1. März 2012

GR: Frühfremdsprachen wieder ein Thema

Kurz vor der wegweisenden Debatte des Grossen Rats zum neuen Schulgesetz (19. - 21. März) werden die Frühfremdsprachen in Graubünden wieder zum Thema. Die Deutschbündner lernen ab nächstem Schuljahr ab der dritten Klasse Italienisch und ab der 5. Klasse Englisch. Damit ist man gleich doppelt inkompatibel mit den Kantonen der Ostschweiz. 
Der Primarlehrer Jöri Luzi hat nun Unterschriften bei den Lehrkräften gesammelt und schliesst auch eine entsprechende Volksinitiative nicht aus. Ziel seines Vorstosses ist die Reduktion auf eine Fremdsprache auf der Primarschule und diese soll Englisch sein. "Es geht mir nicht um mich, es geht mir um jene zwei Drittel aller Schüler, die mit dem im nächsten Schuljahr in Kraft tretenden Sprachenkonzept ... überfordert sind", meint Luzi. Der Widerstand von massgeblichen Kreisen ist ihm allerdings gewiss. Andererseits gibt es auch in anderen Kantonen Bestrebungen, die zwei Fremdsprachen auf der Primarschule wieder zu kippen.

Sind zwei Fremdsprachen zu viel? Bild: yangofamily.de
Quelle: Südostschweiz, 1.3. von Denise Alig

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