Remo Largo benennt Missstände und entlarvt das opportunistische Schönreden von Problemen. Dies tut unserem Land gut. Mit seiner
kritischen Grundhaltung und Dialogbereitschaft verdient er Respekt. Einen
seiner Kritikpunkte möchte ich herausheben: Die Schule wird stark von
Eigeninteressen geleitet: Eigeninteressen der Lehrkräfte, der
Bildungspolitiker, der Ausbildungsstätten und der Bildungsforscher. Unabhängig
vom Ausgang der Abstimmung über die freie Schulwahl identifiziert Largo damit ein Themenfeld, an
dem die Schule zweifellos krankt. Deshalb ist sein Vorschlag eines unabhängigen
Gremiums für Verbesserungen im Bildungssystem nicht nur aktuell sondern auch
prüfenswert.
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