Beim Französisch-Lehrmittel «Mille Feuilles»
geht es um mehr als «… die Geister scheiden sich …» und «… heftige Kritik …».
Jedes Fremdsprachen-Lehrmittel muss zwingend einerseits einen Wortschatz,
anderseits eine gewisse Regelkenntnis, also Grammatik, aufbauen. Darauf können
Hörverstehen, Sprechen, Lesen und Schreiben aufgebaut werden. Die Schülerinnen
und Schüler wissen so, was sie lernen sollen. Die Lehrkräfte ihrerseits wissen,
was sie zu unterrichten haben, aber auch, was sie abrufen können. «Mille
Feuilles» baut beides nicht auf. Die Verantwortlichen wollen es trotzdem nicht
aufgeben. Sie versprechen Nachbesserungen. Angesichts der Beratungsresistenzund Kritikunfähigkeit von Frau Lovey, der Autorin, habe ich da so meine
Zweifel.
Basler Zeitung, 5.9. Leserbrief von Markus Burger
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