Die EDK scheint sich immer mehr als von der
Kantonshoheit im Bildungswesen abgehobenes Gremium zu gebärden, das offenbar
keiner demokratischen Aufsicht untersteht. Druckversuchegegen Wissenschaftler ist das letzte Beispiel in einer längeren Reihe. Beim
umstrittenen Projekt Lehrplan 21 wird vom Kartell verschwiegen, dass es mit der
mysteriösen Kompetenzorientierung und dem konstruktivistischen
„selbstgesteuerten Lernen“ um den radikalsten Systemwechsel in der Geschichte
der Volksschule geht, der qualifizierte Lehrer und den bewährten
Klassenunterricht abschaffen
will.
Druckversuche als Alarmzeichen, 20.9. von Peter Aebersold
Schon in der NZZ vom 13.8.2013 wurde auf die finsteren Pläne
der EDK am Volk vorbei aufmerksam gemacht: «Gewarnt
sei vor einem staatlichen Umerziehungsplan, der in Form eines «modernen»
Lehrplans daherkommt.» Entgegen den ständigen Behauptungen der EDK wurde mit
dem Bildungsartikel von 2006 nicht über den Lehrplan 21 abgestimmt. Die
Rechtsgrundlage des LP21 ist eine blosse Verwaltungsvereinbarung der EDK von
2010, mit der de facto die kantonalen Parlamente umgangen werden konnten. Wenn
renommierte Wissenschaftler wie Simone Pfenninger die Schweiz verlassen, ist das ein
Alarmzeichen. Das erfolgreiche Schweizer Bildungssystem darf nicht am Volk
vorbei heimlich beerdigt werden!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen