Posts für Suchanfrage Namen werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen
Posts für Suchanfrage Namen werden nach Relevanz sortiert angezeigt. Nach Datum sortieren Alle Posts anzeigen

11. August 2020

Namen lernen zum Schulstart

Bei Schulbeginn an einer neuen Schulstufe treffen Schüler aus unterschiedlichen Schulhäusern und Klassen aufeinander. Es geht zuerst darum, den Namen auf der Schülerliste die richtigen Köpfe zuzuordnen und schliesslich sollen sich auch die Kinder untereinander möglichst schnell mit ihren Namen ansprechen können. Aus Erfahrung verzichte ich auf Namensschilder, die die Schüler auf ihr Pult stellen, da man sich daran gewöhnt, einfach Namen abzulesen, statt sie sich auch zu merken. Die folgenden vier spielerischen Aktivitäten sollen dazu beitragen, sich die Namen und weitere Merkmale der Schüler schnell zu merken. (uk)

Photo by muffinn on Foter.com / CC BY

Namen lernen zum Schulstart, 11.8. von Urs Kalberer

12. Juni 2016

Namensänderung einer Schule

Die LP21-Versuchsschule für "selbstorganisiertes Lernen" SOL "Eichi" hat sich ein Logo zugelegt. Das hat die Gemeindekasse Fr. 100'000 gekostet. 
Es wird immer teurer, dümmer zu werden, Schweizerzeit, 3.6. von Ulrich Schlüer

9. Juni 2016

Integration von Migranten: "Wer sich anstrengt, kann etwas erreichen"

Vor zehn Jahren machte ich in der Weltwoche auf Probleme in der Schule durch schlecht integrierte Ausländer aufmerksam. Meine linken Kollegen waren empört und wechselten die Strassenseite, wenn sie mich sahen. Zuspruch erhielt ich ausgerechnet von den Migranten selbst.
Heilsamer Tabubruch, Weltwoche, 9.6. von Alain Pichard

2. März 2014

Der Doppelschlag aus dem Baselbiet

Das Komitee "Starke Schule Baselland" lanciert zwei schulpolitisch hochaktuelle Volksinitiativen. Zum einen soll Baselland aus Harmos austreten um damit den Lehrplan 21 zu verhindern. Die zweite Initiative verlangt, dass die Ausbildung der Sekundarlehrer wieder an der Universität erfolgt.

Die Geschäftsführerin der "Starken Schule Baselland" präsentiert die 63 Namen des Initiativkomitees, Bild: Michael Nittnaus

Das Komitee "Starke Schule" stösst die Grünen vor Kopf, Basellandschaftliche Zeitung, 27.2. von Michael Nittnaus

31. Dezember 2014

Zum Jahresende: Sapere aude!

Danke, danke, danke allen, die durch ihre Beiträge, Kommentare und Texte diesen Blog unterstützen. Und ein grosses Dankeschön an alle, die schuleschweiz.blogspot.com in ihrem Kollegen- und Bekanntenkreis weiterempfehlen.

Es hat sich einiges angesammelt im vergangenen Jahr und ich blicke mit Stolz auf die einmalige Sammlung von aktuellen Artikeln und Texten zur Schweizer Volksschule:
  • 515 Beiträge zum Lehrplan 21
  • 493 Beiträge zum Thema "Fremdsprachen"
  • 202 Beiträge zur Lehrerbildung
  • 169 Beiträge zur Integration
  • und viele, viele Stellungnahmen von Pädagogen und Sachverständigen 

18. November 2016

Gehirnwäsche und Maulkörbe im Thurgau

Der Kanton Thurgau versucht mit rechtlich fragwürdigen Mitteln, den Lehrplan 21 durchzusetzen. Eltern sprechen von «Gehirnwäsche» durch die Behörden. Lehrern, die sich wehren, wird das Maul verboten. 
Nein zu einer guten Volksschule, Weltwoche, 17.11. von Daniela Niederberger

24. August 2017

Private Stiftungen und ihr Einfluss

Sie verwalten Milliardenvermögen, womit sie viel Gutes tun. Doch wohltätige Stiftungen betreiben im Namen von Wissenschaft und sozialer Gerechtigkeit auch Politik – mit Folgen für die Steuerzahler.
Sie will die Öffentlichkeit wachrütteln, die Chancengleichheit fördern und allen Kindern ein «gelingendes Leben» ermöglichen. Bescheiden sind sie nicht gerade, die Ziele der 1988 gegründeten Jacobs Foundation. «Wir können für die Gesellschaft kein Feuerlöscher sein», sagt Stiftungssprecherin Alexandra Güntzer, «aber ein Brandmelder.»
Die Macht der Wohltäter, NZZ, 24.8. von Claudia Wirz und Lucien Scherrer

1. Juni 2019

Ungerechtfertigte Entlassung: Stadt St. Gallen muss 300'000 Franken Schadenersatz bezahlen

Er will ein neues Leben beginnen, darum will er seinen Namen nicht in der Zeitung lesen. Der heute 51-jährige Lehrer bildet sich gegenwärtig weiter und hat in einem kleinen Pensum eine Anstellung. Nicht als Reallehrer. Als solcher war er 2015 von der Stadt St.Gallen fristlos entlassen worden, nachdem er 14 Jahre lang im Realschulhaus Buchental unterrichtet hatte.

Der in St. Gallen zu Unrecht entlassene Reallehrer wehrt sich: "Ich war das Bauernopfer des Schulamts", St. Galler Tagblatt, 29.5. von Daniel Wirth

30. Mai 2016

Feige Kritik an Forscherin

Da wird von allen Seiten immer wieder betont, wie wichtig es sei, dass man vermehrte empirische Evidenz bei den Frühfremdsprachen habe. Nun kommt eine Forscherin und liefert Daten. Sorgfältig ausgewertete Daten. Und jetzt folgt das Unerhörte: Anstatt, dass man sich für ihren Beitrag bedankt, schüttet man Spott und Häme über der Forscherin aus. Zuerst bezweifelt man die Qualität der Studie, dann geht man einen Schritt weiter und erklärt forsch, die Studie sei "offensichtlich qualitativ nicht genügend". Doch der Vorwurf ist haltlos und wird von verschiedenen Forschern vehement bestritten. Er ist ein Indiz dafür, wie fahrlässig und schlampig die verantwortlichen Stellen in Sachen Frühfremdsprachen argumentieren. Neu wird nun von "statistischen Mängeln" gemunkelt. Doch weder Eymann noch Wolter wollen sich konkret äussern. Das ist feige. Derweil kuscht Simone Pfenninger nicht vor den Exponenten der Schweizer Bildungspolitik. Die Argumente sind auf ihrer Seite. (uk)
Simone Pfenninger reagiert gelassen auf die Anwürfe, Bild: Sabina Bobst
Im Kreuzfeuer des Sprachenstreits, Tages Anzeiger, 30.5. von Mirjam Fuchs

27. März 2017

Widerstand gegen Lehrerverband

Mit praxisfernen Neuerungen wird der Unterricht erschwert. Nun formiert sich Widerstand – auch gegen den Lehrerverband, der sich nicht für seine Mitglieder einsetze.
Das Leiden der Lehrer, Sonntagszeitung, 26.3. von Nadja Pastega

26. September 2018

Gymnasien werden keine Orte des Wissens mehr sein

Zwanzig Jahre Euregio-Gymnasium: «Wir stimmen die Fächer auf die Bedürfnisse der Schüler ab», sagt Gründer Peter Fratton. Und in Zukunft seien Mittelschulen keine Orte des Wissens mehr.
Einen Ballon für jeden Maturanden, Thurgauer Zeitung, 14.9. von David Grob

17. Oktober 2017

LCH streut sich Asche aufs Haupt

Zum Eingeständnis des LCH, dass in der Schule einiges schief läuft, verfasste Hans-Peter Köhli einen Kommentar, der den Aussagen des Berichts seine Einschätzung und Beurteilung anfügte.
Zum Interview mit den Frauen Heidelberger und Peterhans vom LCH, 16.10. Kommentar von Hans-Peter Köhli

26. September 2013

Auch Primarlehrer protestieren

Wie vor Wochenfrist ihre Bezlehrer-Kollegen protestieren nun die Aargauer Primarlehrer gegen das Sparpaket des Kantons. Gespart werde auf dem Buckel der Schwächsten. So ist geplant, die Mindestzahl pro Klasse zu erhöhen, die Einschulungsklassen zu streichen und Deutschlektionen im Kindergarten abzubauen.


In Zukunft keine Klassen mit weniger als 15 Kindern, Bild: Keystone









Kommentar von Hans Fahrländer: Der Schaden ist angerichtet
Die geplanten Eingriffe seien so verträglich gestaltet, dass die Betroffenen sie kaum merken würden, sagte, sinngemäss, Finanzdirektor Roland Brogli bei der Präsentation der «Leistungsanalyse», mit welcher der Staatshaushalt im Lot gehalten werden soll. Auch ein erfahrener Finanzdirektor kann sich täuschen. Zumindest was das Sparen im Bildungsbereich angeht, haben die Betroffenen «es» gemerkt. Und sie setzen sich vehement zur Wehr. Auf dem Tisch der Regierung liegen einstimmig verabschiedete Resolutionen der Primar- und der Bezirkslehrerschaft auf Rücknahme der Spareingriffe.
Kämpfen die Lehrerverbände einfach um ihre Pfründe, wie es eine Gewerkschaft tun muss? Nein. Es geht um mehr. Es geht zwar auch um die Arbeitsbedingungen der Lehrer. Aber Primar-, Bezirks- und Mittelschullehrpersonen protestieren nicht primär in ihrem eigenen Namen, sondern im Namen der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen. (Übrigens: Wer Lehrer demotiviert, schadet ja auch den Kindern.)
Die Lehrer aller Stufen konnten in den letzten Tagen glaubhaft machen, dass der Bildungserfolg vor allem der Schwächsten bei Durchsetzung der Spareingriffe beeinträchtigt wäre. Ein Kanton indessen, der an der Bildung der Schwächsten spart, nimmt auch volkswirtschaftlichen Schaden in Kauf. Diese Langfrist-Rechnung hat die Regierung offenbar nicht gemacht. Und sie hat es versäumt, die Praktiker an der Front zu fragen, wo man noch ohne Schaden sparen könnte. Sie hat gemeint, sie wisse das selber («Wer alle fragt, kommt nirgends hin!»). Nun zeigt sich: Sie hat es nicht gewusst. Der Schaden ist angerichtet.
Am Rand des Scherbenhaufens zeigt sich übrigens noch ein pädagogischer Kollateralschaden. Die Regierung sagt: «Wir können die Einschulungsklassen abschaffen, denn wir haben ja jetzt die schulische Heilpädagogik.» Doch die Ressourcenausstattung für diese individuellen Förderungen ist viel zu schwach. Wird sie nicht drastisch erhöht, scheitert die gesamte integrative Schulung. Aber das geht ja jetzt nicht. Man muss ja jetzt sparen.
Quelle: Aargauer Zeitung, 26.9. 

9. Januar 2019

A l'école des philosophes


In Yverdon gibt es eine Quartierstrasse mit dem schönen Namen Rue des Philosophes – für den Volksmund naheliegend, der hier domizilierten Sonderschule den ebenso schönen Namen «Ecole des Philosophes» zu verleihen. Ein Euphemismus. Oder etwa doch nicht? Fernand Melgars Filmporträt des Schulalltags stellt sich der Frage mit jener feinen Aufmerksamkeit und Einfühlung, die seine besten Filme stets auszeichnet. (Und die überzeugender sind als sein gewissenspolitisch öffentlicher Eifer im Nachhall zu «Vol spécial» oder der Lausanner Dealer-Szene . . .)

A l'école des philosophes: Die Hoffnung stirbt mit Recht zuletzt, NZZ, 9.1. von Martin Walder

3. März 2015

Reformen als Schaufensterdekoration der Schule

Eine Reform ist laut Definition eine planvolle und gewaltlose Umgestaltung bestehender Verhältnisse mit der Absicht, die Dinge zu verbessern. Wir sind uns alle einig, dass Reformen, besonders in der Schule, beliebt und zweifellos auch dringend nötig sind. Doch wird heute immer mehr am Gerüst herumgebastelt und das dann als Bildungsreform verkauft. Harmos, z.B., lässt sich der Kanton Basel-Stadt in den nächsten Jahren fast 1 Milliarde Franken kosten. Das sind aber nur die baulichen Massnahmen, die für die Umsetzung auf das System 6 Jahre Primar / 3 Jahre Sekundar notwendig seien. Es werden Strukturen und Hierarchien geschaffen, die bewirtschaftet werden wollen. So wird denn das Netz der Kontrolle immer engmaschiger, die Bürokratie triumphiert. Der Lehrer wird vom Schulleiter, der vom Schulrat und Inspektorat, das wiederum vom Amt kontrolliert. Das Amt wird vom Erziehungschef kontrolliert und ich bin sicher, dass auch der bei jemandem den Kopf hinhalten muss. Verfolgen Sie mal, wie in Ihrer Gemeinde die Pensen der Schulleitungen in den letzten Jahren gestiegen sind – bei sinkenden Schülerzahlen, notabene!





Schulreformen: Verpackung oder Inhalt? Bild: inhabitots.com


Blog der Südostschweiz, 3.3. von Urs Kalberer

23. Februar 2020

Die Welt der Kinder als Goldgrube für Sozialarbeiter


Unter dem Titel der Chancengerechtigkeit und im Namen der Gesundheits- und Frühförderung kommt die Familie als privater Ort kindlicher Prägung immer mehr unter die Räder eines zunehmend kollektivistischen Staats, der den Eltern je länger, je weniger Erziehungsfähigkeit zugesteht.
Das Kind, der Staat und die Eltern, NZZaS, 23.2. von Claudia Wirz

9. September 2015

Vom Heissen der Häuser

Häuser haben Strassennamen mit einer Nummer dran. Unser Haus hatte einen richtigen Namen, bevor es eine Strassenhausnummer bekam. Vater gab ihm den Namen „Turmblick", und so war es an der Haustüre angeschrieben. Auffälllig viele Türme sieht man vom Turmblick aus. Und ‚blicken' heisse ‚luege', sagte er. Da wohnte ich also mit Vati, Mueti und zwei Brüdern. Den Turmblick gibt es noch, er sieht jetzt einfach ganz anders aus.


"Nach wieder einem Jahr kam ich in die richtige Schule", Kapuzinerturm: Bild: Andy Busslinger
Vom Heissen der Häuser, Schulinfo Zug, Max Huwyler, 9.9.

5. März 2015

Nationalrat gegen Schutzinitiative

Die Volksinitiative "Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule" ist im Nationalrat durchgefallen. Von den Parteien zeigte einzig die SVP Sympathien.




Mit der Initiative muss sich auch noch der Ständerat beschäftigen, Bild: Keystone

Sexualkunde soll auch im Kindergarten möglich sein, St. Galler Tagblatt, 4.3.

16. April 2015

Von NMM zu RGZ: Was bleibt von Geschichte übrig?

Norah ist in der vierten Klasse und lernt gerade die Römer kennen – sie ist begeistert. In welchem Fach das denn drankomme? «Im NMM», ruft sie. «Natur, Mensch, Mitwelt» ist ein Konglomerat aus Geschichte, Geografie, Gesellschafts- und Staatskunde. «Die Idee war, einzelne Perspektiven zu einem Bild zusammenzufügen. Das war nicht erfolgreich», erläutert Béatrice Ziegler, Präsidentin der Deutschschweizer Geschichtsdidaktik.
Umso erstaunlicher, dass der Lehrplan 21 mit dem Fach «Räume, Zeiten, Gesellschaften» (RZG), das in Unter- und Oberstufe Geografie, Geschichte und politische Bildung ersetzt, den missglückten NMM-Versuch zum Vorbild nimmt. Die Folge: Die Schüler werden zwar über historische Geschehnisse informiert, ein Fach «Geschichte» kennen sie allerdings nicht mehr. Römer und Ritter, Weltkriege oder Bundesverfassung – für Norah und ihre Gspäänli ist alles NMM – und bald RZG.






Schmälert der Lehrplan 21 die Bedeutung des Faches Geschichte? Bild: Wiener Kongress

Das Ende der Geschichte, Basler Zeitung, 16.4. von Nadine A. Brügger

18. Februar 2016

Das erfolgreichste Lehrmittel wird 30

Im besten Fall ist Kochen ein Gefühl, in meinem Fall ist es vor allem Erinnerung. An Frau Ehrenbold, die Hauswirtschaftslehrerin, die uns immer Pouletbrüstli mit Kräuterrahmsauce kochen liess. An die Devise «E guets Mise en place isch halbe kochet», den Refrain dieser Schulstunden. Und an den Tiptopf, natürlich.
Revolutionäres Lehrmittel, Bild: Florian Bärtschiger
Tiptop, Basler Zeitung, 18.2. von Samuel Tanner