonal, sich gut zu versichern.
"Lehrer sollten sich privat versichern", Blick, 16.11. von Michael Sahli
Tödlicher Unfall auf der Schulreise: Zwei Lehrer stehen wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht, Aargauer Zeitung, 16.11. von Jörg Meier

15. November 2017

Nullrunde für Baselbieter Lehrer

Das Baselbieter Staatspersonal soll auch für 2018 keinen Teuerungsausgleich erhalten. Das hat die Regierung am Mittwoch dem Landrat beantragt. Sie begründet auch die neunte Nullrunde seit 2010 mit der Finanzlage des Kantons.
Neunte Nullrunde: Auch 2018 kein Teuerungsausgleich für Baselbieter Staatsangestellte, Basellandschaftliche Zeitung, 15.11.

Was macht eigentlich Oskar Freysinger?

Oskar Freysinger tauchte nach seiner Abwahl als Walliser Staatsrat ab. Jetzt ist er zurück – als Autor. Im «Talk Täglich» verrät er, wie schlecht es ihm in den Tagen nach der Abwahl ging, wie viel Rente er bezieht – und warum er nicht wieder als Lehrer arbeitet.

Anfrage Zielerreichung Fremdsprachenunterricht

Die Zentralschweizer Bildungsdirektoren haben im Jahr 2015 die Zielerreichung im Bereich Fremdsprachenunterricht evaluiert. Die Ergebnisse waren stark ungenügend. Nun hat das Luzerner Stimmvolk entschieden, beim bisherigen 3/5-Konzept zu bleiben. Entsprechend sollen nun gemäss der Luzerner Regierung im Rahmen dieses Konzeptes Verbesserungsmassnahmen umgesetzt werden. Ziel soll eine massiv verbesserte Erreichung der gesetzten Ziele sein. Der Erfolg dieser Massnahmen sollte innert nützlicher Frist kontrolliert werden. Damit soll verhindert werden, dass wiederum über Jahre die Lernziele nicht erreicht werden. 
Anfrage Zemp Gaudenz und Mit. über die Zielerreichung im Bereich Fremdsprachenunterricht eröffnet am 30. Oktober 2017 

Stadtzürcher Schulpflege wird nicht zentralisiert

Von einem «Reförmchen» oder einer «Pseudoreform» war im Zürcher Stadtparlament die Rede. Gemeint war das, was nach der Debatte von Stadtrat Laubers radikaler Neuorganisation übrig blieb. Darüber stimmen die Stadtzürcher jetzt ab.

Aus der Zentralisierung wird eine Vereinheitlichung, NZZ, 15.11. von Walter Bernet


Langsames Abschaffen

Viele Politiker torpedieren seit zehn Jahren kontinuierlich den Volkswillen. Diese Taktik hat Erfolg. Artikel 21a wird wieder aus demVolksschulgesetz gestrichen. Die Auswirkungen werden geschönt kommuniziert. Ein Abbau von drei auf zwei Lektionen scheint offenbar tolerierbar zu sein, (auch wenn der Kompetenzkatalog vom Lehrplan 21 dem widerspricht). Das Problem besteht auch darin, dass die Handarbeitslehrpersonen zu einer aussterbenden Spezies gehören und durch Lehrpersonen, welche an der Pädagogischen Hochschule in Zürich in Form einer Schnellbleiche eine Unterrichtsbefähigung für das Fach Handarbeit erlangen, ersetzt werden. Damit nimmt die Qualität des Unterrichts ab, und einer künftigen definitiven Abschaffung steht nichts mehr im Weg. Die Auswirkungen dieser Vorgehensweise auf unser duales Bildungssystem wären katastrophal.
Tages Anzeiger, 14.11. Leserbrief von Ursula Stalder

Handgeschick ist kein Luxus

Dass die Kinder im Handgeschick geschult werden, ist nun wirklich kein Luxus. Ob es jetzt grad Stricken für Buben sein muss, bleibe dahingestellt. Jeder Mensch sollte in der Lage sein, einen Nagel einzuschlagen, mit der Schere umzugehen, zu sägen, zu nähen, Schuhe zu binden usw. Grundfertigkeiten aller Art ersparen oft den Handwerker, weil man selber etwas herstellen oder reparieren kann. Dass Kinder nur noch den Daumen an ihren Smartphones zu gebrauchen wissen, ist eine Horrorvorstellung. Handwerkerberufe haben nicht zufällig ein schlechtes Image; Kopffertigkeiten werden gegenüber Handfertigkeiten überbewertet.
Tages Anzeiger, 14.11. Leserbrief von Christine Dobler Gross

Zu wenig Zeit für lange Liste

Im neuen Lehrplan findet man beim Fach Werken eine lange Liste von handwerklichen und technischen Kompetenzen, welche die Primarschüler beherrschen sollten. Doch dafür reichen die zwei wöchentlichen Werkenstunden wirklich nicht. Es entspricht dem Zeitgeist, grosse Bildungsprogramme aufzustellen, auch wenn man weiss, dass deren Umsetzung nur teilweise gelingen wird. Von allem ein bisschen, aber nichts gründlich schadet ganz besonders den schwächeren Schülern. Die nötige Konzentration auf wesentliche Bildungsinhalte bedingt aber, dass man den Eltern klar mitteilt, wo Abstriche erfolgen müssen. Da modern konzipiertes Werken eine starke Basis für mathematisch-technisches Können legt, müssten diesem Fach genug Stunden zugeteilt und die fachspezifische Lehrerbildung sollte deutlich verbessert werden.
Tages Anzeiger, 14.11. Leserbrief von Hanspeter Amstutz

14. November 2017

Trendwende im Baselbiet

Die goldene Mitte. Zwar kein progymnasialer Streber, aber trotzdem eine bessere Ausbildung als die «allgemeinen Anforderungen», die das Niveau A der Sekundarschule laut Definition erfüllt: Der mittlere E-Zug auf Sekundarebene war im Baselbiet jahrzehntelang der bestbesuchte der drei Sek-Varianten; doch der progymnasiale Zug holte auf (siehe Grafik). Und hat die Ausbildung mit «erweiterten Anforderungen» (E) in diesem Schuljahr sogar erstmals überholt. «Eine Verschiebung hat stattgefunden. Wir können jedoch noch nicht sagen, ob dies eine Tendenz ist oder eine Ausnahme», sagt Beat Lüthy, Leiter des Amts für Volksschulen. «Wir werden die Veränderung weiterhin beobachten.» 

Mittelmässig reicht nicht mehr, Basellandschaftliche Zeitung, 14.11. von Samuel Hufschmid

Sechs von zehn deutschsprachigen Mädchen im höchsten Niveau

Im Kanton Basel-Stadt sind im laufenden Schuljahr 44 Prozent der Schülerinnen und Schüler ins oberste Sek-Niveau (P) eingeschult worden. Im mittleren E-Niveau befinden sich 32 Prozent, im untersten A-Niveau 24 Prozent der Schüler. Das geht aus einer Auswertung des Statistischen Amts Basel-Stadt hervor. Diese zeigt auch, dass deutlich mehr Kinder mit Deutsch als Muttersprache im P-Niveau sind und dass Mädchen im Vergleich zu Knaben übervertreten sind. 
Harmos verringerte Anzahl Gymnasiasten bisher nicht, Basellandschaftliche Zeitung, 14.11. von Samuel Hufschmid

13. November 2017

Zürich will Handarbeit zugunsten der Primarfremdsprachen reduzieren

Der Zürcher Kantonsrat will die Sonderstellung der "Handsgi" aufheben. Der Paragraf im Volksschulgesetz, der die Anzahl Handarbeitslektionen vorschreibt, soll gestrichen werden. Dafür hat sich der Rat am Montag in erster Lesung ausgesprochen. AL und EDU warnen vor einem Abbau des Handarbeitsunterrichts.
Kantonsrat will Sonderstellung der "Handsgi" aufheben, sda, 13.11.

Kleingeistiges Konkurrenzdenken der staatlichen Volksschule

Katja Christ stellt in ihrem Gastbeitrag «Wodie wahren Probleme liegen – unterforderte Kinder nützen unserem Schulsystemnichts» zu Recht infrage, ob bei umfassenden Vergleichsprüfungen wie den Pisa-Tests oder den multiplen (und schrecklich teuren) «Checks» wirklich das gemessen wird, was in der Schule wesentlich ist. Sie hat auch vollkommen recht, wenn sie es fragwürdig findet, Methoden aus der Betriebswirtschaft auf das Bildungswesen und die Schulen anzuwenden, wie es von der Bildungsbürokratie immer mehr gemacht wird. Sie hat nochmals recht, wenn sie den Leistungswahn bei den Jüngsten skandalös findet und feststellt, dass die flächendeckenden Vergleichstests und der Ausbau der Bildungsbürokratie Ressourcen abziehen, die man dringend für die wirklichen Bedürfnisse in den Schulen brauchte. Tolle Erkenntnisse einer Politikerin!
Wider den Leistungswahn, Basler Zeitung, 13.11. von Bernhard Bonjour