4. Dezember 2011

Was tun mit Sans-Papiers-Kindern?

Auf Bundesebene ist ein Vorstoss hängig, der das Recht auf Bildung für Sans-Papiers-Kinder auf die Berufslehre ausdehen will. In die entgegengesetzte Richtung zielt eine SVP-Motion, die von allen Zürcher Amtsstellen verlangt, Illegale zu melden.
Offiziell existieren sie nicht. Trotzdem leben viele Kinder vno Eltern ohne Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz. Gemäss Bundesverfassung und von der Schweiz ratifizierten internationalen Abkommen müssen sie auch eingeschult werden. Das Recht auf Bildung kollidiert allerdings mit dem Ausländergesetz, wonach illegal anwesende Personen ausgewiesen werden müssen. Was also sollen Lehrer tun, wenn ein Sans-Papiers-Kind in ihrer Schulklasse sitzt?
Schulpflicht für alle: Auch Kinder von illegal in der Schweiz Lebenden werden im Kanton Zürich eingeschult. (Bild: NZZ / Baer)
Das Recht auf Bildung für alle wird im Kanton Zürich hinterfragt, Bild: NZZ/Baer
Sans-Papiers-Kinder nicht mehr einschulen? NZZ, 2.12. von Dorothee Vögeli

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