8. Januar 2017

Vorsprung der Primarschüler schmilzt schnell weg

Ob «nur» 20 Prozent der Primarschüler mit zwei Fremdsprachen überfordert sind, wie FrauSteiner gefühlsmässig schätzt, oder ob über 50 Prozent, wie das durch eine breit angelegte zentralschweizerische Evaluation belegt ist, ist nicht matchentscheidend. Mindestens so sehr muss zu denken geben, das sich der Vorsprung, der in der Primarschule im Frühfremdsprachenunterricht bei guten Schülern erworben wird, gegenüber Schülern, die erst in der Oberstufe die zweite Fremdsprache erlernen, schon nach einem halben Jahr in Luft auflöst, wie das eine neuere wissenschaftliche Untersuchung der Uni Zürich nachweist.
Leserbrief, NZZaS, 8.1. von Thomas Ziegler

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