Was
wissen wir über den Lehrplan 21?
1. Der
Schweizer Lehrplan 21 zerstückelt das Lernen in Tausende von Kompetenzen. Die
Umstellung auf einen kompetenzorientierten Unterricht führte bisher überall zu
massiven Einbussen im Wissen und Können.
Lehrplan bringt Expertokratie, Urs Kalberer, 28.10.
2. Was nicht überprüft und
gemessen werden kann, fällt aus dem Programm. Eine kompetenzorientierte
Leistungsüberprüfung ist nicht kompatibel mit dem hergebrachten Noten- und
Zeugnissystem.
3. Der Lehrplan 21
verzichtet auf Jahresziele und einen verbindlichen Stoffplan und -aufbau.
4. Entgegen aller
Versprechungen behindert der Lehrplan 21 die Mobilität: Je nach Kanton wird
zuerst Englisch, Französisch oder Italienisch unterrichtet.
5. Der Lehrplan 21 führt
zu mehr Testerei, zu mehr Druck und zu mehr Administration und Bürokratie.
6. Entgegen aller
Versprechungen beeinträchtigt der Lehrplan 21 mit seinen obligatorischen
Monopollehrmitteln und den Zwangsweiterbildungen die Lehr- und Methodenfreiheit
der Lehrpersonen.
7. Die
demokratisch legitimierten Schulräte, die Eltern und auch die Lehrpersonen
verlieren an Einfluss zugunsten einer Expertokratie aus Verwaltung, Lehrmittelverlagen und den
Pädagogischen Hochschulen.
Wenn wir
weiterhin am System «Volksschule» festhalten wollen und die Bildungsqualität halten
wollen, gibt es gute Gründe für die Annahme der beiden Lehrplan-Initiativen.
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