Was ist nur mit den ehemals aufmüpfigen Basler Lehrkräften los? In
den 70er-, 80er-Jahren kämpften sie noch für eine bessere Schule, heute stöhnen
sie lediglich hinter vorgehaltener Hand über Reformen, Papierflut und
zunehmende Bürokratisierung des Bildungswesens. Und die Rolle der
Lehrervertreter ist zwiespältig. Diese nicken ein Projekt nach dem anderen ab
und helfen so mit, das Fuder zu überladen.
Quelle: Basler Zeitung, 7.11. von Franziska Laur
Die
mangelnde Unterstützung der Kantonalen Schulkonferenz für die Basis ist ja noch
nachvollziehbar. Schliesslich ist sie eine Institution des
Erziehungsdepartements. Von der freiwilligen Schulsynode hingegen dürfte man
mehr Kampfgeist erwarten. Doch die Präsidentin der Schulkonferenz ist
gleichzeitig im Vorstand der Schulsynode, und dies dürfte die Unabhängigkeit
der Lehrergewerkschaft erheblich einschränken. Keiner beisst die Hand, die ihn
füttert. Es wäre wohl an der Zeit, diese Verstrickung aufzulösen.
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